Archiv 2024

Neujahrskonzert
Mittwoch, 3. Januar 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Cristina Janett – Violoncello und ihr Vater Curdin – Akkordeon;
Janic Sarott – Perkussion und seine Schwester Flurina – Violine;
Aita Gaudenz – Klavier
Mit einem festlich-beschwingten Strauss aus Volksmusik und klassischer Improvisation starten wir ins neue Jahr. Die fünf uns allen bestens bekannten Engadiner Musiker*innen präsentieren Eigenkompositionen aus verschiedenen Sparten.
PROGRAMM:
Janic und Flurina Sarott:
Eigenkompositionen für Perkussion und Geige
Aita Gaudenz:
Frédéric Chopin (1810–1849): Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38
George Gershwin (1898–1937): The Man I love
Curdin und Cristina Janett:
Sots populars/Traditionelles und Eigenkompositionen
«Tschlin» per Fanny C. e Felix J. für Klaviertrio von Cristina Janett
Astor Piazzolla (1921–1992): Libertango
Domenic Janett (*1949): La tschiaindra

«Celebration»
Sonntag, 28. Januar 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Maya Homburger – Violine
Barry Guy – Kontrabass
Lucas Niggli – Perkussion
Nach dem unvergesslichen Karfreitags-Konzert 2023 verzaubern Maya und Barry die Kirche Sent nochmals mit einer Unzahl von Klangfarben und Stimmungen – jetzt begleitet vom ebenso kreativen wie sensiblen Perkussionsphänomen Lucas Niggli.
J. S. Bach, H. I. F. Biber, G. Kurtág und B. Guy. Weltklasse!
Die Barock-Geigerin Maya Homburger und ihr Mann, der britische Bassist und Komponist Barry Guy, gelten weltweit als grosse Innovatoren in Bezug auf zeitgenössische Spielformen auf ihren Instrumenten und sind gefragte Solisten in einem breiten Spannungsfeld von Barockmusik und modernster Komposition.
Seit sie sich 1988 aus Anlass einer Tournee mit Christopher Hogwoods Academy of Ancient Music begegneten, haben Barry Guy und Maya Homburger ihre Horizonte gegenseitig erweitert und in allen Bereichen zusammengearbeitet: bei gemeinsamem Musizieren in barocken Kammermusikkonzerten, mit der Gründung eines CD-Labels zur Verbreitung von Free Jazz und Neuer Musik, im Management ihrer gegenseitigen Solokarrieren und Barry Guys Big Bands und auch mit neuen Kompositionen von Barry Guy für seine Partnerin.
In diesem Konzert trifft das Duo auf den Schlagzeuger Lucas Niggli, einen der innovativsten und kreativsten Musiker nicht nur im Jazz, sondern auch im Bereich Neue Musik. Zusammen gestalten sie ein Programm mit Kompositionen von J. S. Bach, H. I. F. Biber, György Kurtág und Barry Guy, im Wechsel mit Improvisationen. Sie werden die Kirche Sent mit ihrer wunderbaren Akustik durch eine Unzahl von Klangfarben und Stimmungen verzaubern.

Orchestrina Chur – 30 Jahre on Tour
Sonntag, 4. Februar 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Orchestrina Chur
Kathrin von Cube – Viola
Anita Jehli – Leitung
Eine Auftragskomposition, eine Wiederentdeckung, ein verliebter Philosoph, eine falsch benannte Sinfonie, eine grossartige Solistin und ein jubilierendes Orchester – sie alle finden zusammen zum 30. Jubiläum der Orchestrina Chur.
Gespielt werden Werke von ROBERT GROSSMANN (Jubiläumskomposition), JOSEPH MARTIN KRAUS (wiederentdecktes Konzert C-Dur für Viola und Orchester, mit Kathrin von Cube, Viola) FLORIAN LEOPOLD GASSMANN (Komponist von «Filosofo innamorato») und JOSEPH HAYDN (Trauersinfonie; Haydn selbst soll deren wunderschönen langsamen Satz für seine Beerdigung gewünscht haben, was der Sinfonie posthum ihren Namen gab).

«Lebensstürme»
Sonntag, 11. Februar 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Susanne Huber & André Thomet – Klavier
Auf einen ungewohnt schwermütigen Mozart folgt ein überraschend stürmischer Schubert und dann die archaische Wucht von Strawinskys «Sacre du Printemps», seiner Suite über ein rituelles Opfer. Ein klug konzipiertes Programm – experimentierfreudig, virtuos und feinfühlig gespielt.
Drei Meisterwerke aus Klassik, Romantik und Moderne: Mit der «Fantasie für eine Orgelwalze» und «Lebensstürme» haben sowohl Mozart als auch Schubert in ihrem letzten Lebensjahr Werke für Klavier vierhändig von vollendeter Meisterschaft hinterlassen. Strawinskys «Sacre du Printemps» schliesslich gilt als ein Schlüsselwerk der Neuen Musik.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Fantasie f-Moll für ein Orgelwerk in einer Uhr KV 608 (1791)
Fassung für Klavier vierhändig vom Komponisten
Allegro – Andante – Allegro
Franz Schubert (1797–1828)
«Lebensstürme», Allegro a-Moll für Klavier vierhändig D 947 (1828)
Igor Strawinsky (1882–1971)
«Le Sacre du Printemps» (1913)
Originalfassung für Klavier vierhändig vom Komponisten
I: L'Adoration de la Terre
II: Le Sacrifice

A Smile – and perhaps a Tear
Sonntag, 18. Februar 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Caroline und das Triotop:
Caroline Capiaghi – Erzählerin
Curdin Janett – Akkordeon
Hugo Niederberger – Sopransaxophon u.a.
Egon Rietmann – Posaune u.a.
Streifzüge durch das Leben von Billie Holiday, Django Reinhardt, Fränzli Waser und Charlie Chaplin. Ein Abend voller Musik und biografischer Geschichten. Das Leben der begnadeten Sängerin und der drei herausragenden Künstler, eine Spurensuche – spannend, überraschend und berührend.
Billie Holiday, Django Reinhardt, Fränzli Waser und Charlie Chaplin. Vier geniale Künstler, jede und jeder meisterlich, gesegnet mit grossem Talent und Können.
Vier Künstler-Leben mit Höhen und Tiefen. Begleitet von grossem Glück, aber auch immer wieder von harten Schicksalsschlägen. Und sie hinterlassen Spuren; ihr künstlerisches Schaffen ist bis heute wegweisend und sie sind und bleiben herausragende Grössen ihres Fachs, die fantastische Sängerin, die Musiker und/oder Schauspieler.
«Caroline und das Triotop» geht den Klängen und Melodien nach, lässt die Vier musikalisch auferstehen, erzählt aus ihrem Leben, entführt das Publikum in deren Welten und lässt es mitfühlen, wenn das Schicksal mit grosser Wucht mitten ins Leben knallt.
PROGRAMM:
- Charlie’s Song Charlie Chaplin
- Smile Charlie Chaplin
- Caravan Duke Ellington
- Strange Fruit Billie Holliday
- Scatterbrain Egon Rietmann
- Blues Nr. 9 Egon Rietmann
- In ustaria Curdin Janett
- Ballada per Franz e Fränzli Curdin Janett
- Bux Les Bains Hugo Niederberger
Auf der Bühne:
Caroline Capiaghi (Erzählerin), Curdin Janett (Akkordeon), Hugo Niederberger (Sopransaxophon, Querflöte, Mundharmonika, Banjolele, Perkussion), Egon Rietmann (Posaune, Baritonsaxophon, Euphonium, Kalimba)
Texte und biografische Recherchen:
Caroline Capiaghi
Eine Co-Produktion mit dem werdenberger kleintheater fabriggli
Oeil de l’extérieur: Katharina Schertler Secli

Clara & Robert Schumann
Samstag, 24. Februar 2024
17:00 Uhr
Pause um 17:55 mit Anschluss aufs Postauto 18:12 ab Sent Plaz
Ende gegen 19 Uhr mit gratis KulturBus
Eintritt CHF 25
Frielinghaus Ensemble:
Maximilian Langer – Klavier
Gustav Frielinghaus – Violine
Sào Soulez Lariviere – Viola
Jakob Schall – Violoncello
Das Ensemble um den ECHO-Klassik-Preisträger und Geiger Gustav Frielinghaus gehört schon fast zum Inventar der Senter Konzerte. Zum Auftritt im Winter 2024 bringen sie einige der schönsten Kammermusikwerke von Clara und Robert Schumann mit.
Nach Konzerten in Norddeutschland, der Elbphilharmonie, Freiburg und Stuttgart, findet das Frielinghaus Ensemble erneut den Weg ins Engadin.
Über die jüngst veröffentlichte Sextett-CD «Souvenir de Florence» urteilte die Süddeutsche Zeitung mit «Leidenschaftlich und zart» und Radio Bremen sprach von «unheimlicher Power und ganz viel Lust am Musikmachen».
PROGRAMM:
Clara Schumann (1819–1896)
Klaviertrio g-Moll op. 17
Robert Schumann (1810–1856)
Märchenbilder für Klavier und Viola op. 113
– Pause –
Clara Schumann
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
Robert Schumann
Klavierquartett Es-Dur op. 47

Strings and Plates
Samstag, 2. März 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Fadrina Conrad – Gitarre
Mischa Weiss – Marimba
Die beiden jungen Talente aus Sent und Fideris wagen sich in ein neues Gebiet und kombinieren die Vielfältigkeit von Marimba und Gitarre. Von klassischer Marimbaliteratur über fetzige Popsongs bis hin zu selbstgeschriebenen Arrangements zeigen sie ihr Können in einem abwechslungsreichen Programm.

Karfreitagskonzert: Cello solo
Freitag, 29. März 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Orlando Theuler – Violoncello
Der mehrfach preisgekrönte gebürtige Argentinier Orlando Theuler beschenkt uns zu Karfreitag mit vier grossartigen Werken für Cello solo. Die besondere Akustik der Senter Kirche wird den warmen, vollen Ton des Cellos wunderschön tragen.
PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008
- Prélude
- Allemande
- Courante
- Sarabande
- Menuet I – Menuet II
- Gigue
Max Reger (1873–1916)
Suite Nr. 1 G-Dur
- Präludium
- Adagio
- Fuge
Gaspar Cassadó (1897–1966)
Suite für Violoncello
- Preludio – Fantasia
- Sardana (Danza)
- Intermezzo e danza finale
Pēteris Vasks (*1946)
«Dolcissimo»

Frühlingsserenade
Sonntag, 7. April 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Trio Art:
Flurina Sarott – Violine
Paul Scharf – Viola
Joël Marosi – Violoncello
«Frühling lässt sein blaues Band …»
Um den Frühling musikalisch einzuläuten, präsentiert das Streichtrio Art ein schwungvolles, frisches Programm mit drei herrlichen Werken von Beethoven, Schubert und Dohnányi.
Neben Schuberts wunderbarem Triosatz sind die Serenaden von Beethoven und Dohnányi zu hören: Perlen der Musikliteratur in ihrer Leichtigkeit und Genialität, beide enthalten fünf locker aneinander gereihte Tanzsätze.Mit dem Trio Art haben sich drei befreundete, an Schweizer Konservatorien und Hochschulen tätige Künstler'innen zusammen getan: die in Scuol beheimatete Geigerin Flurina Sarott, Paul Scharf, Viola, und Joël Marosi, Violoncello.
PROGRAMM:
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Serenade D-Dur op. 8
- Marcia. Allegro
- Adagio
- Menuetto. Allegretto
- Adagio – Scherzo. Allegro molto
- Allegretto alla Polacca
- Tema. Andante quasi Allegretto
- Marcia. Allegro
Franz Schubert (1797–1828)
Streichtriosatz B-Dur D 471
- Allegro
Ernst von Dohnányi (1877–1960)
Serenade in C-Dur op. 10
- Marcia. Allegro
- Romanza. Adagio non troppo, quasi andante
- Scherzo. Vivace
- Tema con variazioni. Andante con moto
- Rondo (Finale). Allegro vivace

«Le jardin suspendu»
Samstag, 13. April 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Joan Retzke – Trompete
Ulrich Weissert – Orgel
Unter dem Titel «Le jardin suspendu» («Der hängende Garten») spielt das Duo ein farbiges Programm aus Original und Bearbeitung von der Barockzeit bis zum Tango Nuevo. Es erklingen Werke von Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Jehan Alain, Astor Piazzolla und Oskar Lindberg.
PROGRAMM:
Henry Purcell Sonata D-Dur für Trompete und Orgel
1659–1695 Pomposo – Adagio – Allegro
Johann Sebastian Bach Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘ BWV 711
1685–1750 für Orgel
Johann Sebastian Bach Zwei Choräle für Trompete und Orgel:
«Allein Gott in der Höh sei Ehr» BWV 676
«Wer nur den lieben Gott läßt walten» BWV 691a
Frater Gerardus Scronx Echo (1617)
für Trompete und Orgel
Johann B. Neruda aus dem Konzert Es-Dur für Trompete und Orgel:
1706–1780 Larghetto. Allegro
Jehan Alain Le jardin suspendu (Der hängende Garten) für Orgel
1911–1940
«Der hängende Garten ist das fortwährende Ideal, welches der Künstler vorübergehend erstrebt, dies ist der Zufluchtsort: unerreichbar unantastbar.» (J. Alain)
Carson Cooman Dream of peace
*1982 für Trompete und Orgel
Astor Piazzolla Drei Tangos nuevo für Trompete und Orgel:
1921–1992 Oblivion
Milonga
Sigfrid Karg-Elert Triumphmarsch über:
1877–1933 «Nun danket alle Gott» für Orgel
Alexandre Cellier Thema und Variation über Pslam 149
1883–1968 «Singet dem Herrn ein neues Lied» für Orgel und Trompete (Maurice André gewidmet)
I Thema in der Harmonisation von Claude Goudimel (1565)
II Variation im Kanon mit dem Bass. Moderato espressivo
III Variation in Dur in Form einer Musette. Moderato
IV Final alla bravura. Allegro
Jehan Alain
war anfänglich Schüler seines Vaters Albert Alain, bevor er am Pariser Conservatoire Schüler von Bloch, Dukas (dem Lehrer Messiaens) und Dupre wurde, die seine enorme Kompositionsbegabung förderten. Er starb tragischerweise bei einem Kriegseinsatz mit nur 29 Jahren. Seine Stellung in Frankreich ist der Hugo Distlers in Deutschland vergleichbar.
Alexandré Cellier
studierte am Pariser Konservatorium Orgel bei Alexandre Guilmant (1. Preis 1908) und Komposition bei Charles Marie Widor (2. Preis 1911). Er war bis zu seinem Tod Organist an verschiedenen Pariser Kirchen; u.a. war er von 1912-1939 Organist der Bach-Gesellschaft und Mitglied der Jury des Pariser Konservatoriums für die franz. Provinz und das Ausland. Als Solist trat er, auch mit Orchester, in zahlreichen Kirchen in Frankreich, Belgien, Deutschland, Dänemark, Schweden. Spanien und der Schweiz auf. 1938 spielte er für den König von England im Versailler Schloss. Seine Musik nannte Louis Vierne "sehr schön, modern und ästhetisch", und findet "höchstes Ansehen".
Neben seinen Konzerten hat er als Musikwissenschaftler auch ein Buch über Orgel und Registrieranweisungen geschrieben. Er gilt ebenso als Autor für die französische Übersetzung der Bach-Choräle, die Albert Schweitzer einst seinem Lehrer Widor erläuterte, was 1905 zur Gründung der Pariser Bach-Gesellschaft führte, deren Organist Schweitzer bis 1911 war.
Joan Retzke (Trompete)
wurde in den USA geboren, wo sie auch ihr Lehrerpatent und Konzertreifediplom erwarb. Während der Weiterbildung zum Doktor der musikalischen Künste bekam sie das «Schweizerische Eidgenössische Stipendium». Dies machte es möglich, dass sie von 1988–1990 an der Schola Cantorum Basiliensis eine Ausbildung im Fach Barocktrompete bei Dr. Edward Tarr geniessen konnte.
Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis beim Wettbewerb für «Professionelles Kulturschaffen» vom Kanton Graubünden. Seit 1991 ist Joan Retzke neben ihrer freiberuflichen Arbeit als Lehrerin an den Musikschulen Chur, Bonaduz und Schanfigg im Kanton Graubünden tätig. Sie ist Gründerin des Frauen-Blechbläser Quartetts «Les Belles». Seit dieser Zeit ist sie auch stellvertretende Solotrompeterin in der Kammerphilharmonie Graubünden.
Ulrich Weissert (Orgel)
geb. 1960, studierte in Herford Kirchenmusik und schloss das Aufbaustudium an der Musikhochschule Köln mit dem A-Examen (1989) ab. Ergänzende Meisterkurse für Orgel und Dirigieren. Nach kurzer Kantorentätigkeit in Baden war er von 1993 bis 2014 Kirchenmusiker an der Klosterkirche Alpirsbach im Schwarzwald. Rundfunk- und TV- sowie CD-Aufnahmen. Solist beim Schwarzwaldmusikfestival 2009. Konzerte seit 1990 insbesondere in der Besetzung Orgel und Schlagzeug (Albrecht Volz) bei namhaften Festivals und Konzertreihen in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz.
2015 Kulturpreisträger der Stadt Alpirsbach. Lebt und arbeitet seitdem als Kirchenmusiker in Davos (Schweiz).

Swing rumantsch
Sonntag, 12. Mai 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Cinzia Regensburger – Klavier, Gesang
Arnaud Pas – E-Gitarre
Mischa Weiss – Drums
«Ils Engiadinais van intuorn la pütta» – das Sprichwort entstand um 1900 und wird heute noch verwendet, wenn jemand (zu) ausgelassen feiert. Cinzia und ihre Band lassen die Tanzmusik der 1920er Jahre wieder auferstehen und swingen uns mit neuen Eigenkompositionen in Stimmung.

Feurige Erfrischung
Sonntag, 19. Mai 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Jugendensemble ConFuoco
Verena Zeller – Leitung
Seit 2011 tritt das Streicher-Jugendensemble ConFuoco jedes Jahr an Pfingsten in Sent auf. Das Konzert bildet jeweils den Höhepunkt der gemeinsamen Proben-Tage im Unterengadin. Mit jugendlicher Frische und hohem Können bringen uns die 13–16jährigen Nachwuchstalente regelmässig zu «standing ovations».

Quatter stagiuns
Samstag, 1. Juni 2024
17:00 Uhr
Kollekte
Vuschs d’Engiadina
Duri Janett – Dirigent
Rudolf Lutz – Musicist
Vuschs d’Engiadina es ün cor masdà da senioras e seniors chi chantan in prüma lingia per l’agen plaschair ed occasiunalmaing eir pel plaschair dal public. Dirigent dal cor es Duri Janett da Tschlin. Rudolf Lutz, cuntschaint musicist da St. Gallen accumpogna il cor Vuschs d’Engiadina in occasion d’ün di da chant a Sent.

«And Then She Wrote» – Poetry Goes Jazz
Sonntag, 9. Juni 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Zum Auftakt spielt Alexandra Meng – Klavier/Lieder.
Sonja Indin – vocals
Roman Tulei – piano
Fridolin Blumer – bass
Peter Preibisch – drums
«Words can seriously affect your heart!» Diese schöne Warnung formulierte die Lyrikerin Elma Mitchell. Sonja Indin interpretiert weibliche Poesie mit jazzigen Klängen. «And then she wrote» (nach dem Standard von George Shearing). Klingt so vielleicht feministisch inspirierter Jazz?
PROGRAMM:
- Freedom (Welcome) Roman Tulei (Musik), Michaela Morgan (Text)
- Friendship Sonja Indin (Musik), Elizabeth Jennings (Text)
- Expecting you / Accepting you Sonja Indin (Musik, Text)
- Mom’s Care (Mom’s song) George Robert (Musik), Sonja Indin (Text)
- Sometimes it’s hard being a mom Sonja Indin (Musik, Text)
- Renewal Ralph Towner (Musik), Sonja Indin (Text)
- Inventory Sonja Indin (Musik), Dorothy Parker (Text)
- Rainbow George Robert (Musik), Sonja Indin (Text)
- Sternenstaub Sonja Indin (Musik, Text)
- And then I wrote George Shearing (Musik), Sonja Indin (Text)
- Femme phénoménale Sonja Indin (Musik), Maya Angelou (Text),
- This Poem Sonja Indin (Musik), Elma Mitchell (Text)
Zugabe:
- Take good care – Heb dier Sorg Sonja Indin (Musik, Text)
INFORMATIONEN ZU SONJA INDIN'S PROJEKT «AND THEN SHE WROTE – POETRY GOES JAZZ»
In ihrem neuen Projekt verbindet die Sängerin und Komponistin Sonja Indin die Kraft der Poesie mit dem Zauber des Jazz. Ergreifende Poesie, wunderschöne Melodien und unverbrauchte Jazz-Interpretationen.
Zu ausgewählten Instrumentalen Jazzstandards hat Sonja Indin einen Text ergänzt – darunter Kompositionen von George Robert (1960–2016), dem bekannten Saxophonisten und Gründer der Jazzschule Lausanne. Erstmals sind zu seinen Stücken Texte ergänzt worden. George Roberts Witwe hat ihre Erlaubnis dazu gegeben, weil die Stücke durch die Textebene womöglich nahbarer werden.
Auch zum Standard «Renewal» vom zeitgenössischen Jazzmusiker Ralph Towner (USA, *1940) hat Sonja Indin einen Text verfasst, der über die ständige Erneuerung im Leben sinniert.
«Rezitiere deine Zeilen laut, riet Ronsard, oder, noch besser, singe sie.» So lautet ein Ratschlag des Dichters Clive James, den sich die Sängerin Sonja Indin zu Eigen gemacht hat: Wiederbelebung der Poesie durch die Musik und Erneuerung der Jazzmusik durch einen Hauch von Poesie.
Ausgehend vom George-Shearing-Standard (GB/USA 1919–2011) «And then I wrote», zu dem Sonja Indin ihren eigenen Text geschrieben hat, ist ihr aktuelles Projekt eine Hommage an Dichterinnen. Indins lebhafte Worte stehen im Kontrast zu Shearings cooler Stimmung und erzeugen eine produktive Spannung. «Sprich deine Meinung, sprich sie aus» – Hier ist Indin am Werk, als Sängerin, Komponistin und Autorin.
Das Projekt hat einen Female focus, mit den jazzigen Gedicht-Interpretation von Dorothy Parker (1893–1967), Elma Mitchell (1919–2000), Michaela Morgan (Kontemporäre englische Poetin) und Elizabeth Jennings (1926–2001). Ausserdem sind Kompositionen über Mutterschaft und die «Care taking role» entstanden. Mit «Femme phénoménale» gibt es Indins bemerkenswerte französische Neufassung eines berühmten sinnlichen Gedichts von Maya Angelou – eine Hymne auf die weibliche Ermächtigung.
Und in «Expecting you – Accepting you», geschrieben für ihr noch ungeborenes Kind, verschmilzt Indin die Rollen von Mutter und Künstlerin in einer herzlichen Umarmung: «Ich schrieb ein Lied über das Akzeptieren von dir – egal, was du tust.»
Auszüge aus dem Kommentar im CD-Booklet, verfasst von Raphaël Newman
BAND-BIOGRAPHIEN
Sonja Indin (*1980) absolvierte an der Zürcher Hochschule der Künste ihr Jazzgesangstudium bei Marianne Racine und hat im Sommer 2010 erfolgreich ihr Masterdiplom erworben. Während eines Semesters studierte sie zudem in Basel bei Lisette Spinnler und eines am Royal Welsh College of Music and Drama bei Nia Lynn. Meisterkurse bei Anita Wardell, Bobo Stenson und Quincy Jones in London sowie Workshops mit Sylvie Courvoisier, Jay Clayton, Sheila Jordan, Nils Petter Molvaer und ein Liedkurs bei Daniel Fueter haben wichtige musikalische Impulse gegeben. 2011 ist bei Brambus ihre Debüt-CD erschienen. 2015 leitet Sonja Indin erfolgreich das Projekt «Augen in der Grossstadt» (Tucholsky-Hommage) mit gleichnamiger CD-Produktion. Sonja Inderbitzin ist Mutter von zwei Kindern und unterrichtet an der Musikschule Konservatorium Zürich.
Roman Tulei (geboren 1978 in Moldawien) begann im Alter von 8 Jahren mit dem Klavierspiel. 1990 und 1991 war er Preisträger des Wettbewerbs «Jugend musiziert» in Moldawien. Er genoss eine klassische Pianistenausbildung am Musikkollegium in St. Neaga und später an der Musikhochschule G. Musicescu. Tulei schloss seine Ausbildung als professioneller Pianist 2003 ab. Engagements als Solopianist führten ihn durch Irland, Deutschland und schliesslich in die Schweiz, wo er sich zu einem Studium an der Hochschule der Künste Bern entschliesst. Von 2004 bis 2008 studierte Roman Tulei bei William Evans, Billy Brooks, George Robert, Andy Scherrer, Sandy Patton und Bert Joris Jazzpiano mit Vertiefung Performance und Pädagogik. Er hat zwei Alben mit seinem Trio veröffentlicht. Roman Tulei lebt in Zürich und arbeitet als Lehrer an der Musikschule Konservatorium Zürich
Fridolin Blumer (*1984) ist Bassist, Improvisator und Interpret. Er spielt neue und anachronistische Musik in ganz unterschiedlichen Bands und Ensembles. Bei seiner musikalischen Arbeit wird das hörbar, was hinter Konzepten, Ideologien, Stilen oder gängigen Hörerwartungen verborgen ist. Im Alter von acht Jahren begann er Cello zu spielen und entdeckte das kammermusikalische Zusammenspielen, mit 15 wechselte er zum Kontrabass.
Von 2003 bis 2008 studierte er an der Musikhochschule Basel, Abteilung Jazz bei Bänz Oester. Fridolin Blumer spielt seit 2009 mit Sonja Indin, auch auf dem Debütalbum «Do you know me» (Brambus) wirkte er mit.
Peter Preibisch (*1965) verbrachte sieben Jahre in den USA, wo er in Boston (Berklee) sowie in New York (Manhattan School of Music) mit einem Master abschloss. Während dieser Zeit spielte er u.a. mit Kurt Rosenwinkel, Roy Hargrove und Jason Moran. Zurück in der Schweiz war er als gefragter Schlagzeuger und Komponist in verschiedensten Projekten tätig – von Trio bis Big Band. Mit seiner eigenen Formation «Peter’s Playstation», die u.a. mit Andy Scherrer, Michael Zisman und Andi Pupato hochkarätig besetzt ist, spielte er auf zahlreichen Bühnen und produzierte bislang drei CDs (TCB). Als Vater zweier Kinder und nebst seiner Unterrichtstätigkeit ist Peter Preibisch in verschieden Formationen aktiv: Catmosphere, Beat Baumli’s Special Edition, Julia Schiwowa, Sting Operation und seit 2011 auch in der Sonja Indin Band.

Okavangos Fest und die Reise ins Traumland
Samstag, 22. Juni 2024
17:00 Uhr
CHF 25
Lorenzo Polin – Erzähler; Kinderchor, Leitung: Rea Sendlhofer
Miriam Cipriani – Flöte; Judith Huber – Violine
Hansruedi Strahm – Alphorn; Stefano Sposetti – Klavier
Fabrizio Tognini – Perkussion
Illustrationen: Inka Hagen
Wie wär’s mit einer musikalischen Reise ins sagenumwobene Traumland? Es lockt der Eintritt in eine Welt voll von bezaubernder Musik. Mit dabei sind Flöte, Violine, Alphorn, Klavier und Perkussion – gespielt von Schüler’innen und Lehrer’innen der Musikschule Oberengadin St. Moritz.
Ein kompetenter Reiseleiter führt Sie zu den schönsten Orten im Traumland. Begegnungen und ein grandioses Fest mit den Einwohner’innen sind garantiert.
«Okavangos Fest» wird das zweite Mal aufgeführt – nach der Uraufführung in St. Moritz am Vortag.
Geschrieben und komponiert haben das Werk der Pianist Stefano Sposetti und Hansruedi Strahm (Alphorn).

Konzert des Ukrainischen Orpheus-Ensembles aus Lviv
Sonntag, 30. Juni 2024
20:15 Uhr
Kollekte
Ukrainisches Vokalensemble Orpheus, Lviv
Leitung: Lubomyr Konchakivvsky
Die acht Berufssänger aus Lviv füllen mit ihren grossartigen Stimmen auf beeindruckende Weise Kirchen und Konzertsäle. Ihr Repertoire umfasst Musik aus der griechisch-orthodoxen Liturgie, Volkslieder aus der Ukraine und Eigenkompositionen.

Serenade
Sonntag, 7. Juli 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25
Mira Nauer – Violine
Iñaki Ochoa Moreno – Gitarre
Das spanisch-schweizerische Duo beglückt uns mit abendlichen Liedern voller Melodik aus verschiedenen Ländern – von Italien über Frankreich, Spanien und Rumänien bis nach Brasilien. Werke von Paganini, Giuliani, Bartók, Villa-Lobos, Ibert, und de Falla.
Mira Nauer, Violine
Die Schweizerin Mira Nauer hat bei Ina Dimitrova und Professor Sebastian Hamann an der Hochschule Musik Luzern und bei Professorin Ida Bieler an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf ihre musikalische Ausbildung absolviert.
Freiberuflich wirkte sie u.a. regelmässig bei den Essener Philharmonikern und im Gürzenich-Orchester, im WDR-Funkhaus sowie WDR-Sinfonieorchester Köln, im Beethoven Orchester Bonn, bei den Düsseldorfer Symphonikern, im Mahler Chamber Orchestra MCO sowie im Radio-Sinfonieorchester Stuttgart SWR mit. Seit August 2021 ist sie festes Orchestermitglied bei den Essener Philharmonikern.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie projektweise in verschiedenen Formationen zu hören und mit viel Geduld und Engagement lehrt sie junge Menschen das Geigenspiel.
In der Schweiz spielte sie in diversen Orchestern als Stimmführerin und Konzertmeisterin und trat mehrmals als Solistin auf.
Iñaki Ochoa Moreno, Gitarre
Der Spanier Iñaki Ochoa Moreno studierte Gitarre am National Konservatorium in Barcelona bei Prof. M. Villanueva, während er einen Universitätsabschluss in Geisteswissenschaften an der Universität Pompeu Fabra absolvierte. 2008 setzte er sein Gitarrenstudium am Conservatorio Superior de Música de Córdoba bei Prof. J. Riba und Prof. M. Abella fort.
Vom Jahr 2011 bis 2015 studierte Iñaki Ochoa Moreno an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. R. Aguirre und Prof. A. Ramirez, wo er sein Masterstudium abschloss.
Seine Leidenschaft für die Gitarre gibt er seit 2015 an der Musikschule Neuss zahlreichen Studenten weiter. Ausserdem konzertiert er in verschiedenen Solo-Rezitalen und Kammerkonzerten.

Festival: 40 Jahre Steinway Konzertflügel
Der Pianist Warren Thew (1927–1984), der mit seiner Frau Lisbet die Ferien oft in Sent verbracht hat, vermachte in seinem Nachlass den Steinway Konzertflügel, der heute in der eigens für ihn erstellten ‘garascha’ in der Kirche untergebracht ist, der Gemeinde Sent.
Bereits 1974 hatte er sich dafür eingesetzt, dass ins neue Schulhaus nicht wie geplant nur ein Klavier, sondern ein Flügel zu stehen kam. Er war davon überzeugt, dass ein Flügel für die Gemeinde von entscheidender kultureller Bedeutung sei.
Der Steinway Konzertflügel
Der Pianist Warren Thew (1927–1984), der mit seiner Frau Lisbeth die Ferien oft in Sent verbracht hat, vermachte in seinem Nachlass den Steinway Konzertflügel, der heute in der eigens für ihn erstellten ‘garascha’ in der Kirche untergebracht ist, der Gemeinde Sent.
Bereits 1974 hatte er sich dafür eingesetzt, dass ins neue Schulhaus nicht wie geplant nur ein Klavier, sondern ein Flügel zu stehen kam. Er war davon überzeugt, dass ein Konzertflügel für die Gemeinde von entscheidender kultureller Bedeutung sei. In der Folge half er, den Flügel auszuwählen und gab dafür auch Benefizkonzerte. Der Gemischte Chor Sent organisierte den traditionellen 1. August-Ball und liess die Einnahmen daraus der Società d’Ütil public zugunsten des Kaufs eines Flügels zukommen. Vertraglich wurde festgelegt, der Flügel solle den Chören und der Schule Sent zur Verfügung stehen und Leta Mosca (als Lehrerin der Primarschule) für die Pflege des kostbaren Instruments verantwortlich sein.
Zur Geschichte
1991 sollte der aus Scuol stammende Pianist Risch Biert in der Kirche Sent ein Konzert geben. Leta Mosca wollte dieses Vorhaben unterstützen, indem sie sich anerbot, die Tranportkosten des Flügels vom Schulhaus in die Kirche zu übernehmen. In der Folge fanden sich die beiden in der Idee, mit den Einnahmen der Konzertkollekte und je einem eigenen Beitrag, einen Kulturfonds für Sent zu gründen. Dieses Grundkapital liegt noch heute auf dem Konto «concerts» der Società d’Ütil public, Sent.
1995 hat die Gemeinnützige Gesellschaft die Verantwortung für das Kulturprogramm Leta Mosca, übertragen. Was im Kleinen begonnen hatte, gedieh im Laufe der darauffolgenden 25 Jahre zu einer veritablen Konzertorganisation, wobei Leta Mosca ihren Grundsätzen und Zielen immer treu geblieben war: junge Musiker*innen zu unterstützen und ihnen Auftritte zu ermöglichen; einheimischen Künstler*innen eine Plattform zu bieten; mit musikalisch hochstehenden Konzerten dem Publikum, den Einheimischen und den Gästen, Freude zu bereiten.
Grosse Freude bereitete sie auch mit ihren legendären, selber gebackenen Nusstorten, welche sie den Musiker*innen nach dem Auftritt als ganz besonderes Dankeschön überreichte. Dabei hält sich die Legende, einige Musiker*innen seien nur wegen der Nusstorten nach Sent gekommen...
Nach 25 Jahren übergab Leta Mosca am 4. Januar 2020 anlässlich des wunderbaren Jubiläumskonzerts mit der Pianistin Alena Cherny und dem ‘orchester le phénix’ vor rund 300 Gästen die Organisation der Konzerte an Regula Ursprung.
L’istorgia da nos Steinway
Dürant blers ons vaivan Lisbet e Warren Thew passantà lur vacanzas a Sent. In lur stüvina vaivan els ün pitschen Steinway.
Duos ons, precis nu m’algorda plü, avant la mort da Warren han els desdit lur abitaziun pro Andri Guler ed il pitschen Steinway es gnü transloccà in mia stanza da scoula.
Davo la mort da Warren (1984) ha Risch Biert savü persvader a duonna Lisbet Thew da regalar a la Comunità da Sent lur grond Steinway ch’els possedaivan a Kilchberg qua cha quel d‘eira plü adat per concerts. Id es lura gnü far il barat dals duos clavazins.
Il clavazin grond nu vaiva lö in mia stanza da scoula. Perquai es quel gnü plazzà illa saletta da la scoula insembel cul Petrov.
Illa sala da gimnastica insembel cun la saletta han dürant quels ons gnü lö blers arrandschamaints. Per cha’ls duos instrumaints prezius nu vegnan forsa donnagiats es gnü schlargià l’üsch da mia stanza da scoula per pudair parcar là ils duos instrumaints dürant ils arrandschamaints.
Dal 1998, davo la renovaziun da la Chasa Misoch es il Steinway gnü transloccà illa sala cumünala. Da quinder inavant han gnü lö ils concerts da clavazin là.
Il clavazin pativa però in sala cumünala pervia dal curraint d’ajer e massa grondas differenzas da temperatura. Adüna darcheu gniva l‘instrumaint stumplà cunter ils radiaturs, quai chi d’eira ferm donnaivel. Sün proposta da la respunsabla dal clavazin han dal 2006 la Comunità da Sent insembel cul Cussagl da baselgia chattà la soluziun da til metter in baselgia in üna „chaista“ per ch’el saja bain protet.
Ed in ün duos trais vain la baselgia transfuormada in üna sala da concert.
Id es be da rivir l'üsch e trar oura il grondius instrumaint.
Fich positiv es eir cha la baselgia es plü spaziusa e l’acustica bler megldra.
24.10.23 Leta Mosca

Meisterwerke der Klaviermusik
«SENT HAT FLÜGEL»
Samstag, 20. Juli 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25
Jozef De Beenhouwer – Klavier
Sent feiert seinen Steinway-Konzertflügel! Zum Auftakt spielt der bekannte belgische Pianist Jozef De Beenhouwer Ludwig van Beethovens grossartige «Pathétique», die «Waldszenen» von Robert Schumann, die Sonatine von Maurice Ravel sowie ein Nocturne und die berühmte 1. Ballade von Frédéric Chopin.
PROGRAMM:
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 «Pathétique» (1798/99)
- Grave. Allegro di molto e con brio
- Adagio cantabile
- Rondo. Allegro
Robert Schumann (1810–1856)
Neun Klavierstücke op. 82 «Waldszenen» (1848/49)
1. Eintritt
2. Jäger auf der Lauer
3. Einsame Blumen
4. Verrufene Stelle
5. Freundliche Landschaft
6. Herberge
7. Vogel als Prophet
8. Jagdlied
9. Abschied
Maurice Ravel (1875–1937)
Sonatine (1903-05)
- Modéré
- Mouvement de Menuet
- Animé
Frédéric Chopin (1810–1849)
Nocturne op. 15/2 Fis-Dur (1831)
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 (1835)
Nach Absolvierung eines vollständigen Studiums der Pharmazie (Löwen, 1970) widmete sich Jozef De Beenhouwer ausschließlich der Musik. Als Schüler von Lode Backx an der Chapelle Reine Elisabeth (Brüssel) und am Königlichen Flämischen Konservatorium Antwerpen bestand er 1975 das Abschlussexamen Klavier summa cum laude. In den neunziger Jahren vervollkommnete er sich im Fach Interpretation in Florenz bei David Kimball.
De Beenhouwer konzertierte in Recitals und als Solist mit Orchestern in den meisten europäischen Ländern, in den USA und in Süd-Korea. Er musiziert oft bei Liederabenden mit namhaften Sänger’innen wie Ria Bollen, Robert Holl, Nina Stemme, und Werner van Mechelen. Von 1986 bis 1996 war Jozef De Beenhouwer offizieller Begleiter beim Internationalen Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb für Violine und Gesang in Brüssel. Er ist auch regelmäßiger Gast des Brahms-Festivals in Mürzzuschlag.
Zusammen mit den Wiener Symphonikern spielte er 1986 die Uraufführung von Robert Schumanns Konzertsatz d-Moll (1839), 1992 folgte die Uraufführung von Clara Schumanns Konzertsatz f-Moll (1847). Beide Werke, nur als Fragmente hinterlassen, wurden vom Pianisten ergänzt und bei Breitkopf & Härtel/Wiesbaden veröffentlicht. Von Jozef De Beenhouwer sind zahlreiche Schallplatten und CDs erschienen, u. a. beim Label Phaedra mit Werken von Schumann, Brahms und von belgischen Komponisten. Für seine Einspielungen von Peter Benoits und Joseph Ryelandts Klavierwerken erhielt er zweimal den Prix Caecilia. 1991 realisierte er die erste komplette Einspielung von Clara Schumanns Klavierkompositionen auf 3 CDs. Für seine besonderen Verdienste um das Schaffen Robert und Clara Schumanns wurde er 1993 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau geehrt.
Bis 2020 lehrte er als Professor am Königlichen Konservatorium in Antwerpen.
Jozef De Beenhouwer ist auch oft als Juror bei internationalen Klavierwettbewerben gefragt.

Feuer, Wasser, Erde, Luft
«SENT HAT FLÜGEL»
Dienstag, 23. Juli 2024
17:00 Uhr
Kollekte
Öffentliches Konzert im Rahmen des Cuors Rumantsch
Michael Mahnig – Klavier
Auf unserem gefeierten Steinway-Konzertflügel erklingt ein wunderschönes Programm: Klaviermusik zu den vier Elementen! Werke von Chopin, Liszt, Mussorgski, Debussy, Messiaen und Skrjabin.
PROGRAMM:
Frédéric Chopin (1810–1849)
Barcarolle
Franz Liszt (1811–1886)
Aus den Années de pèlerinage. Première année: Suisse
Au lac de Wallenstadt
Pastorale
Au bord d’une source
Orage
Modest Mussorgski (1839–1881)
Aus Bilder einer Ausstellung
IV Bydlo
Claude Debussy (1862–1918)
Aus Préludes, premier livre
Le vent dans la plaine
Les sons et les parfums tournent dans l’air du soir
Ce qu’a vu le vent d’ouest
Olivier Messiaen (1908–1992)
Aus Catalogue d’oiseaux
XI La buse variable (Der Mäusebussard)
Alexander Skrjabin (1871–1915)
Vers la flamme
Nach der antiken Vier-Elemente-Lehre besteht alles Sein aus Mischverhältnissen der vier Grundelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft.
Michael Mahnig hat für dieses Programm Klaviermusik ausgesucht, welche die vier Elemente repräsentiert. Das Konzert beginnt mit einer von Frédéric Chopin leidenschaftlich vertonten Gondelfahrt. Dann folgt mit Franz Liszt ein Ausflug zum Wallenstädter See, ein kurzes Stück Hirtenmusik, der Besuch einer sprudelnden Quelle und zum Schluss ein tosendes Gewitter. Bydlo von Modest Mussorgski beschreibt sehr bildlich einen Pflug, der von einem Ochsen gezogen wird. Danach geht die Reise weiter in impressionistische Gefilde mit drei luftigen Klavierstücken von Claude Debussy. Der Catalogue d’Oiseaux ist ein mehrbändiges Riesenwerk von Olivier Messiaen, welches der passionierte Ornithologe ganz der Vogelwelt gewidmet hat. In der Nummer 11 (La buse variable) hört man zuerst den Mäusebussard mit seinen grossen Schwingen am Himmel kreisen und danach seine charakteristischen Laute ausstossen. Das Konzert endet mit einer sich langsam entzündenden und zum Schluss heftig lodernden Feuersbrunst von Alexander Skrjabin.
Biografie:
Michael Mahnig studierte in Luzern, Basel und Zürich, wo er 2012 in der Klasse von Konstantin Scherbakov mit dem Solistendiplom abgeschlossen hat. Er spielte an bedeutenden Festivals wie z. B. dem Lucerne Festival und war regelmässiger Gast im Collegium Novum Zürich. In der Saison 2022/23 war er im Luzerner Theater in über 20 Aufführungen der Familienoper Die Schneekönigin von Samuel Penderbayne engagiert. Zurzeit gilt sein Fokus ganz besonders seinem eigenen Projekt Flying Stage – Michael Mahnig's Classical Music Delivery. Er bespielt, stimmt und transportiert seinen eigenen Flügel und verwirklicht einzigartige Konzerterlebnisse an aussergewöhnlichen Orten. So trat er 2022 zusammen mit seinem langjährigen Liedduopartner Todd Boyce in den schönsten Sakralräumen der Luzerner Landschaft mit dem eigens dafür konzipierten Programm Schall und Rauch auf. Michael Mahnig lebt mit seinen beiden Töchtern in Beromünster. Er unterrichtet Klavier an der Musikschule der Stadt Luzern.

Indische und europäische Tonsprache am Klavier
«SENT HAT FLÜGEL»
Sonntag, 28. Juli 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25
Pervez Mody – Klavier
«Ein sprühender Virtuose mit Gefühl und Gespür, der lodert in der Musik...» schreibt die Presse über den aus Indien stammenden Pianisten Pervez Mody. Er feiert unseren Steinway-Konzertflügel, indem er auf ihm von der magischen Klangwelt Indiens zur europäischen Romantik gleitet.
Grieg, Edvard (1843–1907)
Lyrische Stücke
Hochzeitstag auf Troldhaugen op. 65 Nr. 6
Kobold op. 71 Nr. 3
Walzer op. 12 Nr. 2
Nocturne op. 54 Nr. 4
Trolltog – Zug der Zwerge – op. 54 Nr. 3
Chakraborty, Utsyo ( *2001)
Stücke aus «Navrasa»
1. Sringara «Liebe»
2. Bibhatsa «Empörung»
3. Karuna «Mitgefühl»
4. Shanta «Frieden»
9. Adbhuta «Wunder»
Foulds, John (1880–1939)
Gandharva-Music op. 49
Skrjabin, Alexander (1872–1915)
Sonate Nr. 4 op. 30
1. Andante
2. Prestissimo Volando (attaca)
Pause
Sorabji, Kaikhosru Shapurji (1892–1988)
aus 3 Pastiches for Piano KSS 31
1. Hindu Merchant’s Song
Liszt, Franz (1810–1856)
aus «Myrthen» op. 25 von Robert Schumann Liebeslied «Widmung»
Schumann, Robert (1810–1856)
Carnaval op. 9 Charakterstücke zu einem Maskenball
- Préambule – Pierrot – Arlequin – Valse noble – Eusebius – Florestan
- Coquette – Réplique – Papillons – A.S.C.H.-S.C.H.A. – Chiarina – Chopin – Estrelle
- Reconnaissance – Pantalon et Colombine – Vlase allemenda – Paganini – Aveu
- Promenade – Paus – Marche des «Davidsbündler» contre les Philistins
Änderungen vorbehalten
www.pervez-mody.com

Nostalgia – Klänge der Sehnsucht
Sonntag, 4. August 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25
Gudrun Sidonie Otto – Sopran und Rezitation
Andreas Liebig – Orgel
Die international preisgekrönte Sopranistin Gudrun Sidonie Otto und der Basler Münsterorganist Andreas Liebig stellen ihre neue, im Basler Münster aufgenommene CD «Nostalgia» vor. Antonín Dvořáks «Biblische Lieder» verschränkt mit den Choralvorspielen von Johannes Brahms.
Dvořáks «Biblische Lieder» op. 99 verschränkt mit den Choralvorspielen op. posth. 122 von Johannes Brahms, seinen letzten Kompositionen überhaupt, ziehen die Summe der Kompositionskunst der beiden miteinander befreundeten Meister; es sind Abschiedswerke, erfüllt von tiefer Sehnsucht und Heimweh. Dazwischen eingeflochtene Texte von Brahms, Dvořák und Clara Schumann erhellen zudem den geistig-seelischen Hintergrund dieser kammermusikalischen Preziosen der Hochromantik in ganz neuen und berührenden Facetten.

Kammerphilharmonie Graubünden
Samstag, 10. August 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 20
Jordanka Milkova – Mezzosopran
Kammerphilharmonie Graubünden
Philippe Bach – Leitung
Aaron Copland (1900–1990)
«Appalachian Spring Suite»
Manuel de Falla (1876–1946)
«El amor brujo» für Mezzosopran und Ensemble

Jazz vom Feinsten
Samstag, 17. August 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25
Tommaso Starace – saxophone
Yazan Greselin – piano
Marco Gianotti – bass
Mauro Mengotto – drums
Tommaso Starace wagt sich mit seinem Quartett an Werke von Benny Golson, Sonny Rollins, Cannonball Adderley und Charlie Parker. Zusätzlich bringen sie einige ikonische Melodien aus dem Great American Songbook sowie viele weitere unvergessliche Jazzstandards.
Spieltechnik – Rhythmus – Show: Ein Event!

«Souvenir»
Samstag, 24. August 2024
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25
Pianoduo Arte Animi:
Samuel Fried und Yuka Munehisa – Klavier
Erinnerungen haben in allen Zeiten zum Komponieren angeregt. So auch Samuel Barber und Samuel Fried. Eine musikalische Reise zu vier Händen. Wir freuen uns sehr auf ein weiteres sensibel und kreativ bestücktes Konzert von Arte Animi.

Klezmermusik – wiederentdeckt
Sonntag, 8. September 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Zum Auftakt spielt Rafael Andri – Steirische.
Duo Zunroyzn:
Sabine Furrer – Violine
Jule Seggelke – Akkordeon
Das Duo Zunroyzn (Sonnenblumen) lässt Klezmermusik aus alten Handschriften erklingen, welche über hundert Jahre in einem ukrainischen Archiv schlummerten. Ein Programm rund um die Hochzeit einer jungen Frau: Festliche, berührende Musik voller Spielfreude und Melancholie.
Sabine Furrer studierte in Zürich, Basel und Bern Violine; Lehr/Orchester- sowie Konzertdiplom absolvierte sie jeweils mit Auszeichnung. Als leidenschaftliche Kammermusikerin hat sie in verschiedensten Formationen gespielt und ihre Passion für Volksmusik aus Osteuropa lebt sie seit über 10 Jahren im Klezmer Balkan Quartett DOINA aus.
Sie unterrichtet Violine, Viola und Orchester an der Kantonsschule Küsnacht. An der Lehrtätigkeit schätzt sie neben der ungebrochenen Faszination für das Geigenspiel insbesondere das Zusammenbringen verschiedenster Menschen durch gemeinsames Musizieren.
Geboren und aufgewachsen in Berlin, lebt und arbeitet Jule Seggelke heute wieder dort. Sie studierte an der UdK Berlin Schulmusik und machte parallel dazu eine Ausbildung zur Lehrerin der F.M. Alexander-Technik.
Schon in ihrer Kindheit in Kontakt mit Klezmer, spielt sie seit 2009 in unterschiedlichen klezmerischen Projekten in Deutschland Klavier und Akkordeon. In privater Praxis unterrichtet sie außerdem Klavier und Alexander-Technik.
Das Duo ZUNROYZN (Sonnenblumen) lernte sich 2021 beim «Yiddish Summer Weimar» kennen und schätzen. Schnell entstand die Idee, ein gemeinsames Programm rund um die KMDMP-Sammlung zu entwickeln. (Kiselgof-Makonovetsky Digital Manuscript Projekt: Während der sogenannten An-ski Expedition von 1912–1914 sammelte der Ethnologe Zusman Kiselgof in den jüdischen Siedlungen Weissrusslands und der Ukraine Melodien und Tänze der lokalen Bevölkerung. Dieser riesige Schatz an Manuskripten schlummerte über 100 Jahre in der Ukrainischen Nationalbibliothek und ist erst seit 2017 wieder zugänglich).
RIVKAS KHASENE, ein Programm rund um die Hochzeit einer jungen Frau, wurde von ZUNROYZN in vielen digitalen Proben zwischen Zürich und Berlin entwickelt. Es zeigt mit seiner festlichen, berührenden Musik voller Spielfreude und Melancholie eine ganz persönliche Auswahl des Duos aus der Fülle der KMDMP-Sammlung.
Im Frühling 2022 folgten endlich die Liveproben und die ersten mit grosser Begeisterung aufgenommenen ZUNROYZN-Konzerte in der Schweiz.

«Blicke mir nicht in die Lieder»
Friedrich Rückert im Lied
Sonntag, 15. September 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Laura Kull – Mezzosopran
Alena Sojer – Klavier
Im Zentrum des Liederabends steht der Dichter Friedrich Rückert. Seine berührenden, tiefen, mal sehnsuchtsvollen, mal traurigen Texte erklingen melancholisch bei Gustav Mahler, barsch oder süss bei Wolfgang Rihm, und lieblich, sehnsuchtsvoll und tief romantisch bei Franz Schubert.
PROGRAMM:
Blicke mir nicht in die Lieder Gustav Mahler
Lachen und Weinen Franz Schubert
Ich atmet` einen Lindenduft Gustav Mahler
Verwelkte Blume Wolfgang Rihm
Der Reigen dreht ohn` Unterlass Wolfgang Rihm
Um Mitternacht Gustav Mahler
Gestern war, und morgen ist nicht Wolfgang Rihm
Greisengesang Franz Schubert
Liebst du um Schönheit Gustav Mahler
Dass sie hier gewesen Franz Schubert
Du bist die Ruh Franz Schubert
Weltgeheimnis Wolfgang Rihm
Ich bin der Welt abhanden gekommen Gustav Mahler
Zugabe:
Zum Schluss Robert Schumann

«Invisible – audible»
Sonntag, 29. September 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Muriel Schwarz – Sopran
Ursina Brun – Flöte
Katrin Bamert – Harfe
Ein ausgewähltes französisches Liederprogramm aus verschiedenen Epochen, präsentiert mit einer auflockernden Moderation. Muriel Schwarz wird uns in ihren Bann ziehen und das Unsichtbare hörbar machen – begleitet von Flöte und Harfe, letztere im Unterengadin ein eher seltener Gast.

Zauberflöten – Das goldene Zeitalter der Querflöte
Sonntag, 6. Oktober 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Miriam Cipriani – Querflöte
Flaviano Rossi – Querflöte
Stefano Sposetti – Klavier
Bis zum Jahr 1848 wurden alle Flöten aus Holz gebaut, nicht wie heute aus Edelmetall. Wärme und Klangreichtum von Holzinstrumenten bleiben unvergleichlich, deshalb erklingen bei uns Vivaldi, Bach, Quantz, Platti und Telemann auf Querflöten aus Holz. Originale Atmosphäre wiederentdeckt!
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Trio Sonata in sol maggiore
(Largo – Vivace – Adagio – Presto: allegro assai)
Johann Joachim Quantz (1697–1773)
Trio Sonata in Do minore
(Andante moderato – Allegro – Larghetto - Vivace)
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Trio Sonata in Mi minore
(Affettuoso – Allegro – Grave – Allegro)
Giovanni Benedetto Platti (1697–1763)
Trio Sonata in sol maggiore
(Adagio – Allegro – Adagio – Presto)
Antonio Vivaldi (1678–1741)
La follia

In viadi
Sonntag, 13. Oktober 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Jonas Krebs – Violine
Tobias Krebs – Gitarre
Das Duo Luschaina nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Stile und Epochen der europäischen Musikkultur. Erleben Sie musikalische Leckerbissen aus allen Himmelsrichtungen: Sehnsuchtsvolle Melodien der griechischen und rumänischen Volksmusik, die virtuose Tarantella von Pablo de Sarasate, die rustikalen Musik der Kelten und nicht zuletzt die Musikkultur aus dem rätoromanischen Sprachgebiet, welche dem Programm seinen Namen gibt.
Von Kindesbeinen an muszieren die beiden Brüder Jonas Krebs (Violine) und Tobias Krebs (Gitarre) zusammen und treten seit 2014 als Duo Luschaina auf.
Das Duo Luschaina fühlt sich nicht nur in der Klassischen Musik vom Barock bis zur Neuzeit zuhause, sondern ebenso in verschiedensten Arten der Volksmusik – so z.B. in der keltischen, östlichen, mediterranen und vielen anderen. Gängige Klischees über Klassische Musik und Volksmusik lösen sich geradezu in Luft auf, die Stücke erzählen von fernen Ländern, längst vergangenen Zeiten und von der Heiterkeit und Melancholie des Lebens.Eine weitere Spezialität des Duos sind eigenhändige Transkriptionen von Stücken, die nicht original für diese eher ungewöhnliche Besetzung geschrieben wurden, wie z.B. Violinsonaten von Maurice Ravel, Claude Debussy und Pablo de Sarasate. Auf diese Weise erklingen berühmte Meisterwerke der abendländischen Musik in einer neuen und selten gehörten Farbe. Kleine Abstecher in den Jazz, Klezmer und Tango dürfen auch nicht fehlen und vervollständigen die Konzertauftritte des Duo Luschaina zu einem bunten Potpourri, so dass es für verschiedenste musikalische Vorlieben etwas dabeihat.
Stets auf der Suche nach zauberhaften Zusammenklängen der zwei Saiteninstrumente und unentdeckten Perlen der Kammermusikliteratur, begeistert das Duo Luschaina das Publikum immer wieder aufs Neue.Der Name Luschaina stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet Nachtigall.

Souvenirs d'une ville
Sonntag, 3. November 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Niculin Janett – Saxophon/Komposition; Flurina Sarott – Violine; Andreas Gabriel – Violine; Dominique Polich – Viola; Cristina Janett – Cello; Lukas Traxel – Kontrabass
Das Niculin Janett Ensemble ist mit seinem neuen Programm «Souvenirs d'une ville» unterwegs. Während eines Aufenthalts in New York sammelte Niculin Janett Inspirationen – und so bringt das Ensemble ein paar Lichter aus der Großstadt nach Sent.

Concert d'advent da Mi'amia
abgesagt abgesagt abgesagt
Sonntag, 1. Dezember 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
abgesagt abgesagt abgesagt
Mi’amia:
Sidonia Caviezel und Nina Mayer – Gesang

«Prayers» – Duo Cello und Klavier
Donnerstag, 26. Dezember 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Elisa Siber – Violoncello
Leona Siber – Klavier
Wir tauchen ein in die Welt der musikalischen Gebete aus mehreren Jahrhunderten, aus Christentum und Judentum, und wandeln zwischen Meditation, Verunsicherung und Versöhnung.
Werke von Bach, Bernstein, Bloch, Bruch, Pärt, Ravel und Tchemberdji.
PROGRAMM:
Arvo Pärt: «Fratres» für Violoncello und Klavier
Johann Sebastian Bach: «Wachet auf ruft uns die Stimme» in Bearbeitung für Violoncello und Klavier nach BWV 645
Maurice Ravel: «Kaddisch» aus «Deux Melodies Hebraiques» in Bearbeitung für Violoncello und Klavier
Max Bruch: «Kol Nidrei» für Violoncello und Orchester
Johann Sebastian Bach: «Erbarme Dich» Altarie aus der Matthäuspassion BWV 244
Leonard Bernstein: Meditation No. 3 aus Mass in Bearbeitung des Komponisten für Cello und Klavier
Ernest Bloch: «Prayer» From Jewish Life, Suite für Violoncello und Klavier
Johann Sebastian Bach: «Ich ruf zu dir Herr Jesu Christ» in Bearbeitung für Violoncello und Klavier nach BWV 639
Link zum Nachbericht des Konzerts: https://www.barbarafriedhof.at/service-info/aktuelles/rueckblick/musikalische-gebete-zum-adventbeginn
Elisa Siber wurde 1983 in Wien geboren. Sie ist eine feinsinnige und temperamentvolle Cellistin mit starker differenzierter Ausdruckskraft.
Engagements bei renommierten Klangkörpern wie dem Kammerorchester Basel, dem Balthasar Neumann Ensemble, der Kammerphilharmonie Bremen sowie der Kammerphilharmonie Graubünden (als stellvertretende Solocellistin) sind seit vielen Jahren Bestandteil ihrer internationalen musikalischen Tätigkeit, welche sie sowohl auf dem modernen Cello als auch auf dem Barockcello auslebt.
Zu ihren Kammermusikpartnern zählen unter anderen Daniele Caminiti, Helena Winkelmann, Viviane Chassot, Manuel Oswald, Lea Boesch, Shahane Zurabova, Fabian Cardozo, Julia Schröder, Dominic Chamot, Joel Bardolet, Anton Kernjak, Antonio Vinuales und Pablo Barragan.
Solistische Erfolge feierte sie beispielsweise mit der Interpretation des Cellokonzertes von Antonín Dvořák unter der Leitung von Martin Sieghart im Stefaniensaal in Graz sowie mit der Aufführung des Cellokonzertes von Friedrich Gulda im Stadtcasino Basel. Elisa Siber lebt und arbeitet in Basel.
Leona Siber wurde 1989 in Wien geboren. Sie studierte Klarinette (B.A.) und Dirigieren (M.A.) in Wien, Bratislava, Eisenstadt und Linz. Derzeit ergänzt sie ihre Ausbildung mit einem Studium der Klavierpädagogik bei Till Alexander Körber an der Anton Bruckner Privatuniversität. Sie lebt und arbeitet in Linz. Ihre besondere Affinität zur menschlichen Stimme sowie die Freude an der Arbeit mit Laien gehen in ihrer Tätigkeit als Chorleiterin eine besonders glückliche Verbindung ein.
In all ihrem Tun sieht sich Leona Siber auch als Musikvermittlerin. Dieser Aspekt ist als Pianistin, Klavierpädagogin und Chorleiterin ebenso zentral, wie als Moderatorin von Konzerten.
Leona Siber ist an neuen Konzertformaten und interdisziplinären künstlerischen Projekten außerordentlich interessiert.

Feuervogel und Zuckerfee
Sonntag, 29. Dezember 2024
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Trio Battida:
Claudia Dischl, Luca Staffelbach, Matthias Roth
Ein Flügel, Perkussion, sechs Hände!
Das Trio Battida begeistert mit seinem gleichermassen poetischen wie feurig-virtuosen Spiel. Im Zentrum steht Ballett-Musik in allen Farbfacetten – von Strawinskys Feuervogel über Prokofjews Romeo und Julia bis zu Tschaikowskis Zuckerfee. Und natürlich darf da auch der Säbeltanz nicht fehlen.
PROGRAMM:
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Igor Strawinsky 1882–1971 |
Danse infernale (1910) aus dem Ballett Der Feuervogel |
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Peter Tschaikowski 1840–1893
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Aus der Nussknacker-Suite op. 71a (1892) Chinesischer Tanz Arabischer Tanz Tanz der Zuckerfee Russischer Tanz |
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Sergei Prokofjew 1891–1953
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Aus dem Ballett Romeo und Julia op. 64 (1935) Montagues & Capulets Juliet the young girl Masks Aubade Death of Tybalt |
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Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791 |
Alla Turca aus der Klaviersonate Nr. 11 in A-Dur KV 311 |
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Aram Khatschaturjan 1903–1978 |
Säbeltanz aus dem Ballett Gayaneh (1942) |
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Astor Piazzolla 1921–1992 |
Oblivion (1982) Libertango (1974) |
