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Archiv 2022

Neujahrskonzert: Klassik/Volksmusik

Montag, 3. Januar 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Janic Sarott – Perkussion, Flurina Sarott – Violine
Curdin Janett – Akkordeon, Barbara Gisler – Violoncello
Aita Gaudenz – Klavier

Engadiner*innen präsentieren einen feierlichen Strauss aus Volksmusik, argentinischem Tanz und klassischer Improvisationsmusik ­– ein schwungvoller Start ins neue Jahr …

weitere Angaben

Flurina Sarott studierte fünf Jahre in Bern bei Monika Urbaniak (Bachelor und Master of Performance), anschliessend in Zürich zwei Jahre bei Nora Chastain Pädagogik. Sie ist Mitglied der Kammerphilharmonie Graubünden sowiebei den CHAARTS (Chamber Artists), spielt als Zuzügerin im Zürcher Kammerorchester sowie im Tonhalle Orchester Zürich und im City Light Symphony Orchestra in Luzern. Sie hat verschiedene Kammermusikformationen, unter anderem ein Duo zusammen mit ihrem Bruder Janic Sarott, ein Streichtrio (Trio Arsis) sowie ein Klaviertrio (Trio Anamcara). Am MKZ unterrichtet sie als Vikarin und in Weinfelden hat sie eine Stelle als Violinlehrerin. 

Janic Sarott, geboren in Scuol, hat mit 10 Jahren seinen Musikunterricht bei Andreas Schneider an der Musikschule Unterengadin begonnen. Viele Jahre spielte er u.a. in der Gruppe «Percussiun Battaria Engiadina». 2015 hat er den Bachelor abgeschlossen und 2019 den Master in klassischer Perkussion in Zürich. 2016 bis 2018 konnte er im Radio Orchester Frankfurt mitspielen. 2019 hat er anlässlich eines Wettbewerb einen Zweijahresvertrag beim Zürcher Tonhalleorchester gewonnen. Janic unterrichtet an der Musikschule Rontal und ist dabei, seinen zweiten Masterstudiengang in Pädagogik abzuschliessen.

Curdin Janett ist in Tschlin im Engadin aufgewachsen. Er absolvierte ein Musikstudium am Konservatorium Winterthur und spielt heute als freischaffender Musiker in verschiedenen Formationen (C'est si B.O.N., Ils Fränzlis da Tschlin, Standarts of Rumantsch, Satie's Fraktion und im Duo mit seinem Bruder Domenic Janett).

Barbara Gisler hat bei Denis Severin an der Musikhochschule Genf/Neuchâtel und bei Marek Jerie an der Musikhochschule Luzern Cello studiert. Danach hat sie sich im Rahmen eines Masterstudiums an der Zürcher Hochschule der Künste in Elementarer Musikerziehung weitergebildet. Neben der klassischen Musik liegt ihr vor allem die Volksmusik sehr am Herzen. Mit der jüngeren Generation der Janetts bildet sie die Volksmusikgruppe (C’est si) B.O.N., spielt als Kontrabassistin in einem jungen Fiedelquartett – den Guschtis – gerne zum Tanz auf, bildet zusammen mit Corin Curschellas und Patricia Draeger das Trio Rodas und wirkt seit einiger Zeit als Cellistin beim Quartett IGspannt mit. Sie unterrichtet an der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung.

Aita Gaudenz aus Scuol setzte sich mit vier Jahren das erste Mal an das Klavier, als sie von ihrer grossen Schwester überredet wurde, ein vierhändiges Stückchen als Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern zu spielen. Viele Jahre später im Sommer 2021 schloss sie dann das Musikgymnasium und Jungstudium in Feldkirch am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Benjamin Engeli ab und begann letzten Herbst mit ihrem Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Birgitta Wollenweber.


PROGRAMM:

  • Eigenkompositionen von Curdin Janett und Barbara Gisler und Traditionelles
     
  • Robert Schumann (1810–1856): Kinderszenen op. 15  
    1. Von fremden Ländern und Menschen
    2. Kuriose Geschichte
    3. Hasche-Mann
    4. Bittendes Kind 
    5. Glückes genug 
    6. Wichtige Begebenheit
    7. Träumerei
    8. Am Kamin 
    9. Ritter vom Steckenpferd 
    10. Fast zu ernst 
    11. Fürchtenmachen 
    12. Kind im Einschlummern
    13. Der Dichter spricht
     
  • Astor Piazzolla (1921–1992)
    Oblivion für Violine, Violoncello und Klavier
     
  • Eigenkompositionen für Perkussion und Geige
    von Janic und Flurina Sarott
     
  • La tschiaindra, Komposition von Domenic Janett
     
  • La tschiaindra für Geige, Violoncello, Klavier, Akkordeon und Perkussion


Glisch d'inviern

Sonntag, 30. Januar 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Patricia Draeger – Akkordeon
Albin Brun – Schwyzerörgeli, Sopransaxophon

Albin Brun und Patricia Draeger gehören zu den bekanntesten und innovativsten Musiker*innen der Schweiz, welche im Spannungsfeld von Neuer Volksmusik und Jazz tätig sind. Ihre Musik ist melodiös und überraschend, verspielt, virtuos und berührend. Inspiriert von alpinen Stimmungen wie auch von Musikkulturen rund um den Globus.

weitere Angaben

Albin Brun und Patricia Draeger gehören zu den bekanntesten und innovativsten Musikern der Schweiz, welche im Spannungsfeld von Neuer Volksmusik und Jazz tätig sind. Sie sind seit 2002 in verschiedensten Zusammenhängen gemeinsam unterwegs und veröffentlichten 2016 ihre erste Duo-CD «Glisch d'Atun».

Ihre Musik ist melodiös und überraschend, verspielt, virtuos und berührend. Inspiriert von alpinen Stimmungen wie auch von Musikkulturen rund um den Globus geht es hier um die Suche nach einer eigenen, persönlichen Volksmusik im Spannungsfeld von Nähe und Ferne. Sie traten mit ihren Kompositionen zwischen Volksmusik, Jazz und Improvisation u.a. in Russland, Ägypten, Katar, Namibia, Südkorea, Kirgistan, Schweden, Slowenien, Kroatien, Belarus, Italien, Frankreich, Österreich und Deutschland auf.

«Das Duo schafft mit grosser Virtuosität atmosphärisch dichte Klangpoesie in magischer Schlichtheit.» (Festival Belluard Bollwerk International Fribourg)

Die Zugerin Patricia Draeger hat nach Studien in der Schweiz und Holland ein Konzertdiplom für Querflöte mit Auszeichnung erworben. Als Akkordeonistin war sie musikalische Leiterin diverser Theaterproduktionen u.a. am Theater Basel sowie Mitglied von zahlreichen Formationen wie Hans Kennels Alpine Experience, Christy Dorans Bunter Hund, Heiri Känzigs Tien Shan Schweiz Express, Ethno Netto und Agula sowie Trio Avodah und ihrer eigenen Gruppe Paralpin. Aktuell spielt sie oft mit ihrer Ägyptisch-Schweizerischen Formation Ala Fekra Project, Corin Curschellas Rodas, Kazalpin oder im Duo mit Sergej Simbirev. Sie gab Konzerte auf allen fünf Kontinenten und ist auf zahlreichen CDs zu hören. Patricia Draeger ist Dozentin für Akkordeon an der Hochschule für Musik Luzern und leitet dort das Ensemble «Alpinis». Sie wurde mit dem Zuger Werkjahr 2018 ausgezeichnet.

Der Luzerner Albin Brun war u.a. Mitglied der «Interkantonalen Blasabfuhr», er schrieb sehr viele Kompositionen für Theater, aber auch für Filme, Hörspiele und Tanz. Brun spielt mit seinen Formationen an vielen Festivals und auf Tourneen in Europa, Asien und Afrika. Bekannt geworden ist er mit seinen CDs «Pilatus» und «Pilatus-Suite». Aktuell ist er oft unterwegs mit seinen Formationen Albin Brun & Kristina Brunner, Albin Bruns NAH Quartett, im Duo mit Markus Lauterburg oder Bruno Amstad, dem Albin Brun Alpin Ensemble sowie mit dem Ala Fekra Project, Andreas Gabriel Ensemble und Kazalpin. Er veröffentlichte zahlreiche CDs und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. erhielt er den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern 2013 und den Schweizer Musikpreis 2017. Albin Brun ist Saxophonlehrer an der Kantonsschule Luzern und Gastdozent an der Hochschule für Musik Luzern.

www.albinbrun.ch   /  www.patriciadraeger.ch



Orchestrina Chur & amore

Samstag, 5. Februar 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 30.- / 15.-

Clot Buchli – Bassetthorn und Klarinette, Orchestrina Chur – Streichensemble, Anita Jehli – Leitung

Clot Buchli und die Orchestrina Chur bezeugen musikalisch ihre Liebe zu Italien. Im anmutigen Konzert von Alessandro Rolla kommt das Bassetthorn zum Zuge. Natürlich darf bei dieser Liebeserklärung Antonio Vivaldi nicht fehlen, sowenig wie Ottorino Respighis «Antiche Danze ed Arie Nr. 3».
Als charmante Schlusspunkte werden Giacomo Puccinis «Sole e amore» und «Storiella d’amore» zu hören sein.

weitere Angaben

Klarinettist CLOT BUCHLI und ORCHESTRINACHUR bezeugen musikalisch ihre Liebe für unser südliches Nachbarland. Ähnlich der Viola führt das durch Klarinettisten gespielte Bassetthorn ein Mauerblümchendasein. ALLESSANDRO ROLLA schuf für dieses Instrument ein anmutiges Konzert mit einem wunderschönen langsamen Mittelsatz. In einem italienischen Programm mit Streichorchester darf ANTONIO VIVALDI nicht fehlen und die «Antiche Danze ed Arie Nr. 3» von OTTORINO RESPIGHI sind ein «Must»! Auch etwas Oper wird mit GIACOMO PUCCINIS «Sole ed amore» und «Storiella d’amore» in diesem Programm zu hören sein  und damit einen charmanten Schlusspunkt finden.


PROGRAMM:

ANTONIO VIVALDI                      Sinfonia «Al Santo Sepolcro» h-Moll RV 169 
1678–1741                                               Adagio molto, Allegro ma poco

ALLESSANDRO ROLLA              Konzert für Bassetthorn und Streicher
1757–1841                                               Allegro – Largo sostenuto – Rondo: Allegretto

OTTORINO RESPIGHI                  Antiche Danze ed Arie Nr. 3
1879–1936                                               Italiana - Arie di corte – Siciliana – Passacaglia

GIACOMO PUCCINI                       «Sole e amore», «Storiella d’amore»
1858–1924                                               für Klarinette und Streichorchester (instr. Andreas Tarkmann)


DER SOLIST
CLOT BUCHLI, 
Bassetthorn und Klarinette, studierte bei Antony Morf an der Musikhochschule Luzern und später an Musikakademie Basel bei Hans Rudolf Stalder, wo er mit dem Konzertreifediplom abschloss. Seit 2002 ist Clot Buchli Mitglied der Kammerphilharmonie Graubünden. Auftritte als Solist und intensive kammermusikalische Tätigkeiten in verschiedensten Besetzungen ergänzen seine Lehrtätigkeiten an den Musikschulen Chur und Landquart. 2002 erhielt CLOT BUCHLI den Kulturförderpreis des Kantons Graubünden.

DIE DIRIGENTIN
ANITA JEHLI 
absolvierte ihre Ausbildung im Fach Violoncello an der Musikhochschule Zürich und schloss mit dem Lehrdiplom, später mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Sie ist Gewinnerin verschiedener Musikpreise u.a. des Kammermusikpreises des Migros Genossenschaftsbundes und des Koeckert-Preises für Violoncello der Musikhochschule Zürich. Später folgten Studien an der Zürcher Hochschule der Künste in den Fächern Barockcello, Dirigieren und Kirchenmusikalischer Praxis sowie der Abschluss MAS in Art’s Management an der Universität Basel und die Ausbildung zur Musikschulleiterin VMS. Heute ist Anita Jehli Solocellistin der Camerata Schweiz und seit 1991 Gründungsmitglied des  Ensemble Pyramide, welches sich auf das Aufführen unbekannter oder vergessener Kammermusikliteratur von Barock bis zur Moderne spezialisiert hat und mit einer eigenen Abonnementsreihe im Zürcher Konzertbetrieb präsent ist. Mit diesem Ensemble erhielt sie von der Stadt Zürich die kulturelle Auszeichnung Werkjahr für Interpretation zugesprochen. CD-Aufnahmen sind bei Naxos, Ars Musici, Intégral Productions, Brilliant Classics und Divox erschienen. Nebst ihrer Tätigkeit als Cellistin ist sie Dirigentin des AltstadtOrchesters der reformierten Kirchgemeinde Zürich, Schulleiterin der Musikschule Domat/Ems Felsberg und Kursleiterin in der Villa Jolimont BE. Für Ihre künstlerische Tätigkeit mit der ORCHESTRINACHUR erhielt ANITA JEHLI 2019 den Anerkennungspreis der Stadt Chur.

DIE KONZERTMEISTERIN
RUTH MICHAEL 
ist in Chur aufgewachsen und hat nach dem Erlangen des Primarlehrerpatents ihr Violinstudium bei András von Tószeghi am Konservatorium Schaffhausen aufgenommen und bei Mariann Häberli an der Musikhochschule Zürich mit dem Lehrdiplom abge­schlossen. Sie unterrichtet an der Musikschule Chur, ist seit seiner Gründung in 2000 Mitglied des «ensemble z» und seit 1994 Konzert­meisterin der ORCHESTRINACHUR. Durch den Besuch der Singschule Chur ist ihr auch das Singen sehr wichtig geworden. Sie leitete von 1998 bis 2014 den Evangelischen Kirchenchor Domat/Ems und singt selber im Vokalensemble „canturia“ mit. Es ist ihr auch ein grosses Anliegen, Kindern und Erwachsenen mit einer Behinderung das Musizieren zu ermöglichen. Deshalb arbeitet sie im Schulheim und im ARGO-Wohn­heim in Chur mit verschiedensten Instrumenten mit diesen begeiste­rungsfähigen Menschen. Sie wurde mit Förderpreisen des Kantons Graubünden und der Eliette von Karajan-Stiftung ausgezeichnet.

DAS ORCHESTER
ORCHESTRINA
CHUR entstand 1994 aus der Initiative eines kleinen Kreises engagierter Laien- und Berufsmusiker in Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor St. Martin. Neben der Tätigkeit für die Kirchgemeinde wurden eigene Konzerte mit Werken vor allem aus dem Barock und der Romantik veranstaltet, zunehmend ergänzt durch Werke aus dem 20. Jahrhundert. Der Klangkörper wird seit Beginn weg durch die Konzertmeisterin RUTH MICHAEL angeführt. Die Besetzung der ca. 20 Orchestermitglieder wird projektbezogen mit professionellen Zuzügern und weiteren Laienmusikern verstärkt. Seit der Loslösung von der Kirchgemeinde im Jahr 1999 werden jährlich 2 bis 3 thematische Konzertprogramme aufgeführt. Mit spartenübergreifenden Projekten wurden Konzertformen erweitert. Die Zusammenarbeit mit Solisten aus der Region gibt jungen wie auch arrivierten Künstlern die Möglichkeit, solistisch aufzutreten. Damit formt ORCHESTRINACHUR ein eigenes Profil und hat sich einen Nischenplatz im hiesigen Kulturleben erarbeitet. Seit 2012 steht das Ensemble unter der musikalischen Leitung der Cellistin und Dirigentin ANITA JEHLI.

PROGRAMMNOTIZEN ZUR 2. KONZERTREIHE
Noch 1728 hatte ANTONIO VIVALDI auf der Höhe seines Ruhms gestanden. 50.000 Dukaten pro Jahr soll er verdient haben, und Kaiser Karl VI höchstpersönlich gewährte ihm in Triest Audienz. Die Wiener Hofchargen munkelten, der Kaiser habe mit dem venezianischen Musiker in zwei Tagen mehr gesprochen als mit seinen Ministern in zwei Jahren, was zu dem gutherzigen, musikbesessenen Habsburger passen würde. Vivaldi dedizierte ihm dafür ein Opus mit 12 Concerti (La Cetra, Opus 9) und versicherte sich dadurch der kaiserlichen Gnade - für die Zukunft. 10 Jahre später wollte er auf diesen Stein bauen. Ein übereifriger Kirchenfürst hatte dafür gesorgt, dass die Situation in Venedig eskaliert war, weil Vivaldi seit Jahren mit der Primadonna Anna Girò und deren Schwester das Haus teilte. Für einen geweihten Priester, der Vivaldi ja war, bedeutete die unterstellte wilde Ehe einen handfesten Skandal. Also machte er sich auf gen Norden und traf 1740 in Wien ein. Der Kaiser aber, dem er so viel verdankte, starb kurz danach. Friedrich II von Preussen fiel in Schlesien ein, und die Tagesereignisse überrollten den Wiener Hof. Für einen 62-jährigen italienischen Geiger hatte keiner Zeit oder Interesse. Die Sinfonia Santo Sepolcro h-Moll RV 169 ist als Hommage an dieses traurige Ende gedacht, zugleich aber auch als Erinnerung an religiöse Bräuche, die während der «Settimana Santa», der Karwoche, sowohl in Wien als auch in Italien üblich waren. Der Name deutet auf jenen Nachbau des Heiligen Grabes (ital. Santo Sepolcro) hin, in den man am Karfreitag eine Jesusfigur in feierlicher Zeremonie hineinbettete, begleitet von entsprechender Musik. In Wien liess der Kaiser in der Regel italienische Oratorien am «Santo Sepolcro» musizieren, in Venedig waren es feierliche Streichersonaten wie die von Vivaldi. Sie steht in einer besonders ausdrucksstarken Tonart, ist aus einem düsteren Adagio mit liegenden, dissonanten Akkorden und einem fugierten Allegro aufgebaut und fängt in ihrer schmerzlichen Gedrücktheit den heiligsten Moment der Karwoche ein. Nichts in diesem Stück erinnert an die extrovertierte Manier der Konzerte Vivaldis (kammermusikfuehrer.de).

ALLESSANDRO ROLLA wurde in Pavia geboren und zog für seine Studien bereits mit 13 Jahren nach Mailand, wo er beim Kapellmeister Giovanni Andrea Fioroni der Mailänder Kathedrale studierte. Als 1. Violaspieler wurde er in Parma im Orchester des dortigen Herzogs engagiert. 1795 bekam er vom Vater des jungen Paganini den Auftrag, seinen Sohn zu unterrichten. Nach dem Tod des Herzogs von Parma wurde Rolla Direktor der Scala in Mailand und blieb dort bis 1833. Er dirigierte hier die ersten Mailänder Aufführungen von Mozarts Opern «Don Giovanni», «Così fan tutte» wie auch Beethovens 1. Sinfonie und Opern von Rossini, Donizetti und Bellini. Rolla komponierte selbst etwa 500 Werke und verhalf seinem eigenen Instrument, der Viola, durch Solokonzerte zum Durchbruch. Sein Konzert für Bassethorn soll 1829 entstanden seiDie «Alten Tänze und Arien» von OTTORINO RESPIGHI führen uns an die Anfänge der Alte-Musik-Bewegung im Italien des frühen 20. Jahrhunderts zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm sich der Komponist aus Bologna italienische Lautenstücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert vor, ein Repertoire, das damals allenfalls Musikhistoriker beschäftigte, da es faktisch keine Lautenisten gab und auch die Gitarristen sich noch nicht für Lautenmusik interessierten. Also kam Respighi auf die Idee, Lautenstücke für kleines Orchester in sehr differenzierten Besetzungen zu arrangieren – eine Gegenreaktion auf die monumentalen Sinfonien der Epoche, wie sie sich damals auch in Frankreich und Deutschland zeigte in Verbindung mit der Rückbesinnung auf den «Alten Stil». Die erste Suite von 1920 war ein so grosser Erfolg, dass er drei Jahre später eine zweite Serie folgen liess. 1932 schuf er die dritte Suite, ausschliesslich für Streichorchester. Die Klangmöglichkeiten der Streichinstrumente kannte Respighi aus seiner langen Erfahrung als Bratschist im Orchester. Am Liceo musicale seiner Heimatstadt Bologna hatte er Geige und Bratsche studiert, daneben Komposition bei Giuseppe Martucci, dem «italienischen Brahms». Es dauerte freilich Jahre, bevor er seine Komponistenkarriere ernsthaft in Angriff nahm. Zuvor wirkte er als Orchesterbratschist u.a. in Sankt Petersburg und Bologna, nahm daneben Kompositionsstunden bei Rimsky-Korsakow in Russland und bei Max Bruch in Berlin. Erst mit Mitte 20 begann er, sich als Komponist und als Bearbeiter von Alter Musik einen Namen zu machen. 1916 gelang ihm der Durchbruch mit der Uraufführung seines monumentalen Orchesterwerks «Fontane di Roma». Diese klingende Huldigung an die Brunnen seiner Wahlheimat Rom, wo er seit 1913 als Professor an der Accademia di S. Cecilia lehrte, machte ihn auf einen Schlag berühmt. Die drei Zyklen der Antiche Danze ed Arie offenbaren trotz ihres viel kleineren Formats den gleichen Klangsinn wie jene Monumentalwerke. Die dritte Serie beginnt mit einer Italiana, einem italienischen Tanz der Renaissance im gemächlichen Dreiertakt. Das Pizzicato der Celli verleiht dieser zauberhaften Einleitung Serenadencharakter. Darauf folgen mehrere Arie di Corte bzw. Airs de Court, höfische Gesänge, die der burgundische Lautenspieler Jean-Baptiste Besard um 1604 in Köln in seinem Thesaurus harmonicus drucken liess. Eine Auswahl dieser kurzen, tänzerischen Arien erschien 1914 in Mailand in der Bibliothek musikalischer Raritäten. Auf diese Weise lernte sie Respighi kennen und benutzte sie als Vorlagen für den zweiten Satz seiner Suite, wobei er den Namen des Komponisten italianisierte: Giovanni Battista Besardo alias Jean-Baptiste Besard war ein Zeitgenosse von Claudio Monteverdi, geboren um 1567, gestorben nach 1616. Als dritter Satz der Suite dient eine anonyme Siciliana aus dem 16. Jahrhundert, die in ihrer Naivität von den barocken Siciliani eines Vivaldi, Bach oder Pergolesi noch weit entfernt scheint. Nach diesem sanft schwingenden Intermezzo folgt als Finale eine Passacaglia aus der Barockzeit. Der Graf Ludovico Roncalli veröffentlichte sie 1692 in Bergamo in seinen Capricci armonici, einer Sammlung von neun Suiten für die fünfchörige spanische Barockgitarre. In den Geigen- und Bratschensoli zu Beginn kann man noch etwas vom Klang der Barockgitarre erahnen, ansonsten hat Respighi diesen Satz höchst effektvoll in eine grosse Passacaglia für Streichorchester verwandelt. Sie wird geprägt von den stets wiederholten viertaktigen Variationen eines Grundbasses, der aber in keiner Weise streng gehandhabt wird (kammermusikfuehrer.de).

GIACOMO PUCCINI stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater war Leiter der Stadtkapelle von Lucca, Organist am Dom und Komponist von Opern und Messen. Im Herbst 1880 ging er nach Mailand, wo er sich dank eines Stipendiums am dortigen Konservatorium einschreiben konnte. Sein Lehrer war Amilcare Ponchielli. Puccinis Prüfungsarbeit 1883 war das Capriccio Sinfonico, aus dem er später Teile für den Beginn seiner Oper La Bohème verwendete.

Am 31. Mai 1884 debütierte er im Teatro Dal Verme in Mailand mit seiner Erstlingsoper Le Villi, wofür er beim Publikum und bei den Kritikern grossen Erfolg erntete. Das künstlerische Schaffen Giacomo Puccinis erstreckte sich von 1884 bis 1924. In diesen vierzig Jahren entstanden zwölf Opern. Die geringe Anzahl an Werken liegt u. a. im frühen Erfolg Puccinis begründet, der ihm zu Wohlstand verhalf. So konnte der Komponist seinen Vorlieben für Reisen und schnelle Autos ausführlich nachgehen. Auch legte Puccini generell eine langsame, aber gründliche Arbeitsweise an den Tag. Die Grabstätte von Puccini und seiner Frau befindet sich in seinem Haus in Torre del Lago. Der grosse Erfolg der Werke Puccinis, der noch zu Lebzeiten des Komponisten begann, hält bis in die Gegenwart an.

«Sole e Amore» und «Storiella d’amore» sind ursprünglich zwei Romanzen für Gesang und Klavier, welche Andreas Tarkmann für Klarinette und Streichorchester bearbeitet hat.

DIE MITSPIELENDEN

VIOLINE 1 Ruth Michael, Anduena Bega, Silvana Flury, Judith Handke, Susanne Künzli, Diederik Peper, Ursula Wehrli-Rothe

VIOLINE 2 Verena Kesselring, Silvia Conzett, Bettina Gartmann, Nadine Hochuli, Rita Kreis, Ruth Rohrbach, Heidi Schwarz,

VIOLA Angela Lardi-Lazzarini, Barbara Bichsel, Doris Lüdi-Dellsperger, Marie-Claire Willi, Laura Zangger Fey

VIOLONCELLO Marianne v. Wijnkoop Glättli, Martina Baumann, Monika Käppeli, Jonas Urech

KONTRABASS Lukas Heitz



Sommernachtstraum im Winter

Sonntag, 13. Februar 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Frielinghaus Ensemble

Wie in der berühmten «Symphonie aus der neuen Welt» verbindet Dvořák im Streichquartett tschechische Folklore mit Reiseeindrücken und lässt daraus seine «amerikanische» Klangsprache entstehen: Zugleich kunstvoll und immer spontan wirkend.
Nicht minder mitreissend ist das von jugendlicher Frische sprühende Streichquartett von Mendelssohn – und zugleich bringt es einen sehr persönlichen Moment: Der langsame Satz ist geschrieben als musikalischer Nachruf für einen Freund, im Scherzo erklingt dann der typische Sommernachttraum-Klang.

weitere Angaben

PROGRAMM:

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett A-Dur op. 18

Antonín Dvořák: Streichquintett Es-Dur op. 97

Ebenso wie in der berühmten «Sinfonie aus der Neuen Welt» verbindet Dvořák im Streichquintett tschechische Volklore mit Reiseeindrücken und lässt daraus seine «amerikanische» Klangsprache entstehen: Zugleich kunstvoll und immer spontan wirkend. Nicht minder mitreißend ist das von jugendlicher Frische sprühende Streichquintett von Mendelssohn. Und zugleich ein sehr persönlicher Moment: Der langsame Satz, quasi ein «Lied ohne Worte», geschrieben als musikalischer Nachruf für einen Freund, den Geiger Eduard Ritz. Im Scherzo dann wieder der typisch Mendelssohn’sche Sommernachtstraum-Klang.

Das Frielinghaus Ensemble vereint befreundete und international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die in unterschiedlichen Besetzungen aus Deutschland und dem europäischen Ausland zusammen kommen. Fester Bestandteil ist eine jährlich stattfindende Norddeutschland-Tour neben weiteren Konzerten in ganz Deutschland und der Schweiz. 2018 gab das Ensemble sein Elbphilharmonie Debüt und ist seitdem regelmäßig im Konzertsaal an der Elbe zu hören. Zudem dokumentieren zahlreiche Aufnahmen das künstlerische Schaffen des Ensembles. 


Frielinghaus Ensemble

Gustav Frielinghaus – Violine
Leonard Fu – Violine
Mathis Rochat – Viola
Sào Soulez Larivière – Viola
Jakob Schall – Violoncello
 

www.frielinghaus-ensemble.de 



Rezital Cello und Klavier

Sonntag, 20. Februar 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Hyazintha Andrej – Violoncello
Marta Patrocínio – Klavier

Hyazintha Andrej und Marta Patrocínio verbindet die große Freude daran, immer wieder neue Konzertprogramme zu gestalten und aufzuführen. Kennengelernt haben sich die beiden während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste. Es erklingen Werke von Beethoven, Strohl, Janáček und Fazil Say.

weitere Angaben

PROGRAMM:

Ludwig van Beethoven   (1770–1827)     
7 Variationen in Es-Dur
«Bei Männern, welche Liebe fühlen»                                 

Ludwig van Beethoven   (1770–1827)          
Sonata Nr. 4 in C-Dur op. 102
I. Andante – Allegro vivace
II. Adagio – Allegro vivace

Rita Strohl   (1865–1941)                               
Sonata «Titus et Bérénice»
II. Satz

Leoš Janáček   (1854–1928)                            
Pohádka
I. Con moto - Andante
II. Con moto - Adagio 
III. Allegro
                                                  
Fazil Say   (*1970)                              
Cello Sonata «Four Cities»
I. Sivas
II. Hopa
III. Ankara
IV. Bodrum


Vom Beethoven- und Mahlerbiographen Paul Bekker stammt die Behauptung, «das Violoncello eigne sich besser für die sachlichen Zwecke der duettierenden Kammermusik als die Violine». Sein tenorales Timbre, der männlich ernste, dabei doch elastische und geschmeidige Charakter des Instruments ermögliche eine schlichtere, mehr auf cantablen Ausdrucksgehalt als auf zündende Effekte berechnete Anlage der Werke – im Gegensatz zu den «koketten Bravourkünste(n) der Violine». Der erste Komponist, der diese besonderen Eigenschaften des Cellos für die «duettierende Kammermusik» entdeckte, war Ludwig van Beethoven.[1]

In den Sieben Variationen über das Thema «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus der Oper Die Zauberflöte von Mozart, führen anstelle von Sänger*innen die Instrumente Klavier und Violoncello einen Dialog. Beethovens Handschrift ist nicht zu überhören, dennoch blitzt die Leichtigkeit und der humorvolle Schalk von Mozart bei jeder Gelegenheit hervor.

Die Sonate in C-Dur op. 102, Nr. 1 zählt zu den Werken der späten Schaffensphase Beethovens. Die Klavierstimme ist bis zur Zwei- oder Einstimmigkeit ausgedünn, und es fehlt – auch in der Cellostimme – jeder Hauch von Virtuosität. Andererseits nimmt in der Sonate der Dialog zwischen Streich- und Tasteninstrument an vielen Stellen schon die Poesie der Romantik vorweg. Das Cello gelangt hier, mehr noch als in den früheren Sonaten, zu sprechender Ausdruckskraft.

Die zweite Hälfte des Programms führt zu drei Komponist*innen, die in vielerlei Hinsicht einen Kontrast zu den Werken Beethovens darstellen: Leoš Janáček, Rita Strohl und Fazil Say. Ihre Werke haben allesamt programmmusikalische Aspekte. In Leoš Janáčeks 3-sätzigem Werk «Pohádka» (Märchen) erzählt der tschechische Komponist das russische Märchen vom Zarensohn Iwan und der Prinzessin Marja nach Vassili Schukowsky. Die beiden Protagonist*innen begegnen einander in den Stimmen der Instrumente. Prinz Iwan im Cello und Marja im Klavierpart. Es gibt keine konkreten Verbindungen zu einzelnen Handlungen des Märchens, die man in bestimmten Episoden des Werkes wiederfinden könnte. So muss man «Pohádka» als poetische Erzählung in drei Bildern verstehen.

Rita Strohls «Grande Sonate dramatique pour violoncelle» liegt die Tragödie «Titus et Bérénice» vom französischen Dramatiker Pierre Corneille zugrunde. Ihre Musik geriet nach ihrem Tod vermehrt in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren finden ihre Werke wieder mehr Anklang. Trotz der hohen Qualität der wiederentdeckten Musik, ist diese aktuell noch nahezu unbekannt.

Die Sonate «Four Cities» von Fazil Say führt auf eine Reise durch vier Städte seines Heimatlands Anatolien: Sivas, Hopa, Ankara und Bodrum, verbunden mit biographischen Erinerungen und Ereignissen, bildet das musikalische Sujet. Die vier Städte aus dem sich über annähernd 2000 km erstreckenden Gebiet Anatoliens unterscheiden sich deutlich durch ihre eigene, individuelle Kultur. So ist Bodrum beispielsweise als einzige der vier Städte ein bekannter touristischer Ort.



Poetisch-philosophisch und virtuos

Sonntag, 27. Februar 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Pervez Mody – Klavier

Werke von Chopin und Skrjabin

Pervez Mody steht für spannende Klavierabende mit aufregender Virtuosität und ausdrucksstarken, farbenreichen Interpretationen. Die Fachwelt schätzt ihn als herausragenden lnterpreten der Werke von Alexander Skrjabin.
Martha Argerich: «Ich war fasziniert von seinem kraftvollen Gefühlsausdruck … ein außergewöhnlicher Musiker und einzigartiger Künstler …»

weitere Angaben

Pervez Mody absolvierte nach erster Ausbildung in seiner Heimatstadt Mumbai in lndien Studien am Tschaikovsky-Konservatorium in Moskau und an der MH Karlsruhe mit Auszeichnung.
Mitbringen wird er ein spannendes Programm mit Werken zweier Komponisten, die selbst grandiose Pianisten waren und fast ausschließlich Werke für Klavier komponierten: Frédéric Chopin, dessen virtuose Kompositionen im Dienste der Poesie stehen und Alexander Skrjabin, dessen großes Vorbild Chopin war und der als außergewöhnliche musikalische Persönlichkeit nach seinen frühen, romantischen Werken die Atonalität einleitete. Seit 2012 gehört Pervez Mody zu den Steinway-Artists.



PROGRAMM:


Alexander Skrjabin   (1872–1915)

  • Allegro concerto op. 18 
  • Mazurkas aus op. 25
  • Vier Stücke op. 51    
    Fragilité / Prélude / Poème ailé / Danse languide                                                                          

Frédéric Chopin   (1810–1849)                                                                             

  • Walzer op. 70 Nr. 1                                                                    
  • Walzer Nr. 14 posthum   
  • Ballade Nr. 1 op. 23                                                                                                                                                                                                                

Alexander Skrjabin                                                                                          

  • Poémeop. 41                                                    
  • Sonate Nr. 9 op. 68 
    «Schwarze Messe» 


Frédéric Chopin                                                           

  • Etüden aus op. 10 und op. 25        
  • Scherzo Nr. 3 op. 39

Änderungen vorbehalten.



Frühlingskonzert

Samstag, 9. April 2022
20:15 Uhr
Kollekte

«Sun e Tun», das Orchester des Unterengadin, spielt zusammen mit «Orchester Engadin», dem Orchester aus dem Oberengadin, unter der Leitung von Gyula Petendi.
Solist ist Matthieu Gutbub – Violoncello

Ottorino Respighi: Antiche danze ed arie
Oscar Straus: Serenade
Antonio Vivaldi: Cellokonzert a-Moll RV 24
Auguste Franchomme: Romance

weitere Angaben

PROGRAMM:

Ottorino Respighi   (1879–1936)                  Antiche danze ed arie

  • Italiana – Andantino
  • Siciliana – Andantino
  • Laura soave/Balletto con Saltarello e Canario – Andantino, Allegro marcato
  • Arie di corte – Andante cantabilie, Allegretto, Vivace, Lento, Allegro vivace, Vivacissimo
  • Balletto detto «Il Conte Orlando» – Allegretto moderato

Antonio Vivaldi   (1678–1741)                       Cellokonzert a-Moll

  • Allegro
  • Largo cantabile
  • Allegro

Auguste Franchomme   (1808–1884)            Romance op. 10 für Orchester und Cello solo

  • Andante quasi lento

Oscar Straus   (1870–1954)                           Serenade op. 35 für Streicher

  • Allegro commodo
  • Scherzino
  • Andantiono
  • Walzer
  • Alla Marcia (Finale)


«
Antiche danze ed arie per liuto» ist der Titel einer Reihe von drei Orchestersuiten des italienischen Komponisten Ottorino Respighi. In dem neoklassizistischen Werk griff er auf Übertragungen von Lauten- und Gitarrentabulaturen des 16. und 17. Jahrhunderts zurück und arrangierte sie für modernes Instrumentarium. Unsere Suite ist eine Auswahl aus den drei Suiten.

Antonio Vivaldi schrieb an die 500 Konzerte für verschiedene Soloinstrumente, so auch 27 (!) für das Violoncello. Sein Ideenreichtum scheint keine Grenzen zu kennen. Die Kantilene des langsamen 2. Satzes wird von den schnellen Ecksätzen umrahmt, in denen das Orchester eine musikalische Passage mehrmals wiederholt, dazwischen erklingen virtuose Passagen des Solocellos.

Das ganze Konzert zeugt von Vitalität und Experimentierlust des Komponisten.

Auguste-Joseph Franchomme war ein französischer Cellist. Nebst seiner Tätigkeit als Kammermusiker und Solist komponierte er auch Stücke für sein Instrument. Er war befreundet mir Felix Mendelssohn und Frédéric Chopin, der letztere widmete ihm seine Cellosonate g-Moll op. 65. Später entstand sogar eine gemeinsame Komposition, das Grand Duo Concertante in E-Dur.

Die Romance op. 10 war ursprünglich für Cello und Klavier konzipiert, später bearbeitete er den Klavierpart für Streicherensemble.

Der Wiener Oscar Straus komponierte 19 Operetten, daneben viele Filmmusiken. Er war Sohn des Bankiers Leopold Strauss. Um Verwechslungen mit der Walzer-Dynastie Strauss zu vermeiden, änderte er seinen Namen in Straus. Mit seinen Operetten war er in ganz Europa sehr erfolgreich, jedoch, nach dem «Anschluss» 1938, musste er wegen seiner jüdischen Abstammung in die USA emigrieren und kehrte erst nach dem Krieg nach Österreich zurück.

Obwohl die Serenade op. 35 für Streicher eine klassische Komposition ist, verraten die unbeschwerte Melodik, die Eleganz und der tänzerische Schwung den genialen Operetten-Komponisten.


Mitwirkende 

Violine I: Katrin Neuburger, Miriam Dietze, Franziska Krüger, Tina Planta, Dorothee Sommerer

Violine II: Jacqueline Staehli, Jon Andri Bisaz, Sylvia Grieder, Paul Grimm, Andreas Ovenstone

Viola: Imelda Schmid, Kurt Blatter, Regula Leimbacher, Giovanni Mathis, Rebecca Schürmann

Violoncello: Rose Kovacs, Regula Caflisch, Elisabeth De Vecchi, Regula Ursprung

Kontrabass: Ruedi Birchler, Linard Marugg



Schuberts letzte Sonate zu Karfreitag

Karfreitag, 15. April 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Hristo Kazakov – Klavier

Franz Schubert: Klaviersonate Nr. 21 B-Dur und Impromptu As-Dur op. 90

Der in Sent bestens bekannte bulgarische Pianist bringt uns nach Bach und Beethoven diesmal zwei reife Werke aus den letzten Lebensmonaten Franz Schuberts nahe.



Pfingstkonzert

Sonntag, 5. Juni 2022
17:00 Uhr
Kollekte

ConFuoco, das Jugendensemble aus dem Zürcher Oberland
Leitung: Verena Zeller

Das Pfingstkonzert der 9- bis 14-jährigen Jugendlichen ist in der Kirche Sent zur Tradition geworden. Eines haben die Jugendlichen mit Sicherheit alle gemeinsam: die Liebe zur Musik und den Wunsch, die Zuhörer*innen zu berühren – mit Feuer, eben: ConFuoco!

weitere Angaben

Die Geigerin und Dirigentin Verena Zeller gründete das Streicher-Jugendensemble ConFuoco im Jahr 2005.
Die 9- bis 14-jährigen Jugendlichen aus dem Zürcher Oberland wollen im musikalischen Bereich besonders gefördert und gefordert werden. Sie nutzen ihre hohe Begabung und sind bereit, viel von ihrer Freizeit in die Musik zu stecken. Bei den Proben und gemeinsamen Auftritten lernen sie im wahrsten Sinne des Wortes Verantwortung zu übernehmen und sich musikalisch miteinander abzustimmen.
Bereits zur Tradition geworden ist das Pfingstkonzert in Sent, im Unterengadin.
Verschiedene Wettbewerbspreise, Einladungen zu Anlässen wie z.B. an das Global Risk Forum in Davos und ins Kirchner Museum Davos, Umrahmung verschiedener Feiern, privaten Engagements sowie Tourneen ins Ausland (Italien, Norwegen, Deutschland, Europäisches Jugendtreffen in Neerpelt, Belgien) beflügeln die jungen MusikerInnen bei den Proben und fördern den Teamgeist.
Eines haben die Jugendlichen mit Sicherheit alle gemeinsam: Die Liebe zur Musik und den Wunsch, die Zuhörer zu berühren – mit Feuer eben: ConFuoco.



Klaviertrios von Brahms und Schostakowitsch

Sonntag, 12. Juni 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Rafael Rütti – Klavier
Céline Müller – Violine
Adrian Müller – Violoncello

Das Trio Rafael Rütti, Céline Müller, Adrian Müller interpretiet mit dem H-Dur-Trio von Johannes Brahms und dem e-Moll-Trio von Dimitri Schostakowitsch zwei ganz grosse Werke der Klaviertrio-Literatur.

weitere Angaben

Das Trio Rafael Rütti, Céline Müller, Adrian Müller interpretiet mit dem H-Dur-Trio von Johannes Brahms und dem e-Moll-Trio von Dimitri Schostakowitsch zwei ganz grosse Werke der Klaviertrio-Literatur. Die genialen, hochromantisch-melodischen Eingebungen von Johannes Brahms treffen dabei auf das kompositorische Spannungsfeld von Dimitri Schostakowitsch, geladen mit tiefer Trauer, grausamer Wirklichkeit, eisiger Starre und Tod.


PROGRAMM:

Johannes Brahms   (1833–1897)
   Klaviertrio Nr. 1 in H-Dur op. 8

Dimitri Schostakowitsch   (1906–1975)
   Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll op. 67



Eine Hand voll Sternenstaub

Sonntag, 19. Juni 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Gudrun Sidonie Otto – Sopran
Andreas Liebig – Orgel

Die international renommierte Sopranistin Gudrun Sidonie Otto und der Basler Münsterorganist Andreas Liebig musizieren inspiriert vom Nordlicht Skandinaviens und von Maria als der Himmelskönigin im Sternenkleid. Wir hören Magnificat-Kompositionen Bachs, geistliche norwegische Volksweisen, Gesänge von Mozart, Saint-Saëns, Fauré und dem Klangmystiker Giacinto Scelsi sowie eine Hommage an Hildegard von Bingen der russischen Meisterkomponistin Sofia Gubaidulina. Musik als Ausdruck kosmischer Harmonie.

weitere Angaben

Die Sopranistin GUDRUN SIDONIE OTTO begeisterte mit ihrem «hell-femininen Edeltrimbe» (FonoForum 9/10), und «ihrem frischen und zugleich warmen Sopran» (Opernglas 2009) in letzter Zeit durch vielbeachtete Konzerte u.a. mit Bachs Johannespassion und Haydns Jahreszeiten im Basler Münster, Honeggers Roi David mit dem Basler Bach-Chor (Die BAZ titelte «​​​​​​​Königin David»), in Den Haag, bei den Bach-Festen in Leipzig, Stuttgart, Schaffhausen und Lausanne, in Hong Kong, Istanbul, Ankara, beim Sydney Festival, in Antwerpen, Brugge, Brüssel, Granada, Sofia und auf einer ausgedehnten Lateinamerika-Tournee. Sie studierte an der HfM Franz Liszt in Weimar bei M. Hoff und bildete sich u.a. bei Klesie Kelly, Riccarda Merbeth, Renate Biskub, Mira Zakai und Stefan Haselhoff weiter. 2007 gewann sie den 1. Preis beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg. Bis 2006/7 Festengagement an den Landesbühnen Sachsen. Gastspiele: u.a. Komische Oper Berlin, Staatsoper Hannover, Staatstheater Nürnberg, Theater Würzburg, Gärtnerplatztheater München, Theatre de Picardie/France, Grand Opera Luxembourg, Opéra National du Rhin Strasbourg und bei vielen renommierten Festivals im In- und Ausland unter Dirigenten wie N. Marriner, R. Gritton, H. Rilling, Th. Hengelbrock, E. zu Guttenberg, P. Gülke und L. Güttler. Neben zahlreichen CD-, Funk- u. Fernsehaufnahmen besonders im Bereich der Alten Musik vielbeachtete Solo-CDs mit Mendelssohn-Liedern und Kantaten von Telemann. Seit 2020 wirkt sie zudem als Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde Binningen-Bottmingen.

www.sidonie.one

ANDREAS LIEBIG (geb. 1962 in Gütersloh/Westfalen) ist seit 2014 Münsterorganist in Basel und künstlerischer Leiter der Internationalen Basler Münster-Orgelkonzerte sowie der wöchentlichen Mittagskonzerte ORGELPUNKT 12 an der grössten und vielseitigsten Orgel Basels (Mathis 2003, 78/IV/P). Nach Lehrtätigkeiten an den Musikhochschulen in Lübeck und Oslo leitete er zudem von 2013 bis 2015 als Nachfolger von Prof. Reinhard Jaud die Orgelklasse des Tiroler Landeskonservatoriums in Innsbruck. Seit 2018 lehrt er an der Musikhochschule Freiburg. Nach einem Kirchenmusikstudium in Herford studierte er von 1983–89 Hauptfach Orgel-, Klavier- und Musiktheorie in Stuttgart u.a. bei Ludger Lohmann, Adu Frederica Faiss und Helmut Lachenmann. Weiterbildung in Köln, Paris, Wien, Lübeck und Freiburg bei Michael Schneider, Daniel Roth, Hans und Martin Haselböck, Zsigmond Szathmáry sowie bei Sergiu Celibidache in Mainz. 1988 1. Preis bei den internationalen Orgelwettbewerben Dublin und Odense. Kantor und Organist in Dänemark, Norwegen und der Schweiz. Leitung erfolgreicher Festivals und Konzertreihen, u.a. Ostwestfälische Orgeltage 1992, Brahms-Festival Lübeck 1992, Krummhörner Orgelfrühling (2001–2011), Internationale Sommerkonzerte Dornum (Holy-Orgel 1710/11) und Orgelsommer Marienhafe (Holy-Orgel 1710–1713). Rege Konzerttätigkeit, CD-, Radio- und TV-Aufnahmen sowie Meisterkurse in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien mit weitgespanntem Repertoire vom Robertsbridge Codex bis zur Avantgarde. Vielbeachtete Bach-Aufnahmen an den historischen Orgeln in Groningen, Trondheim, Oelinghausen und Dornum. Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe.

www.basler-muensterkonzerte.ch



Duo – Gitarre und Violine

Sonntag, 3. Juli 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Mira Nauer – Violine
Iñaki Ochoa Moreno – Gitarre

Bereits seit Paganinis Zeiten im 18. Jahrhundert erklingen klassische Werke für Gitarre und Violine. Diese lassen die Klangkombination der beiden Instrumente aufblühen und sich entfalten. Das spanisch-schweizerische Duo musiziert mit Feingefühl, Bewegtheit und Leidenschaft Werke von Antoine de Lhoyer über Niccolò Paganini zu Mauro Giuliani.

weitere Angaben

Mira Nauer, Violine 

Die Schweizerin Mira Nauer hat bei Ina Dimitrova und Professor Sebastian Hamann an der Hochschule - Musik Luzern und bei Professorin Ida Bieler an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf ihre musikalische Ausbildung absolviert.

Freiberuflich wirkte sie u.a. regelmässig bei den Essener Philharmonikern und im Gürzenich-Orchester, im WDR-Funkhaus sowie WDR-Sinfonieorchester Köln, im Beethoven Orchester Bonn, bei den Düsseldorfer Symphonikern, im Mahler Chamber Orchestra MCO sowie im Radio-Sinfonieorchester Stuttgart SWR mit. Seit August 2021 ist sie festes Orchestermitglied bei den Essener Philharmoniker.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie projektweise in verschiedenen Formationen zu hören und mit viel Geduld und Engagement lehrt sie jungen Menschen das Geigenspiel.

In der Schweiz spielte sie in diversen Orchestern als Stimmführerin und Konzertmeisterin und trat mehrmals als Solistin auf.

Iñaki Ochoa Moreno, Gitarre


Der Spanier Iñaki Ochoa Moreno studierte Gitarre am National Konservatorium in Barcelona bei Prof. M. Villanueva während er einen Universitätsabschluss in Geisteswissenschaften an der Universität Pompeu Fabra absolvierte. 2008 setzte er sein Gitarrenstudium am Conservatorio Superior de Música de Córdoba bei Prof. J. Riba und Prof. M. Abella fort.

Vom Jahr 2011 bis 2015 studierte Iñaki Ochoa Moreno an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. R. Aguirre und Prof. A. Ramirez, wo er sein Masterstudium abschloss.

Seine Leidenschaft für die Gitarre gibt er seit 2015 an der Musikschule Neuss zahlreichen Studenten weiter. Ausserdem konzertiert er in verschiedenen Solo-Rezitalen und Kammerkonzerten.



Imaginäre Volksmusik

Sonntag, 17. Juli 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

«Babinsky Wood Strings»:
Vincent Millioud – Violine
Ambrosius Huber – Violoncello
Lenz Huber – Kontrabass
Martin Medimorec – Perkussion, Marimba

Streicher, die grooven und frei über Harmonien spielen können und dabei den agilen klassischen Streichorchesterklang nicht aus den Augen verlieren! Eine nachvollziehbare Musik mit Bauch, Kopf und Herz, die Traditionen kennt, sich aber nicht an sie gebunden fühlt.

weitere Angaben

Das Quartett spielt hauptsächlich Eigenkompositionen aller vier Mitglieder, die das ganze Spektrum zwischen komplett auskomponiert und völlig frei improvisiert abdecken. Hier bedient man sich frei bei den Strömungen unserer Zeit, der Volksmusik aus der Schweiz und aus ganz Europa, dem Jazz, poppig rockigen Klängen und der zeitgenössischen Klassik. Dabei ist etwas entstanden, was wir als "imaginäre Volksmusik" bezeichnen. Eine nachvollziehbare Musik mit Bauch, Kopf und Herz, die Traditionen kennt, sich aber nicht an sie gebunden fühlt.

Die Band hat bereits ihre erste Schweizer Tour im Herbst 2021 erfolgreich hinter sich und freut sich auf viele Auftritte in der Schweiz und im Ausland im 2022. Alle vier Mitglieder sind seit Jahren in der Schweizer Musikszene sehr aktiv tätig. Vincent Millioud spielte mit dem Hot Club de Berne, Sandy Patton, Echoes of Django, den Luzia von Wyl und vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern. Ambrosius Huber spielte u.a. mit Nils Wogram, Nikärtsch, Yumi Ito, Los Dos & Orchestra. Lenz Huber spielte mit Phil Alexander, Mathias Groh, Bruno Steffen u.v.a. Martin Medimorec spielte mit Fido plays Zappa, Anna Rossinelli und FeelX.



Form und Freiheit

Sonntag, 24. Juli 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Astrid Abas – Violine
Dorien Verheijden – Klavier

Wir hören je ein Stück der drei französischsprachigen Komponisten Ernest Bloch, Frank Martin und César Franck, die sich alle auch geistlicher Musik gewidmet haben.
Bloch und Martin sind in Genf geboren, Franck in Liège.
Bloch schrieb «Nigun» (‘Melodie’, traditionell ein improvisiertes Lied) als zweites Stück seines Triptychons Baal Shem. Es hat die Stimmung eines Gebets.
Franck und Martin waren fasziniert vom alten Stil und Kontrapunkt. Ihre Sonaten zeugen trotz formaler Strengheit von einer eigenen Tonsprache. Bei Martin begegnen sich Spielfreude und Ernst, bei Franck öffnet sich der Himmel.



Sommerkonzert

Dienstag, 26. Juli 2022
17:00 Uhr
Kollekte

Barbla Tanner – Klavier

Öffentliches Konzert im Rahmen des Cuors Rumantsch.

«Auf dem wunderbaren Flügel von Warren Thew spielen zu dürfen, ist jedes Mal ein Geschenk … Als ob sein Spiel wieder zum Klingen kommt.»

weitere Angaben

Joseph Haydn
Sonate (1771)

  • Moderato
  • Andante con moto
  • Finale. Allegro
     

Claude Debussy    

  • La Cathédrale engloutie
  • Clair de lune
  • Jardins sous la Pluie


Sergej Rachmaninov    

  • Prelude in G
  • Prelude in D
  • Prelude in G-sharp minor


Calamus Trio – Sommertournee 2022

Sonntag, 31. Juli 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Josias Just – Klarinette
Martin Zimmermann – Klarinette
Alena Cherny – Klavier

Das Calamus Trio mit den beiden Bündner Klarinettisten Josias Just und Martin Zimmermann sowie der Zürcher Pianistin Alena Cherny hat im Konzertleben Graubündens längst seinen festen Platz. Es führt in diesem Jahr bereits seine 39. Sommertournee durch. Das Trio hat auch für dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Durch den kurzweiligen Abend wird wie immer Martin Zimmermann mit Wissenswertem zu den Werken und Anekdoten zu den Komponisten führen.



Jazz trifft Klassik

Sonntag, 7. August 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Tommaso Starace – Saxophon
Tara Minton – Harfe und Gesang

Tommaso Starace und Tara Minton bringen eine erquickende Mischung aus Klassik und Jazz nach Sent.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erforschten Komponisten wie Maurice Ravel, Claude Debussy und Erik Satie die musikalische Harmonie mit neuen Tonleitern wie der Pentatonik. Kompositionen wie das G-Dur-Klavierkonzert von Ravel verschmolzen die traditionelle klassische Musik mit Jazzharmonien und synkopierten Rhythmen. Und Komponisten wie Béla Bartók erkundeten die Volksmusiktradition.

weitere Angaben

So wie einige Komponisten der Klassischen Musik eine direktere Beziehung zum Jazz entwickelten, geschah dasselbe in der Jazzmusik, wo Komponisten wie Bill Evans die Musik mit impressionistischen Elementen orchestrierten, die sie von Debussy und Ravel übernahmen.

Tommaso Starace und Tara Minton verschmelzen die beiden Welten, indem sie Musik von Bach, dem «Vater» der westlichen Musik, Ravel und Debussy mischen mit dem Repertoire aus dem «American Songbook».



Zu neuen Ufern

Sommerkonzert der Kammerphilharmonie Graubünden

Sonntag, 14. August 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 20

Karolina Öhman – Violoncello
Kammerphilharmonie Graubünden
Philippe Bach – Leitung

Werke von Gion Antoni Derungs, Antonín Dvořák, Gion Andrea Casanova und Josef Suk 

weitere Angaben

PROGRAMM:


Gion Antoni Derungs
 (1935–2012)

  • Sechs romanische Volkslieder op. 76a

Antonín Dvořák (1841–1904)

  • «Waldesruhe» für Violoncello und Orchester op. 68 Nr. 5
  • Rondo für Violoncello und Orchester op. 94
  • Slawischer Tanz in g-Moll op. 46 Nr. 8, arr. für Solo-Cello und Streichorchester

Gion Andrea Casanova (1972*)

  • Omagi al salep e la furmicla (ein musikalischer Spass), Uraufführung

Josef Suk (1874–1935)

  • Serenade für Streichorchester in Es-Dur op. 6


Klavierduo Arte Animi

Sonntag, 21. August 2022
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Samuel Fried und Yuka Munehisa – Klavier

Samuel Fried und Yuka Munehisa reisen mit uns nach Lateinamerika mit Klavierduos von Carlos Guastavino, Astor Piazzolla und Ernesto Nazareth.



Le violoncelle français

Sonntag, 4. September 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Claudia Kovacs und Jakob Herzog – Violoncello

Zwei Celli, zwei Komponisten, mehr benötigt ein vielseitiges Programm nicht. Die Cellistin Claudia Kovacs und der Cellist Jakob Herzog haben sich auf ein Abenteuer durch die Cellosonaten von Jean-Baptiste Barrière (1707–1747) und Joseph Bodin de Boismortier (1689–1755) begeben. Gerade die Werke des ersteren zählen zu den schönsten, aber auch schwersten Werken, die zu dieser Zeit für Cello komponiert wurden.

weitere Angaben

Das Cello, ein Instrument, das in Frankreich erst um 1720 richtig populär wurde und sich gegen die Gambe behaupten konnte, etablierte sich dank dieser Werke als Soloinstrument.

Die Musik wird auf Originalinstrumenten des 18. Jahrhunderts gespielt. Begeben Sie sich mit den zwei Cellisten auf eine hochemotionale Reise durch höfische Eleganz, Melancholie und Virtuosität, die ein musikalisches Ebenbild der Hofkultur abgeben, die damals durch ganz Europa strahlte

PROGRAMM:

Joseph Bodin de Boismortier   (1689–1755)
Sonata 4 op. 50

  • Andante
  • Allegro
  • Sarabanda 
  • Giga 

Jean-Baptiste Barrière   (1707–1747)
Sonates pour violoncelle et basse continue 

Livre 2 No. 6

  • Adagio
  • Allegro
  • Larghetto
  • Giga

Livre 1 No. 1

  • Adagio
  • Allegro
  • Adagio Andante
  • Allegro

Livre 3 No. 4

  • Andante
  • Allegro
  • Adagio-Allegro


Zwei Celli, zwei Komponisten, mehr benötigt ein vielseitiges Programm nicht. Die Cellistin Claudia Kovacs und der Cellist Jakob Herzog haben sich auf ein Abenteuer durch die Cellosonaten von Jean-Baptiste Barriere (1707–1747) und Joseph Bodin (1689–1755) begeben. Gerade die Werke des ersteren zählen zu den schönsten, aber auch schwersten Werken, die zu dieser Zeit für Cello komponiert wurden. Das Cello, ein Instrument, das in Frankreich erst um 1720 richtig populär wurde und sich gegen die Gambe behaupten konnte, etablierte sich Dank dieser Werke als Soloinstrument.

Die Musik wird auf Originalinstrumenten des 18. Jahrhunderts zu Gehör gebracht.

Begeben Sie sich mit Claudia Kovacs und Jakob Herzog auf eine hochemotionale Reise durch höfische Eleganz, Melancholie und Virtuosität, die ein musikalisches Ebenbild der Hofkultur abgeben, die damals durch ganz Europa strahlte.



Die Zauberflöten – Musik für zwei Querflöten und Klavier

Sonntag, 11. September 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Miriam Cipriani und Flaviano Rossi – Flöte
Stefano Sposetti – Klavier

Auf dem Programm steht Musik, die speziell für zwei Flöten und Klavier komponiert wurde: Drei Stücke von Albert Franz Doppler (1821–1883), Flötist und Komponist aus Österreich-Ungarn, der mehrere Duette und Trios für Flöte und Klavier schrieb, in denen der Einfluss slawischer und böhmischer Volksmelodien deutlich wird. Es erklingen sein «Andante und Rondo», die «Rigoletto-Fantasie» in welcher die berühmtesten Themen aus Verdis Oper behandelt werden, und ein ungarisches Duett, das von volkstümlichen Themen inspiriert ist.

Dazwischen hören wir eine Eigenkomposition von Stefano Sposetti und eine Fantasie des Franzosen Jules Demersseman (1833–1866), welche die berühmtesten Themen aus Rossinis Oper «Wilhelm Tell» aufgreift und weiterentwickelt.

weitere Angaben

Franz Doppler
Andante und Rondo op. 25

Jacques Offenbach
Barcarolle

Franz Doppler
Rigoletto-Fantasie op. 38
Duo Concertant

Stefano Sposetti
Autumn Suite

Jules Demersseman
Guillaume Tell
Duo Brillant

Franz Doppler
Duettino Hongrois op. 36

Miriam Cipriani, geboren in Chiavenna, studierte bei Giuseppe Montrucchio und schloss ihr Studium mit einem erstklassigen Diplom im «G. Cantelli» Konservatorium in Novara ab. Anschliessend perfektionierte sie ihr Können bei Prof. Bruno Cavallo und Janos Balint, mit dem sie das Diplom «alto perfezionamento» erworben hat. Ihre Konzertaktivität begann sie noch vor ihrem Diplomabschluss und intensivierte diese vor allem in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Stefano Sposetti. In der Folgezeit recherchierte sie an der Interpretation moderner und kontemporaner Repertoires und intensivierte die Kammermusik in verschiedenen Zusammensetzungen (Versatile Quartet, Polychrome flute Ensemble, im Duo mit Enrico Maria Barbareschi, mit dem sie die CD «Wie stark ist nicht dein Zauberton» aufgenommen hat.)
Miriam Cipriani wurde mehrmals von verschiedenen Orchestern eingeladen, bei denen sie sowohl als Solistin als auch die erste Flöte spielte. Sie gab zahlreiche Konzerte in Italien und vor allem für renommierte Musikverbände in der Schweiz und erntete überall grosse Zustimmung vom Publikum und der Kritik. Sie ist Querflötenlehrerin in der Musikschule Oberengadin in St Moritz.

Flaviano Rossi, in Mailand geboren, erlangte am dortigen Konservatorium «G. Verdi», unter Anleitung von Maestro Giuseppe Montrucchio, sein Diplom. Das anschliessende Solisten-Diplom, bei den Professoren B. Cavallo und G. Cambursano, bestand er mit Auszeichnung. Seine musikalische Grundausbildung rundete er mit Meisterklassen bei den Professoren M. Larrieu, J. Galway und C. Klemm. Als Preisträger mehrerer internationalen Wettbewerbe und nach langjähriger Tätigkeit als Flötist in Sinfonieorchestern (Teatro alla Scala, Orchestra Sinfonica RAI, Orchestra Sinfonica di S. Cecilia di Roma, Pomeriggi Musicali di Milano, Orchestra Sinfonica G. Verdi), lehrte er von 1994 bis 2014 an der Civica Scuola di Musica in Corsico und jetzt an den Musikschulen Oberengadin, Davos und Mittelbünden. In den letzten Jahren erfolgte eine intensive Kammermusik- und Solistentätigkeit, sowie die Mitwirkung bei verschiedenen CD-Aufnahmen als Solist.

Stefano Sposetti, in Chiavenna geboren, bekam von klein auf Musikunterricht in Mailand, wo er seine musikalischen Studien am Konservatorium G. Verdi beendete. Zunächst studierte er mit dem Lehrer Massimo Toffoletti, dann bei Irlando Danieli und erhielt anschließend nach weiteren Studien unter der Leitung von Sergio Lattes das Klavierdiplom. Schon immer hat er musikalische Formen und Genres erkundet, die sich von den sogenannten klassischen Musikschemen unterschieden. Dadurch kam er in Kontakt mit zunächst weit entfernt erscheinenden musikalischen Realitäten wie dem Jazz oder einfachen Liedern, in denen er dann aber später sowohl als Solist als auch als Arrangeur bei der Aufnahme verschiedener CDs mitarbeitete.
1999 bekam er ein Stipendium beim C.E.T. (Europäisches Zentrum von Toscolano, Umbrien). Er konnte somit seine musikalischen Kenntnisse während der Mitarbeit unter der Leitung von Giulio Rapetti (Künstlername Mogol) im Rahmen eines Projekts zur Wiederentdeckung des Repertoires lombardischer und venezianischer Volkslieder vertiefen. Er nahm an diesem Projekt als begleitender Pianist und Arrangeur teil. Weiterhin wurde er als Pianist für die Livewerbung der CD «L´arte della canzone popolare», die während dieses Projektes verwirklicht wurde, ausgewählt. Außerdem hat er an vom «Berklee College of Music/Boston» organisierten Sommerkursen während des Umbria Jazz Festival 2003 in Italien teilgenommen, wobei er vor allem an den von Elvin Jones, Bobby Mc Ferrin und Gary Burton abgehaltenen Kursen teilnahm.
Aktuell ist Stefano Sposetti als Pianist mit verschiedenen Kammermusikprojekten beschäftigt, vor allem im Duo mit der Flötistin Miriam Cipriani und mit der Realisierung von Arrangements für verschiedene Musikformationen. Er ist Klavierlehrer an der Musikschule Oberengadin in St. Moritz.



Segantini Trio

Sonntag, 18. September 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Franco Mettler – Klarinette
Katharina Weissenbacher – Violoncello
Jürg Hanselmann – Klavier

Neben je einem Werk von Johannes Brahms und Max Bruch erklingt auch eine Eigenkomposition von Jürg Hanselmann.

Das Bündner Tagblatt schrieb über das Segantini Trio: «Die drei Musiker verschmelzen zur Einheit – man hört aufeinander und beflügelt sich gegenseitig.»

weitere Angaben

PROGRAMM:

Max Bruch                           Aus: Acht Stücke op. 83
1838–1919                                  für Klarinette, Violoncello und Klavier
                                                           - Nr. 2 Allegro con moto
                                                           - Nr. 7 Allegro vivace, ma non troppo

Jürg Hanselmann                Sonate e-Moll
*1960                                              für Klarinette und Klavier
                                                           - Mosso
                                                           - Grave e mesto
                                                           - Andante

Johannes Brahms               Klarinettentrio a-Moll op. 114
1833–1897                                     für Klarinette, Violoncello und Klavier
                                                           - Allegro
                                                           - Adagio
                                                           - Andante grazioso
                                                           - Allegro                                                      


Jürg Hanselmann

Der liechtensteinisch-schweizerische Pianist und Komponist erlangte am Berner Konservatorium das Solistendiplom für Klavier «mit Auszeichnung». Weitere Stationen seiner Ausbildung waren Louis Kentner (London) und Irina Edelstein (Frankfurt/M.), Meisterkurse beim Beaux Arts Trio und bei Mieczyslaw Horszowski. Komposition und Kontrapunkt studierte er in der Folge bei Sándor Veress. Jürg Hanselmann ist mehrfacher Preisträger (u.a. Migros-Wettbewerb Zürich, Kulturpreis der Int. Bodenseekonferenz München). Konzerte in Europa und USA, Radio- und Filmaufnahmen und zahlreiche CD-Produktionen - darunter das gesamte Klavierwerk Josef Rheinbergers - dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit. Als Komponist ist Jürg Hanselmann mit Klavier-, Kammermusik-, Chor- und Orchesterwerken hervorgetreten, so z. B. 2010 mit der Uraufführung seines Klavierkonzerts für die linke Hand, dem ersten Werk dieser Gattung eines Schweizer Komponisten. Für sein Bläserquintett «Ricercare» erlangte er 2012 den ersten Preis beim Kompositionswettbewerb «Klang der Welt» der Deutschen Oper Berlin. Seine Werke werden vom Berner Musikverlag Müller & Schade AG verlegt.


Katharina Weissenbacher

Die österreichische Cellistin absolvierte ihre künstlerische und pädagogische Ausbildung an den Musikhochschulen Köln, Ljubljana, Würzburg und Zürich. Seit 2012 doktoriert sie im Bereich Jazzforschung an der Kunstuniversität in Graz mit dem Forschungsschwerpunkt «Jazz in der DDR» und referierte auf internationalen Konferenzen wie «Rhythm Changes», «Radio Jazz Research» und «Gesellschaft für Popularmusikforschung». Katharina Weissenbacher unterrichtet parallel zu ihrer Forschungstätigkeit an der Kantonsschule Sargans und den Musikschulen Appenzell und Gossau SG Violoncello. Sie tritt außerdem als Solistin auf und ist in mehreren Kammermusikformationen tätig.


Franco Mettler

Der aus dem Toggenburg (SG) stammende und in Chur GR lebende und wirkende Musiker Franco Mettler studierte an der Musikhochschule Zürich, wo er sein Studium mit dem Konzertdiplom für Klarinette abschloss. Franco Mettler setzte seine Studien am Sweelinckkonservatorium in Amsterdam mit Schwerpunkt Bassklarinette und zeitgenössische Musik fort. Ausserdem bildete er sich an der Jazzschule St. Gallen weiter.

1999 erhielt er einen Förderpreis des Kantons Graubünden und 2007 den Anerkennungspreis der Stadt Chur. Franco Mettler ist Mitglied der «kammerphilharmonie graubünden» und als freischaffender Musiker tätig. Als Solist und Kammermusiker führt er Musik verschiedenster Stilrichtungen auf. Er unterrichtet an der Musikschule Chur und an der Kantonsschule Sargans. 



Trio-Konzert

Sonntag, 2. Oktober 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Antonio Viñuales Pérez – Violine
Elisa Siber – Violoncello
Anton Kernjak – Klavier

Die drei Interpreten leben in Basel: Ein spanischer Geiger, ein Kärntner Slowene und eine österreichische Wahlschweizerin. Sie spielen Camille Saint-Saëns’ zukunftsweisendes erstes Klaviertrio, die originelle Komposition über irländische Volkslieder des Schweizers Frank Martin sowie Anton Arenskys Trio für Karl Juliewitsch Davidow, den «Zaren unter den Cellisten».



Kooperationskonzert Sent–San Niclà

Cello & Cello

Mittwoch, 5. Oktober 2022
20:15 Uhr Baselgia San Niclà
Eintritt CHF 25

mit GratisBus: Sent–San Niclà retour
Anmelden 079 216 45 53 (Ueli)

Gyula Petendi und Matthieu Gutbub – Violoncelli

Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte mit Werken von Jean-Baptiste Barrière, Friedrich August Kummer, Gyula Petendi und Ernst Mahle.



An meine Muse

Sonntag, 16. Oktober 2022
17:00 Uhr
Kollekte

Seraina Perrenoud – Sopran
Sebastian Tortosa – Klavier

GABRIEL FAURÉ: Cinq mélodies de Venise op. 58
CLAUDE DEBUSSY: Auszüge aus dem Recueil Vasnier
ROBERT SCHUMANN: Liederkreis op. 39

Winneretta Singer, Marie-Blanche Vasnier oder Clara Wieck, alles Namen, die uns heute nicht mehr geläufig sind. Doch diese Frauen haben im Leben von Gabriel Fauré, Claude Debussy und Robert Schumann eine entscheidende Rolle gespielt. Sie waren die Inspiration und die treibende Kraft in der musikalischen Entwicklung dieser Komponisten.

weitere Angaben

Gabriel Fauré (1845–1924) und Winnaretta Singer, Princesse Edmond de Polignac

Cinq mélodies de Venise op. 58

    1. Mandoline
    2. En Sourdine
    3. Green
    4. A Clymène
    5. C’est l’extase

Claude Debussy (1862–1918) und Marie-Blanche Vasnier

Auszüge aus dem «Recueil Vasnier»

    1. Clair de Lune
    2. Musique
    3. Romance - Silence ineffable
    4. Romance - Voici que le printemps
    5. Paysage sentimental

Robert Schumann (1810–1856) und Clara Wieck, seine spätere Ehefrau

Liederkreis op. 39

    1. In der Fremde
    2. Intermezzo
    3. Waldesgespräch
    4. Die Stille
    5. Mondnacht
    6. Schöne Fremde
    7. Auf einer Burg
    8. In der Fremde
    9. Wehmut
    10. Zwielicht
    11. Im Walde
    12. Frühlingsnacht

Seraina Perrenoud

Die Schweizer Sopranistin ist eine gefragte Konzertsängerin im In- und Ausland. Zu ihrem Repertoire zählen nicht nur die bekannten Oratorien von Bach, Mendelssohn und Mozart, sondern auch Wiederentdeckungen wie die Markuspassion von C.P.E. Bach oder Jan Huss von Carl Loewe. Auf der Opernbühne war Seraina Perrenoud unter anderem am Grand Théâtre de Genève als Parthénis (La belle Hélène), als Poussette (Manon) und als Barbarina (Le nozze di Figaro) zu erleben. Zuletzt sang sie die Rolle der Ljussja in Schostakowitschs Moskau, Tscheriomuschky im Ensemble der Nouvel Opéra de Fribourg in Fribourg, Vevey und Paris. Zusammen mit ihrem Duo-Partner Sebastian Tortosa tritt sie regelmässig bei Liederabenden auf. Seraina Perrenoud war Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung und Preisträgerin des Concours International de Chant des Châteaux en Médoc in Bordeaux. Ihr Studium absolvierte Seraina Perrenoud an den Musikhochschulen in Zürich und Lausanne bei Prof. Lina Maria Åkerlund und Jeannette Fischer. Zahlreiche Meisterkurse ergänzen ihre Ausbildung. Zurzeit bildet sie sich bei Adina Nitescu weiter.

www.seraina-perrenoud.ch

Sebastian Tortosa

Der Argentinische Pianist Sebastian Tortosa hat u.a. bei Homero Francesch und Edith Fischer Klavier studiert. Nach Klavierstudien in seiner Heimat setzte er seine Ausbildung in Paris, Barcelona, Neuchâtel und Zürich fort. Als Pianist gewann er mehrere internationale Wettbewerbe und pflegt heute eine rege Konzerttätigkeit. Er arbeitet ausserdem als Korrepetitor an der Zürcher Hochschule der Künste und als Organist bei der reformierten und der katholischen Kirche in Schwerzenbach.



Opera Engiadina Konzert

Samstag, 22. Oktober 2022
20:30 Uhr
Eintritt CHF 25

Oper in Sent – die Gelegenheit!

Erleben Sie einen wunderbaren Abend mit tollen Melodien, dargeboten von den BündnerSänger*innen und Sara-Bignas persönlichen Klavier-Begleiterin.

Es treten auf:

Sara-Bigna Janett – Sopran
Christoph Waltle – Tenor
Martin Roth – Bass-Bariton
Eliza Parfentieva – Klavier
Claudio Danuser – Moderation



Tschlin retour

Sonntag, 6. November 2022
!!! IM SCHULHAUS SENT !!!
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Ils Fränzlis da Tschlin XXL
Für die Konzerttournee Tschlin retour bringen «Ils Fränzlis da Tschlin» ihr Heimatdorf gleich mit auf die Bühne. Möglich macht das ein spezielles Instrument: das Cinemaphon®. Es erzeugt Töne, Geräusche und Melodien, aber auch bewegte Bilder und ganze Geschichten.

Wenn die «Fränzlis» Cinemaphon spielen, dann spielen sie mit Tschlin und mit sich selbst auf der Leinwand, sie spielen quer durch die Genres, was ihnen gefällt, und laden musikalische Gäste, die gar nicht da sind, zum Mitspielen ein.

weitere Angaben

Die bekannte Engadiner Familienformation «Ils Fränzlis da Tschlin» tourt mit ihrem neuen Programm Tschlin retour durch die Schweiz und bringt ihr Heimatdorf gleich mit auf die Bühne. Möglich macht das ein neuartiges Instrument: Das Cinemaphon®. Damit lassen sich Melodien, bewegte Bilder und ganze Geschichten auf Knopfdruck erzeugen. Wenn die Fränzlis Cinemaphon® spielen, dann spielen sie mit sich selbst auf der Leinwand. Voller Freude mäandern sie quer durch die Genres und eröffnen der Volksmusik ungeahnte Spielräume.

Ils Fränzlis da Tschlin, das sind die Brüder Domenic und Curdin Janett sowie die Töchter Anna Staschia, Cristina und Madlaina Janett. Die Band ist eine der bekanntesten Exponentinnen der Neuen Volksmusik und wurde 2019 mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet. Ausgehend von der traditionellen Engadiner Volksmusik streunen die Fünf mit Lust und Freude durch alle möglichen und unmöglichen Musikstile, springen dem Kitsch manchmal nur um Haaresbreite von der Schippe, um sich dann wiederum auf gefährlich schräges Terrain zu wagen.

Mit dem von Georg Vogel und Kathrin Siegfried inszenierten Konzert «Tschlin retour» begeben sich die Fränzlis auf eine musikalisch-filmische Reise, auf der sie Grenzen sprengen und in unerforschte Sphären vorstossen. Begleitet werden sie auf diesem Abenteuer von Barbara Gisler und Niculin Janett, und stehen so wieder einmal als Septett auf der Bühne. Dank dem Cinemaphon®, das den eigens für das Projekt gedrehten Film steuert, vervielfachen sich die musikalischen Möglichkeiten ins Unendliche: Im Duett zwischen Film und Bühne können die Bandmitglieder gleichzeitig verschiedenen Instrumenten Töne entlocken, mit sich selbst improvisieren oder zu zweit im Quartett spielen. Auf der Leinwand begegnen sie auch den musikalischen Gästen Sara-Bigna Janett, Simone Keller, Flurina Sarott, Joscha Schraff und Balthasar Raphael Streit (Traktorkestar). Die Musikerinnen und Musiker sind in den unterschiedlichsten Stilrichtungen zuhause und erschaffen mit ihrer Experimentierfreude eine völlig neue Klangerfahrung, die erst durch das Zusammenspiel von Analog und Digital möglich wird. Die Sache hat nur einen Haken: Das Cinemaphon hat ein paar Kinderkrankheiten und macht nicht immer das, was die Band will. Aber auch darauf wird die Spielfreude der Fränzlis sicher eine Antwort finden auf diesem Ausflug nach Tschlin und zurück.

Mitwirkende Musikerinnen und Musiker: 
Anna Staschia Janett (Geige), Cristina Janett (Cello), Curdin Janett (Bass, Akkordeon & Cinemaphon®), Domenic Janett (Klarinette), Madlaina Janett (Bratsche & Moderation), Barbara Gisler (Cello & Kontrabass), Niculin Janett (Saxophon). 
Gäste: Sara-Bigna Janett (Gesang), Simone Keller (Klavier), Flurina Sarott (Geige), Joscha Schraff (Klavier & Melodica), Balthasar Raphael Streit (Trompete).



Sacral, profan, contemporan … amur!!!

Sonntag, 20. November 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Rudé da chant Engiadina
Pasquale Bonfitto – Dirigent/Clavazin
Matteo Bodini – Violoncello

Il concert es dedichà al tema «amur». L’amur vegn preschantada our da differentas epocas musicalas cun clings da cor e clings instrumentals plain culurs. Il purtret dal pittur talian Tiziano Vecellio «Amor sacro e Amor profano» ans ha inspirà per quist concert.

weitere Angaben

Il concert es dedichà al tema «amur». L’amur vegn preschantada our da differentas epocas musicalas cun clings da cor e clings instrumentals plain culurs. Il purtret dal pittur talian Tiziano Vecellio «Amor sacro e Amor profano» ans ha inspirà per quist concert. Pleds ed armonias d’amur sacrala e profana resunan dal cor Rudè da chant Engiadina. Matteo Bodini, cellist da professiun activ i’l orchester «Luigi Cherubini», accumpogna il cor ed inrichischa il concert cun intermezs solistics e duets cul clavazin. La bachetta dal concert tocca a Pasquale Bonfitto, chi’d es activ sco dirigent, pianist, magister e perscrutader da musica.

Das Konzert ist dem Thema «Liebe» gewidmet, Liebe durch verschiedene Musikepochen mit bunten vokalen und instrumentalen Besetzungen. Inspirierend für die Auswahl des Themas ist das Gemälde «Amor sacro e Amor profano» von Tiziano Vecellio. Wörter und Harmonien weltlicher und sakraler Liebe erklingen vom Chor Rudè da chant Engiadina. Matteo Bodini, der im Orchester «Luigi Cherubini» tätig ist, wird den Chor mit dem Cello begleiten und das Konzert mit musikalischen Einlagen bereichern. Die Leitung steht Pasquale Bonfitto zu, der als Chorleiter, Pianist, Lehrer, Musiker und Forscher aktiv ist.

Program

Litanies

Jehan Alain

(1911–1940)

orgel

Ubi caritas

Ola Gjeilo

(*1978)

cor a 4 vuschs

Ave maris stella

Philip Stopford

(*1977)

cor ad 8 vuschs e cello

Salut d’amour

Edward Elgar

(1857–1934)

cello e clavazin

Après un rêve

Gabriel Fauré

(1845–1924)

cello e clavazin

If ye love me

Thomas Tallis

(1505–1585)

cor a 4 vuschs

Cor mio, mentre vi miro

Claudio Monteverdi

(1567–1643)

cor a 5 vuschs

Mai sülla fatsch’hast tü, amur

Thomas Morley

(1557–1602)

cor a 4 vuschs

Vissi d’arte, vissi d’amore

Giacomo Puccini

(1858–1924)

cello e clavazin

our da «​​​​​​Sonata per cello e clavazin»

op. 65: largo

Fryderyk Chopin

(1810–1849)

cello e clavazin

Ich liebe dich

Ludwig van Beethoven

(1770–1827)

cor a 4 vuschs

Üna chanzun per tai

Peter Appenzeller

(*1954)

cor viril

Gern håbn tuat guat

Heidi Preissegger

(*1951)

cor a 4 vuschs

Danza de la moza donosa op. 2, no. 2

our da: Danzas argentinas

Alberto Ginastera

(1916–1983)

clavazin

Julie-O

Mark Summer

(*1958)

cello

Only in sleep

Ēriks Ešenvalds

(*1977)

cor ad 8 vuschs e cello

Let my love be heard

Jake Runestad

(*1986)

cor a 6 vuschs

Prayer to a Guardian Angel

Patrick Hawes

(*1958)

cor a 6 vuschs e cello



Ein Rucksack voller bekannter Melodien

Sonntag, 4. Dezember 2022
17:00 Uhr
Kollekte

Nicoletta Scheucher – Klavier

Nicoletta Scheucher hat ihre Wurzel in Sent. Als dipl. Klavierlehrerin unterrichtete sie jahrelang an der Musikschule Bülach. Jetzt spielt sie Konzerte in der ganzen Schweiz.

Wir hören ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten volkstümlichen, modernen und klassischen Stücken, zum Beispiel Werke von Mozart, Frank Sinatra, den Beatles und der Oberkrainer. Alle kommen auf ihren Genuss und werden sich gerne an vergangene Jahre erinnern.



Chant d'advent

Sonntag, 11. Dezember 2022
17:00 Uhr
Kollekte

Il Cor Proget 22 preschainta in baselgia San Lurench ün Chant d’Advent. Il cor chanta sulla bachetta da Curdin Lansel. «Cor Proget 22» präsentiert unter der Leitung von Curdin Lansel ein Adventssingen

Der Chor singt a capella Lieder, dann hat das Publikum die Möglichkeit, mit dem Chor gemeinsam zu singen. «I buccinisti» und Robert Grossmann (Theorbe) spielen bezaubernde Frühbarockmusik.

Gross und Klein sind herzlich eingeladen. 

weitere Angaben

'Drivi las portas, spalancai! Nos Segner vain, as allegrai!', tuot chi cugnuoscha il coral d'Advent chi exprima la brama da la vgnüda dal Salvader. Dabsögn da drivir las portas, la bratscha e'ls cours faja eir uossa cha'l coronavirus es bainbod sbandi. Perquai invida il Cor Proget 22 per ün chant d'Advent cun üna taimpra speciala. Il cor concertescha in ün bloc alch chanzuns a capella. Lura, il public, grond e pitschen, es invidà da chantar insembel cul cor simplas chanzuns cuntschaintas d'Advent. Tanteraint strasunan las posaunas istoricas da la gruppa 'I buccinisti’ – üna bella surpraisa. Tuot es amiaivelmaing invidà.

'Drivi las portas, spalancai! Nos Segner vain, as allegrai!' («Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch…»), jeder kennt das weltbekannte Adventslied, das die Ankunft des Heilands ankündigt. Nach Abklingen der strengen Coronazeit scheint uns umso dringender, Tore und Türen, aber auch die Arme und die Herzen zu öffnen. Deshalb lädt der einheimische gemischte Chor, Cor Proget 22, zu einem festlichen Adventssingen ein. Der Chor singt in einem Block a capella Lieder. Dann hat das Publikum die Möglichkeit, mit dem Chor gemeinsam einige bekannte Adventsmelodien zu singen. Als Überraschung tritt das Ensemble «I buccinisti» mit bezaubernder Frühbarockmusik auf. Gross und Klein sind herzlich eingeladen.



Unter der italienischen Sonne

Italienische Serenade

Montag, 26. Dezember 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Helma Leenhouts – Violine
Anne Roos Hoijtink – Violine
Jan Hoijtink – Klavier

Seit vielen Jahren kommen Helma und Jan an Weihnachten nach Sent. Nun ist auch Tochter Anne Roos mit von der Partie. Gemeinsam spielen sie italienische Meisterwerke und Kompositionen, die von Bella Italia inspiriert sind.

weitere Angaben

PROGRAMM:

Ernest Chausson   (1855–1899)                             
Sérénade italienne op. 2

  • Moderato

Niccolò Paganini   (1782–1840)                      

  • Cantabile e Valzer

Igor Stravinsky   (1882–1971)                                                                                
Suite italienne

  • Introduzione
  • Serenata
  • Tarantella
  • Gavotte con due Variazioni
  • Scherzino
  • Minuetto e Finale

Jan Hoijtink                                              
Sonatensatz für Violine und Klavier

  • Fontanella della Barcaccia

Pietro Locatelli   (1695–1764)   /   Eugène Ysaye   (1858–1931)         
Sonate en fa mineur «Au Tombeau»

  • Lento assai e mesto
  • Allegro (tempo largo)                                                                   
  • Adagio                                                     
  • Cantabile                                                             

 

Helma Leenhouts und Jan Hoijtink sind seit 1985 ein Duo für Violine und Klavier. Helma studierte Geige an den Konservatorien Amsterdam und Rotterdam. Sie erhielt das Master-Abschusszeugnis als darstellende Musikerin. Jan Hoijtinkist Lehrer an der Musikhochschule Amsterdam und machte 1981 seinen Solo-Master und die Kammermusik-Meisterprüfung.

Anne Roos Hoijtink ist zurzeit an ihrem Violin-Masterstudium. Sie wurde dazu eingeladen als Antwort auf ihren cum-laude-Bachelor von 2021. Helma, Anne Roos und Jan teilen das besondere Interesse für die Kammermusik. Sie konzertieren einzeln und zusammen in den Niederlanden, in England, Deutschland, Frankreich, Estland und in der Schweiz. 

ZUM PROGRAMM:

Ernest Chausson (1855–1899): Sérénade italienne op. 2
Unter einem Sternenhimmel schwimmt ein Segelboot mit einem Liebespaar. Das Rauschen der Wellen, das Funkeln der Sterne, die leichte Brise und das stille Gespräch der Liebenden sind musikalisch eingeflossen in dieses Lied.

Niccolò Paganini (1782–1840): Cantabile e Valzer op. 19
Sofort in den ersten Takten dieser Geigenmelodie stellt Paganini sich einen Sonnenaufgang vor. Wir erkennen in der ornamentalen Melodie Paganinis Vorliebe für die italienische Oper, darauf folgt ein virtuoser Walzer. Die Wiederholung der Melodie folgt nochmals in einer zärtlichen Coda. 

Igor Stravinsky (1882–1927): Suite italienne 
In Italien hat Stravinsky den ausgezeichneten Geiger Samuel Dushkin zu sich eingeladen, um sich von ihm in technischen Fragen beraten zu lassen. Die Suite italienne war nicht der erste Versuch, die Melodien aus dem Pulcinella Ballet (1919–1920) zu einer Komposition für Violine und Klavier zu arrangieren. Er benutzte dabei auch verschiedene Themen von Giovanni Pergolesi (1710–1736) und fügte ein neues Scherzo hinzu.

Jan Hoijtink: Sonatensatz für Violine und Klavier, Fontanella della Barcaccia
Dieser Römische Brunnen ist ein Denkmal für die grosse Tiber-Flut. Nur mit einem Boot konnte man sich noch bewegen. Die Klavierbegleitung im Thema veranschaulicht das Wasser des Brunnens und die Flut.

Eugène Ysaye (1858–1931) / Pietro Locatelli (1695–1764): Sonate in f-Moll «Au Tombeau»
Ysaye hat diese Sonate mit «Am Grab» betitelt, in Verehrung für den hervorragenden Musiker und Poeten Pietro Locatelli, und dabei eine besondere Klavierbegleitung geschrieben. Traurige und schmerzvolle Bilder, aber auch lebhafte Gefühlsausbrüche führen zu einem musikalischen Bild von einem Sonnenuntergang.



Weihnachten nachklingen lassen

Donnerstag, 29. Dezember 2022
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Noëmi Sohn Nad – Sopran
Antonia Frey – Mezzosopran
Joël Morand – Tenor
Daniel Pérez – Bariton    … bekannt von «Einsingen um 9» 

Das Vokalensemble «OrionVokal4» erobert die Herzen der Zuhörer*innen und lässt Weihnachten nachklingen!

weitere Angaben

Über orion vokal X

Im Frühling 2018 trafen sich vier ambitionierte Sängerinnen und Sänger aus den Kantonen Aargau und Solothurn. Ihr Ziel war es, gemeinsam a cappella Musik auf höchstem Niveau aufzuführen.

Ihre Programme bestechen durch eine durchdachte und unterhaltsame Dramaturgie, wobei klassische, wie auch experimentellere Konzertformen gewählt werden. So haben sowohl die Konzerte «Wiehnachte!», in welchen orion vokal X mit den schönsten a cappella Weihnachtsliedern aus aller Welt auftritt, als auch die «Liegekonzerte», bei welchen das Publikum auf Liegestühlen in einem abgedunkelten, nur mit Kerzenlicht beleuchteten Raum liegt und den Klängen mittelalterlicher Komponisten lauscht, mittlerweile einen festen Platz im Konzertkalender von orion vokal X. Natürlich dürfen auch leichte und lustige Programme in der Konzertagenda von orion vokal X nicht fehlen. Das Programm «Schwiiz – du fragsch was ich möcht singe» findet breiten Anklang beim Publikum. Es kombiniert die Volksmusik aus allen vier Sprachregionen der Schweiz mit einem Medley, welches die bekanntesten Schweizer Popsongs miteinander verbindet. Im vergangenen September feierte orion vokal X Premiere mit seinem neusten Programm. Dieses geht mit «FRÜEHNER - Lieder aus unserer Kindheit» der Frage nach, welche Lieder uns in unserer Kindheit geprägt und begleitet haben. Die Sänger Joël Morand und Daniel Pérez haben den grössten Teil dieses Programmes selber arrangiert. Das Programm kombiniert das klassische Kinderlied mit Schlafliedern, Fingerversen und Erinnerungen aus unserer Kindheit. Dabei dürfen natürlich auch die berühmtesten Werbejingles und Titelmelodien aus Fernsehsendungen nicht fehlen. 

Das X von «orion vokal X» steht für die flexible Anzahl der Stimmen: Ist orion vokal im Kern ein Quartett, kann die Anzahl der Mitwirkenden beliebig verändert werden, um so auch Vokalmusik für grössere Besetzungen wählen zu können.

Wiehnachte!

orion vokal 4

Mit dem Programm «Wiehnachte!» geht orion vokal X auch dieses Jahr wieder der Frage nach, was Weihnachten genau ausmacht. Sind es die Geschenke? Ist es das leckere Essen? Oder ist es die Zeit, die man mit der Familie und Freunden verbringen darf? orion vokal 4 ist sich sicher, dass die Lieder, welche man gemeinsam unter dem Tannenbaum singt, eine ganz wichtige Rolle spielen. orion vokal 4 nimmt mit diesem Programm das Publikum auf eine besinnliche Reise um den Globus mit und präsentiert die schönsten a capella Weihnachtslieder aus der ganzen Welt. Dabei dürfen traditionelle Weihnachtslieder, aber auch Neukompositionen, die sich mit dem Thema Weihnachten befassen natürlich nicht fehlen. Das Publikum erwarten spannende, heitere, melancholische und bekannte Advents- und Weihnachtslieder. Natürlich hat orion auch Weihnachtslieder zum Mitsingen im Gepäck.