Skip to main content

Archiv 2023

Neujahrskonzert: Streichquartett mal anders

Donnerstag, 5. Januar 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Ensemble Tamangur:
Laia Valentin Braun – Violine
Adam Newman – Viola
Ursina Maria Braun und Nepomuk Braun – Violoncello

Das Ensemble Tamangur ist eine Gruppe von hervorragenden jungen Musiker*innen, die sich der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen widmen. Sie spielen das 2. Streichquartett von Anton Arensky und von Henry Purcell vierstimmige Fantasien. Mit zwei Celli statt zwei Violinen!

weitere Angaben

Anton Arenskys Streichquartett a-Moll op. 35 ist ein instrumentales Requiem auf den plötzlichen Tod von Pjotr I. Tschaikowsky. Um die typischen dunklen Männerstimmen der russisch-orthodoxen Kirche nachzuahmen, wählte Arensky statt der üblichen zwei Geigen zwei Celli.

Das Ensemble Tamangur ist eine Gruppe von hervorragenden jungen Musiker*innen, die sich der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen widmen. 2018 initiierten Lorenza Borrani, Konzertmeisterin des Chamber Orchestra of Europe, und die Cellistin Ursina Maria Braun, Gewinnerin des “Bachpreises”(Leipzig 2016) das erste Projekt mit den beiden Streichsextetten von Johannes Brahms im schweizerischen Engadin. Die Mitglieder von Tamangur arbeiten seit Jahren in verschiedenen Ensembles und Konstellationen eng zusammen (Chamber Orchestra of Europe, Spira mirabilis und diverse Kammermusikformationen); so teilen sie weite Strecken ihres musikalischen Hintergrunds miteinander: die Auffassung über die Sprache der Musik und die Philosophie des Musizierens, sowie eine ganz besondere Qualität der Kommunikation, geprägt von einem tiefen Verständnis für die Motivation ihres Wirkens, sowohl auf musikalischer als auch auf menschlicher Ebene.

Laia Valentin Braun (Violine) studierte in London, Fiesole und Basel bei Detlef Hahn, Lorenza Borrani und Rainer Schmidt. Regelmässige Mitwirkung u.a. im City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symophony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra sowie im Projekt Spira mirabilis, Mitgründer des Ensemble Vindeleia. Als Solist und Kammermusiker Auftritte u.a. in der Wigmore Hall, Purcell Room und Kings Place in London, Tonhalle Zürich. Entscheidende musikalische Einflüsse u.a. von Julia Fischer, Maxim Vengerov, Thomas Brandis und Alina Ibragimova. Seit 2021 Mitglied des Marmen Quartetts.

Adam Newman (Viola) studierte in London, Leipzig und Basel bei Philip Dukes, Louise Hopkins, Tatjana Masurenko, Lars Anders Tomter und Rainer Schmidt. Preisträger des Sir John Barbirolli Foundation Awards, Duchess of Cornwall/English Chamber Music Awards und des Bishops Instruments and Bows Preis. Mitwirkung u.a. im English Chamber Orchestra, Aurora Orchestra, Camerata Variabile Basel und Nash Ensemble. Entscheidende musikalische Einflüsse u.a. von Tabea Zimmermann, Ana Chumachenco, Kim Kashkashian und Alfred Brendel.

Ursina Maria Braun (Violoncello) studierte in Zürich, Wien und Salzburg bei Thomas Grossenbacher, Heinrich Schiff und Clemens Hagen. Weiterbildung in Historischer Aufführungspraxis bei Reinhard Goebel. Bach-Preisträgerin und Trägerin des Publikumspreises, Leipzig 2016. Mitglied im Projekt Spira Mirabilis. Solocellistin im Concentus Musicus Wien sowie als Gast im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im Chamber Orchestra of Europe. Solistin und Kammermusikerin u.a. im Rahmen des Leipziger Bachfestes, der Thüringer Bachwochen, der Grazer Styriarte, des Carinthischen Sommers und der Suoni delle Dolomiti. Composer in Residence beim Pfingstfestival Schloss Brunegg 2022.

Nepomuk Braun (Violoncello) studierte in Wien und Salzburg bei Reinhard Latzko, Heinrich Schiff und Clemens Hagen, Quartettstudium bei Rainer Schmidt, 1. Preis beim Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung beim Heidelberger Frühling 2020 und mehrfacher Preisträger beim Premio Paolo Borciani 2021 als Cellist des Adelphi Quartetts. Mitwirkung als Gast im Mahler Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Wiener Philharmonikern. Solist und Kammermusiker u.a. im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, dem Bolzano Festival und den Gustav-Mahler- Musikwochen Toblach u.a. gemeinsam mit Alexander Lonquich, Erich Höbarth, Maxim Vengerov.



Albin Brun & Kristina Brunner: «Midnang»

Sonntag, 29. Januar 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Albin Brun – Schwyzerörgeli, Sopransaxophon
Kristina Brunner – Violoncello, Schwyzerörgeli

Eigenkompositionen (Programm nach Ansage)

Kristina Brunner und Albin Brun gehören zu den namhaftesten Vertreter*innen der Neuen Volksmusik in der Schweiz. Ihre ausgefeilten Eigenkompositionen und Improvisationen spielen sie mit Hingabe, mitreissender Spielfreude und einer grossen Portion Schalk.

weitere Angaben

Hier haben zwei seelenverwandte Exponenten der zeitgenössischen Volksmusik zu einem generationenübergreifenden Dialog gefunden. Einerseits der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Albin Brun, der mit seiner Musik die halbe Welt bereist und über viele Jahre eine eigene unverkennbare musikalische Handschrift entwickelt hat und andererseits die junge Musikerin Kristina Brunner, welche sich mit ihrem virtuosen Spiel auf Cello und Schwyzerörgeli weitherum einen Namen gemacht hat. Mit ihren Eigenkompositionen im Spannungsfeld von Nähe und Ferne erschaffen die beiden eine atmosphärisch dichte Klangpoesie von magischer Schlichtheit. Ein intimes Zwiegespräch voller Hingabe, mitreissender Spielfreude, Schalk und einer grossen musikalischen Offenheit. Das ist melodiös und überraschend, verspielt, virtuos und berührend. Das Duo verfügt über eine sehr grosse Konzerterfahrung und wurde an zahlreiche Festivals eingeladen.

2020 erschien die CD «Midnang».

«Kurz, ein vielseitiges, ungemein kunstvolles und ein äusserst unterhaltendes Album. Respekt!» (Schweizer Familie)

«Das Duo entwickelt eine eigene Klangpoesie, die schlicht ist und doch grandios (...) das zeugt von einer Virtuosität zweier Künstler, die ihresgleichen sucht.»  (FolkWorld, D)

«Was uns die beiden mit ihren Eigenkompositionen zeigten, war schlicht magisch.» (Ralf Schlatter, heuwender)

«Musica populara in otras dimensiuns.» (Engadiner Post)

www.albinbrun.ch

www.evelyn-kristina-brunner.ch



Bezaubernde Klaviertrios

Sonntag, 5. Februar 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Piotr Plawner – Violine
Isabella Klim – Violoncello
Rahel Sohn – Klavier

Ausgehend von Bedrich Ludwig Bendas zauberhafter Triosonate G-Dur, gelangen wir über Wolfgang Amadeus Mozarts wunderschönes Trio C-Dur (KV 548), Henryk Wieniawskis lebhafte Mazurkas und Edward Elgars schwelgerisches Salut d’Amour, zu zwei hinreissenden Tangos von Astor Piazzolla.

weitere Angaben

PROGRAMM:

Bedrich Ludwig Benda, Triosonate G-Dur

  • Allegro moderato
  • Lento
  • Minuetto

Wolfgang Amadeus Mozart, Trio C-Dur KV 548

  • Allegro
  • Andante cantabile
  • Allegro

Gabriel Marie, Cinquantaine

Edward Elgar, Salut d‘Amour

Henryk Wieniawski, Mazurka (Dudziarz)

Henryk Wieniawski, Mazurka (Obertas)

Astor Piazzolla, aus Cuatro Estaciones Porteñas

  • Invierno Porteño
  • Primavera Porteña


Frielinghaus Ensemble

Sonntag, 12. Februar 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Gustav Frielinghaus & Silvan Irniger – Violine
Sào Soulez Lariviere & Pietro Montemagni – Viola
Jakob Schall – Violoncello

Neben seinem traditionellen Auftritt in der Elbphilharmonie findet das Ensemble erneut den Weg in die Schweiz. Sie spielen je ein Streichquintett von Wolfgang Amadeus Mozart (D-Dur KV 593), Anton Rubinstein (F-Dur op. 59) und Ludwig van Beethoven (C-Dur op. 29).

weitere Angaben

Dem Engadiner Publikum ist das Ensemble um den ECHO-Klassik-Preisträger und Hamburger Geiger Gustav Frielinghaus nach vielen erfolgreichen Konzerten bestens bekannt. Über die jüngst veröffentlichte Sextett-CD «Souvenir de Florence» urteilte die Süddeutsche Zeitung mit «Leidenschaftlich und zart» und Radio Bremen sprach von «unheimlicher Power und ganz viel Lust am Musikmachen».

Im kommenden Kammermusikkonzert spielt das Ensemble in Streichquintett-Besetzung mit zwei Bratschen. Mit überraschenden Stimmungswechseln, einer unbändigen Freude am Wechsel zwischen den verschiedenen Instrumentengruppen und verbunden mit einer lebendigen Kommunikation, ist in Mozarts D-Dur-Quintett immer der Opernkomponist zu erkennen.

Im Gegensatz zum klassischen Rahmen des Konzertprogramms erklingt in der Mitte ein höchst selten gespieltes Werk des russischen Pianisten und Dirigenten Anton Rubinstein, der sich selber in seinem künstlerischen Schaffen vor allem als Komponist begriff. Auf individuelle Weise verbinden sich die Einflüsse russischer Musik und deutscher Romantik von Mendelssohn, Brahms und Liszt in Rubinsteins Quintett miteinander. Eine wahre Entdeckung.

Dass Beethovens Musik nicht nur dramatisch und heroisch, sondern auch im besten Sinne «unterhaltsam» klingen kann, offenbart sein C-Dur-Quintett, das pure Musizier-Freude ausdrückt, aber mit seinen frühromantischen Anklängen auch schon Schubert erahnen lässt.



Favorite folksongs

Sonntag, 19. Februar 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Laura Binggeli – Mezzosopran
Alena Sojer – Klavier

Was wäre das Liedgut ohne Volkslieder? In drei veschiedenen Sprachen kommen kulturell und musikalisch ganz unterschiedliche Folksongs auf die Bühne. Wir pflücken die farbigsten Volkslieder aus den Werken von Johannes Brahms, Benjamin Britten, Xavier Montsalvatge u.a. und setzen sie thematisch passend zusammen.



Tango goes jazz …

… und bewegt das Publikum

Sonntag, 26. Februar 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Heiri Känzig – Bass
Michael Zisman – Bandoneon

Spielfreude, Interaktion und Energie – und das Publikum wird angesteckt! Dem Duo gelingt so etwas wie die Multiplikation von portugiesisch-brasilianischer saudade. Viel Poesie, kein Kitsch. Leicht, aber schwer herzustellen. Nicht New York oderBuenos Aires, sondern beides und die ganze Welt dazwischen. Und alle guten Winde in den Segeln. 

weitere Angaben

Kompositionen von Heiri Känzig, Michael Zisman, Astor Piazzolla, Antônio Carlos Jobim.

Heiri Känzig – Der mit dem Bass tanzt: Den Job als Bassprofessor an der Hochschule für Musik in Luzern wird Heiri Känzig mit 65 hinter sich lassen. Aber die Musik? Niemals! Klar findet er die Reiserei manchmal mühsam. Sobald er aber auf der Bühne steht und spielt, geht es nur noch um die Musik. 
Denn das hat sich auch nach rund 45 Jahren auf internationalen Bühnen rund um den Globus nicht geändert: Heiri Känzig spielt leidenschaftlich gern, er tanzt mit seinem Bass die Musik. Und er entwickelt sie weiter, seit den ersten Jahren in Wien, wo er im Vienna Art Orchestra mitgespielt und viele internationale Cracks begleitet hat, über viele eigene Projekte bis zu seiner aktuellen Band «Travelin'».
Wie er das macht, wie er immer wieder auf neue Ideen kommt und auch komplexe Geschichten süffig erzählen kann, darüber diskutierte einer seiner früheren Studenten, der Bassist und Produzent André Pousaz, in der Jazz Collection mit Jodok Hess.

Michael Zisman wurde am 2.2.1982 geboren. Musikalische Studien in Buenos Aires bei Nestor Marconi, Bandoneon und bei Juan C. Cirigliano, Komposition. Erster Auftritt mit 11 Jahren zusammen mit den Tangolegenden Leopoldo Federico und Atilio Stampone, als Überraschungsgast anlässlich ihres Konzertes 1993 in Genf.
In enger Zusammenarbeit mit seinem Vater Daniel Zisman hat er zahlreiche Aufnahmen eingespielt und tritt mit ihm gemeinsam weltweit in verschiedenen Formationen auf (u.a. im Duo «Tango», mit dem «676 Nuevotango Ensemble» oder mit Symphonieorchestern).
Studium an der Swiss Jazz School (Improvisation/Komposition& Arrangement) bei Bert Joris, Andy Scherrer, Frank Sikora und Klaus Wagenleiter.
Michael Zisman, der sowohl Schweizer als auch Argentinier ist, spezialisierte sich nebst dem umfangreichen Tango- und Jazzrepertoire in der Musik Astor Piazzollas. Als Solist hat er die symphonischen Werke Piazzollas bereits mit verschiedenen bekannten Orchestern aufgeführt.
Auftritte im Schweizer Fernsehen, im US National TV, an der Expo 2000 in Hannover und an der Expo 2002 in Murten, sowie an diversen Festivals, darunter «Menuhin Festival Gstaad», «Estival Jazz Lugano» oder das «Internationale Jazzfestival Bern».
Im Oktober 2001 wirkte er als Bandoneon-Solist in der Produktion der schweizerischen szenischen Uraufführung der Operita «María de Buenos Aires» im Stadttheather Bern mit, welche wegen Grosserfolgs im Juni 2003 in Bern und im Juni 2004 in Zürich wiederaufgenommen wurde.
Diverse Projekte und zahlreiche Aufnahmen mit renommierten Musikern wie Franco Ambrosetti, Dado Moroni, Daniel Humair, Giora Feidman, Casal Quartett u.a. sowie mit seinem eigenen Ensemble «Michael Zisman's Jazzoneon».

«Michael Zisman is already a veteran performer, playing tango and jazz just as his hero Piazzolla did in his tender youth...»
The Boston Globe, 10. 5. 1999



Jung und überzeugend

Samstag, 4. März 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Felix Brunnenkant – Violoncello
Aita Gaudenz – Klavier

Die Pianistin Aita Gaudenz aus Scuol und der deutsche Cellist Felix Brunnenkant konzertieren als Duo insbesondere mit musikalischen Werken der Romantik. Sie spielen Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73, Franz Schuberts Sonate in a-Moll D 821 und Ludwig van Beethovens Sonate in A-Dur op. 69.

weitere Angaben

Die Pianistin Aita Gaudenz aus Scuol und der deutsche Cellist Felix Brunnenkant konzertieren als Duo insbesondere mit musikalischen Werken der Romantik. Kennengelernt in Feldkirch, leben sie jetzt in Berlin und München.

Aita studiert seit eineinhalb Jahren im Bachelor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Birgitta Wollenweber. Ihren ersten Unterricht erhielt sie im Alter von sechs Jahren bei Clau Scherrer und später bei Benjamin Engeli. Die Musik hat sie immer begleitet, jedoch erst mit dem Beginn Ihres Studiums ist sie intensiv in die klassische Musikwelt eingetaucht.

Felix studiert seit 2021 bei Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München. Er gewann mehrere internationale Preise, unter anderem den 3. Preis beim Internationalen Pablo Casals Wettbewerb oder den 2. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb.


PROGRAMM:

Robert Schumann (1810–1856): Fantasiestücke op. 73
I. Zart und mit Ausdruck
II. Lebhaft leicht
III. Rasch und mit Feuer

Franz Schubert (1797–1828): Sonate für Arpeggione und Klavier in a-Moll D 821
 I. Allegro moderato
II. Adagio
III. Allegretto

Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonate für Klavier und Violoncello in A-Dur op. 69
I. Allegro ma non tanto
II. Scherzo. Allegro molto
III. Adagio cantabile – Allegro vivace



Nouvas chanzuns rumantschas per uffants

Sonntag, 26. März 2023
17:00 Uhr
Kollekte

Es singen 100 Kinder aus dem Unterengadin
Katharina Mayer, Sidonia Caviezel – Leitung
Rudolf Lutz – Klavier

Kindergarten- und Schulkinder vom Grundkurs sowie die Kinderchöre Minis und Kids der Musikschule tragen neue romanische Lieder vor. Das Projekt «nouvas chanzuns rumantschas per uffants» wurde von Leta Mosca initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Musiker Rudolf Lutz und einheimischen Musikerinnen wie Katharina Mayer, Sidonia Caviezel und Braida Janett umgesetzt.
An die 25 neue Kompositionen werden dem Publikum präsentiert!



Karfreitagskonzert

Freitag, 7. April 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Maya Homburger – Violine
Barry Guy – Kontrabass

Die international erfahrenen Barockspezialisten Maya Homburger und Barry Guy schaffen einen Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Musik. Virtuos setzen sie Werke aus dem Barock und neue Kompositionen in eine schöpferische Spannung und zeigen, dass Musik keine Beschränkungen kennt. «Musical stretching» nennen sie ihr Konzept.

weitere Angaben

Neben Werken von Johann Sebastian Bach, Barry Guy und György Kurtág erklingen am Karfreitag die Rosenkranz-Sonaten «Kreuztragung» und «Kreuzigung» von Heinrich Ignaz Franz Biber. Die insgesamt fünfzehn ab 1678 entstandenen Sonaten des böhmischen Komponisten zählen zu den eindrucksvollsten Schöpfungen barocker Musik.

Maya Homburger studierte nach der Matura Geige und wanderte 1986, nach einigen Jahren als Mitglied der Camerata Bern, nach England aus. Dort spielte sie in den berühmten Barockorchestern von Trevor Pinnock, Christopher Hogwood und John Eliot Gardiner. Sie war jahrelang eine der Konzertmeisterinnen von J. E. Gardiners «English Baroque Soloists», hat sich aber nach vielen Jahren in England und Irland wieder in der Schweiz niedergelassen. Das heutige Programm ist ihre Spezialität.

Barry Guy gilt als einer der innovativsten und einfallsreichsten Bassisten und Komponisten im Bereich des Jazz, der Kammer- und Orchestermusik. Er ist der Gründer des berühmten London Jazz Composers Orchestra (LICO), des Barry Guy New Orchestra (BGNO) und der BLUE SHROUD BAND. Gleichzeitig gilt er als einer der gesuchtesten Spezialisten für barockes Kontrabassspiel. Die Verbindung von alter und neuer Musik ist ihm ein wichtiges Anliegen und kommt in seinen Kompositionen immer wieder zum Ausdruck.

Seit 1994 treten Maya Homburger und Barry Guy neben ihrer vielseitigen Konzerttätigkeit auf der ganzen Welt immer wieder als DUO auf. Sie experimentieren gekonnt mit alter und neuer Musik und nutzen die ungewöhnliche Kombination von Violine und Kontrabass für neue Klangerlebnisse.

www.maya-recordings.com



Carte blanche für …

Sonntag, 16. April 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

… Domenic Janett – Klarinette
… Sara-Bigna Janett – Sopran
… Rudolf Lutz – Klavier

Seit einigen Jahren sind die Domenic Janett und Rudolf Lutz regelmässig in Sent zu Gast. Für diese Carte blanche haben sie die international bekannte Sopranistin Sara-Bigna Janett als Primadonna eingeladen. Wir hören Werke von Schubert, Lachner und Lutz, dazu Songs und Lieder, Jazz und Volksmusik.

weitere Angaben

Im Zentrum steht Franz Schuberts berühmte Komposition «Der Hirt auf dem Felsen». Lassen Sie sich auch von der Lachner’schen Vertonung eines Gedichtes von Adelbert von Chamisso verzaubern («Seit ich ihn gesehen, glaub’ ich blind zu sein») und lassen Sie sich schliesslich überraschen von spontan angesagten Songs, Standards und Volksliedern.



Sun e Tun – Jahreskonzert

Freitag, 28. April 2023
20:00 Uhr
Kollekte

Sun e Tun, das Streichorchester des Unterengadins, spielt Werke der Barockkomponisten Christoph Graupner und Joseph-Hektor Fiocco, die Brook Green Suite von Gustav Holst und eine Symphonie von Joseph Haydn.

Gyula Petendi – Dirigent
Katrin Neuburger, Franziska Krüger, Miriam Dietze, Andras Ovenstone, Tina Planta, Paul Grimm, Sylvia Grieder – Violine
Elisa Bonorand – Flöte
Marianna Sempert, Giovanni Mathis, Cornelia Woodtli Ritter – Bratsche
Rose Kovacs und Regula Ursprung – Cello 
Klaus Telfser und Linard Marugg – Bass



Argentinischer Tango

Freitag, 5. Mai 2023
20:00 Uhr
Eintritt Kollekte

Del Mosa ist ein großes Tango-Orchester aus den Niederlanden. 
Mit einer beeindruckenden Besetzung von Streichern, Balgspielern, Klavier, Kontrabass und Gesang tauchen sie seit über 25 Jahren in den argentinischen Tango ein.
Nach einer intensiven Studienwoche im Hotel Val Sinestra wird das Orchester
unter der Leitung des Bandoneonisten Gerard van Duinen ein Konzert mit traditionellem, modernem und zeitgenössischem Tango aus Buenos Aires spielen. 



Konzert mit Auftakt

Donnerstag, 18. Mai 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Zum Auftakt spielt Anna Baumgartner aus Scuol am Klavier.

Ruswil–Paris retour

Mirjam Lötscher – Flöte
Elisa Netzer – Harfe

Joseph Laubers (1864–1952) Werdegang ist typisch für viele Schweizer Musiker Ende des 19. Jahrhunderts. Er liess sich von der deutschen Spätromantik und vom französischen Impressionismus inspirieren und kreierte daraus seine ureigene Klangsprache. Über 200 Werke entsprangen seiner Feder, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Es ist dem Ensemble ein Anliegen, diesen musikalischen Perlen Laubers Gehör zu verschaffen.

Wir freuen uns, die kleine Reihe «KONZERT MIT AUFTAKT» mit der jungen Anna Baumgartner aus Scuol zu eröffnen. 

weitere Angaben

Konzertprogramm:

  • Claude Debussy, Syrinx für Flöte solo
  • Joseph Lauber, Petite Suite
  • Jean Cras, Suite en Duo
  • Joseph Lauber, Quatre Danses Medievales

Mirjam Lötscher, Flöte
Die Musik als Sprache und als Kommunikationsmittel, das Grenzen sprengen kann und den kulturellen Austausch zwischen Welten fördert, fasziniert Mirjam Lötscher seit jeher und motiviert sie gleichzeitig sich intensiv mit der Musik und der Flöte auseinanderzusetzen.
Mirjam Lötscher studierte an der Musikhochschule Luzern in der Klasse von Anna Katharina Graf und in der Orchesterklasse von Charles Aeschlimann. Anschliessend vertiefte sie ihre Studien in Paris, München und Berlin.
Sie spielt in Orchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales, dem Orchester der Oper Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Biel Solothurn, dem Philharmonischen Kammerorchester Berlin u.a.
An verschiedenen Wettbewerben erhielt sie Preise und Anerkennungen, unter anderem an der Piccolo Artist Competition 2012 in Las Vegas.
Mirjam Lötscher beschäftigt sich eingehend mit zeitgenössische Musik. Sie spielte in der Lucerne Festival Academy, am Musikfestival Bern, an der Biennale Bern und am CulturescapesFestival. In diesem Zusammenhang arbeitete sie mit den Dirigenten und Komponisten Beat Furrer, Peter Eötvös, Christian Henking, Tsung Yeh u.a. Die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten ihrer Generation, sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen komplettieren ihr zeitgenössisches Schaffen. 
www.mirjamloetscher.ch

Elisa Netzer, Harfe
Elisa Netzer ist eine junge, aufstrebende Schweizer Harfenistin. In den letzten Jahren hat sie sich in den Mittelpunkt der internationalen Musikszene gerückt, indem sie als erste Harfenistin in einem Solo-Recital am renommierten Lucerne Festival auftrat, die Schweiz am World Harp Congress in Hong Kong vertrat und ihr Debütalbum «Toccata» bei der Plattenfirma Naxos veröffentlichte, das vom Publikum und der Kritik sehr gelobt wurde. Elisa Netzer ist auch als Kammermusikerin und Orchestermusikerin sehr geschätzt, wobei sie oft mit dem OSI Orchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich zusammenarbeitet. Sie ist die Moderatorin der Sendung «Paganini», einer Musikkultur-Sendung im Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz. 
www.elisanetzer.com



Jugendliche Frische

Pfingstsonntag, 28. Mai 2023
17:00 Uhr
Eintritt: Kollekte

Jugendensemble Con Fuoco
Leitung: Verena Zeller

Das mehrfach preisgekrönte Streicherensemble besteht aus besonders talentierten Jugendlichen aus dem Zürcher Oberland, welche die Musik zu ihrem wichtigsten Hobby machen. Die Kollekte unterstützt die Reise an das internationale Jugendorchestertreffen in Belgien – 2019 erspielte Con Fuoco den 1. Preis!



«Merkwürdig ist Rorschach»

Eine Schweizer Reise mit Familie Mendelssohn

Sonntag, 11. Juni 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Flurina Sarott – Violine

Cristina Janett – Violoncello

Simone Keller – Klavier

Philip Bartels – Texte


Musik und Reisebriefe von Fanny und Felix Mendelssohn und eine kleine Uraufführung der Zürcher Komponistin Lara Stanić. Ein vergnüglicher Konzert- und Leseabend, der die ausgedehnten Reisen der Familie Mendelssohn durch die Schweiz nachzeichnet.

weitere Angaben

Im Sommer 1822 unternahm das Berliner Ehepaar Abraham und Lea Mendelssohn mit seinen Kindern Fanny (16), Felix (13), Rebecka (11) und Paul (9) eine ausgedehnte Schweiz-Reise über Schaffhausen, Thurgau, Zürich, Luzern, Thun, Bern bis nach Lausanne und Genf. Neun Jahre später, im Sommer 1831 bereiste der 21jährige Felix Mendelssohn, der mittlerweile ein europaweit bekannter Pianist und Komponist war, die Schweiz, von Italien kommend, allein und zu Fuss in entgegengesetzter Richtung über Vevey, Grindelwald, Luzern nach St. Gallen. Die Mendelssohns waren leidenschaftliche Briefe­schreiber. Von der ersten Reise berichtet Fanny laufend ihrer vier Jahre älteren Cousine Marianne und neun Jahre später schreibt Felix an die daheimgebliebene Schwester Fanny, eine ebenfalls sehr talentierte Pianistin und Komponistin.

MUSIK

Lara Stanić (*1973)

«funny mendelssohn trip»

für zwei Mobiltelefone und Klavier (2022, UA)

Fanny Mendelssohn (1805–1847)

Allegretto (1846) 

Fanny Mendelssohn

Allegretto grazioso (1844) 

Fanny Mendelssohn

«Lied»  –  3. Satz aus dem Klaviertrio d-Moll op. 11 (1847)

Fanny Mendelssohn

Walzer (1823) 

Felix Mendelssohn (1809–1847)

Klaviertrio d-Moll op. 49 (1839)

  1. Molto allegro ed agitato
  2. Andante con moto tranquillo
  3. Scherzo: Leggiero e vivace
  4. Finale: Allegro assai appassionato

Cristina Janett (*1986)

«Tschlin» per Fanny C. e Felix J. (2022, UA)

TEXTE

Fanny Mendelssohn (1805–1847)

Briefe (1822) an ihre Cousine

Marianne Mendelssohn (1799–1880)

MIT

Flurina Sarott – Violine

Cristina Janett – Violoncello

Simone Keller – Klavier

Philip Bartels – Sprecher, Arrangements (  )

Biographien der Beteiligten:

Die Geigerin Flurina Sarott schloss 2013 mit Auszeichnung den Master of Arts in Music Per­formance an der Hochschule der Künste Bern bei Monika Urbaniak ab.

2015 schloss sie den Master of Arts in Music Pedagogy bei Nora Chastain an der Zürcher Hoch­schule der Künste ebenfalls mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2015–2016 absolvierte Flurina Sarott das Orchester-Praktikum im Tonhalle Orchester Zürich und ist seitdem regelmässig als Zu­zügerin angefragt. Als freischaffende Violinistin konzertiert sie unter anderen mit dem Salon­orchester St. Moritz und der Camerata Pontresina. Sie spielt regelmässig Duo-Rezitale, ist seit 2015 festes Mitglied des Thurgauer Trio Arsis, seit 2016 Mitglied der CHAARTS (CHAMBER AARTISTS) und seit 2020 Mitglied der Kammerphilharmonie Graubünden.

Flurina Sarott ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und wurde u.a. 2010 mit dem Förder­preis der Lukas-Emch Stiftung und 2012 mit dem Stipendium der Friedl Wald Stiftung ausge­zeichnet.

Seit 2014 ist sie Violinlehrerin an der Musikschule in Weinfelden und seit 2015 Vikarin an der Musikschule Konservatorium Zürich.

Cristina Janett studierte an der Hochschule der Künste Bern in der Violoncelloklasse von Conradin Brotbek, wo sie im Sommer 2010 den Master in Musikpädagogik mit Auszeichnung er­hielt. Anschliessend setzte sie ihre Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste mit Ver­tiefung für Neue Musik bei Martina Schucan und Barockcellounterricht bei Martin Zeller fort und schloss ihr Studium 2012 mit dem Master Performance ab. Sie besuchte Meisterkurse für Violoncello und Kammermusik bei Denis Severin, Barbara Doll und Susanne Frank (Carmina Quartett). 

Cristina Janett war Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters und spielt heute in ver­schiedenen Kammermusik-Ensembles – unter anderem in der Formation für neue Schweizer Volksmusik «C’est si B.O.N.» und bei «Ils Fränzlis da Tschlin», mit denen sie 2019 den Schweizer Musik­preis entgegennehmen durfte. 2020 wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet.

Die Pianistin Simone Keller (*1980) absolvierte ihre Ausbildung in der Konzertklasse von Hans-Jürg Strub und der Liedklasse von Daniel Fueter an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie pflegt als Solistin und Kammermusikerin ein sehr breites Repertoire in der klassischen und modernen Musik bis hin zu experimentellen und interdisziplinären Formaten, eigenen Konzepten und Vermittlungs­projekten und übt eine intensive Konzerttätigkeit in der Schweiz und in vielen anderen Ländern in Europa, den USA und Asien aus. Als Gast spielte Simone Keller regelmässig beim Musikkollegium Winterthur, der Südwestdeutschen Philharmonie und dem Collegium Novum Zürich und wurde unter anderem vom Ensemble Contrechamps Genf, dem Glassfarm Ensemble New York oder dem Hong Kong New Music Ensemble eingeladen, wo sie mit Dirigenten wie Peter Rundel, Jac van Steen, Jonathan Stockhammer, Pablo Heras-Casado, Peter Ruzicka, Peter Hirsch, Heinz Holliger oder Johannes Kalitzke arbeitete.

2016 wurde Simone Keller für mehrere Monate in die Cité Internationale des Arts nach Paris eingeladen und lebte 2018 ein halbes Jahr in einer Künstlerresidenz in Belgrad. 2017 durfte sie mit dem Center for Computer Research in Music and Acoustics an der Stanford University in Kali­fornien zusammenarbeiten und erhielt 2019 erneut Einladungen von der Columbia University und der Manhattan School of Music in New York sowie der Brown University in Providence/Boston.

2019 erhielt Simone Keller zwei Preise der Internationalen Bodenseekonferenz und wurde im selben Jahr von Classical:NEXT für den internationalen Innovation Award nominiert. 2021 wurde sie mit dem Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis ausgezeichnet und 2022 durfte sie sowohl den Thurgauer Kulturpreis als auch den Schweizer Musikpreis entgegennehmen.

Philip Bartels wurde 1978 in Ostberlin geboren und lebt seit 2002 in der Schweiz, wo er an der Hochschule für Musik und Theater Zürich Regie, Komposition für Bühne und Film und Chorleitung studierte.

Seine Inszenierungen im Bereich des Musik- und Sprechtheaters wurden unter anderem an den Stadttheatern Biel/Solothurn und St. Gallen, dem Zürcher sogar Theater, der Basler Gare du Nord oder dem Südpol Luzern gezeigt. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur komponiert und arrangiert Philip Bartels für verschiedenste Formationen und leitet zusammen mit der Pianistin Simone Keller das Künstler-Kollektiv ox&öl, das Projekte im experimentellen Musiktheaterbereich konzi­piert und durchführt, bei denen Inklusion und Diversität selbstverständlicher Bestandteil der künstlerischen Praxis sind.

Als Mitglied des Kukuruz Quartett spielte Philip Bartels beispielsweise bei der documenta 14 und den Wiener Festwochen, stand in Ruedi Häusermanns Inszenierung «piano forte» im Zürcher Schauspielhaus auf der Bühne und ist auf der CD «piano interpretations» mit Musik von Julius Eastman zu hören, die bei Intakt Records erschienen ist und international mehrfach ausge­zeichnet wurde.

Die Komponistin und Performance- und Medienkünstlerin Lara Stanić (*1973) aus Belgrad studierte Querflöte an der Musikhochschule Zürich und erlangte das Konzertdiplom an der Hochschule Musik und Theater in Bern/Biel. Anschliessend erwarb sie ein offenes Musikdiplom mit dem Schwerpunkt «Neues Musiktheater und Performance» sowie das Diplom «Musik und Medienkunst» an der Hochschule der Künste Bern. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Lara Stanić mit elektronischen und digitalen Medien. Sie entwickelt eigene Performances, Klanginstallationen, Radiosendungen und Videoarbeiten. Die Verbindung von elektronischen und digitalen Medien mit dem Körper des Musikers sowie die Konzertsituation als solche sind häufige Themen in ihrer Arbeit. Ausserdem experimentiert sie mit Elektronik und versucht dabei, der Technik eine verspielte und poetische Wirkung abzugewinnen. In den vergangenen Jahren war sie unter anderem bei Festivals wie Sonoambiente Berlin, den Donaueschinger Musiktagen, «Der Schall» in Basel, dem Musikfestival in Bern oder dem Tonkünstlerfest in Zürich vertreten. An der Hochschule der Künste in Bern ist sie als Gastdozentin im Modul «Performing New Technologies» im Bereich der Forschung tätig. 2019 wurde sie von der Stadt Zürich mit dem Kompositions-Werkjahr ausgezeichnet.



Konzert mit Auftakt

Sonntag, 25. Juni 2023
20:15
Eintritt CHF 25

Zum Auftakt spielt Mischa Weiss aus Sent am Marimba.

«Blumen die Menschen, nur Blumen»

Margie Wu – Klavier
Laurence Mekhitarian – Klavier

Ein rätselhafter Titel aus György Kurtágs Werk, der den Menschen in seiner Vergänglichkeit mit der verletzlichen und flüchtigen Schönheit der Blumen in Verbindung bringt – passend zur Senter Blumenpracht im Juni. Wir hören auch Musik von Bach, Schumann und Janàčêk.



Kontraste: Alphorn, Akkordeon und Laute

Sonntag, 2. Juli 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Lisa Stoll – Alphorn
Jitka Baštová – Akkordeon
Jindřich Macek – Laute

Unterschiedlicher könnten die drei Instrumente nicht sein – und trotzdem ergänzen und unterstützen sie sich so perfekt, dass eine wunderbare Harmonie entsteht. Das Publikum darf sich freuen auf eine bunte Mischung von Werken aus dem 17. bis 20. Jahrhundert.

weitere Angaben

Schweizerischer und tschechischer Charakter werden musikalisch vereint in einem Programm mit Kompositionen von John Dowland, Georg Friedrich Händel, Robert de Visée, Antonio Vivaldi, Astor Piazzolla, Hans-Jürg Sommer, Steffen Burkhardt, Jindřich Macek.

Lisa Stoll (Alphorn) beginnt ihre musikalische Laufbahn im Alter von 6 Jahren mit dem Spielen der Blockflöte. Zwei Jahre später greift sie zum Cornet und damit beginnt ihre grosse Leidenschaft für die Blasmusik. Bereits nach zwei Jahren spielt sie in einer Musikschülerband und mit 11 Jahren landet sie am Ostschweizerischen Solistenwettbewerb in ihrer Kategorie auf dem 1. Platz. Es folgen diverse Engagements in der Bürgermusik Trasadingen, dem Posaunenchor Hallau und der Stadtharmonie Schaffhausen. Parallel zum Cornet entdeckt Lisa mit 10 Jahren das Alphorn. Der Klang fasziniert Lisa derart, dass sie auch hier innert kürzester Zeit auf hohem Niveau spielt. Sie gewinnt 2008 am 15. Schweizerischen Folklorenachwuchswettbewerb mit der Eigenkomposition «s’Vreni vom Dorf» den Jurypreis. Im Jahr 2009, 13-jährig feiert sie mit dem klassischen Programm «des Mädchens Wunderhorn» unter der Leitung von Paul W. Taylor (Alphorn und Streichorchester) grosse Erfolge. Im September 2009 nimmt sie mit Carlo Brunners Komposition «Tanz der Kühe» am Nachwuchswettbewerb des Musikantenstadls teil. Sie schafft es auf den 1. Platz und nimmt somit am Finale im Silvesterstadl teil. Hier gewinnt sie und darf die Nachwuchsauszeichnung «Stadlstern 2009» nach Hause nehmen. Mit Carlo Brunner und Alex Eugster produziert Lisa ihre ersten eigenen CDs. Im Januar 2010 erscheint ihre 1. CD «Alphornliebe», im Juli 2011 die 2. CD «Alphornflirt» und im August 2015 die 3. CD «Alphornperlen». Ein grosser Dank geht an alle ihre musikalischen Lehrer*innen: Maja Hauser, Julia Hedinger, Samuel Ruh und Václav Medlík.

Nationale und internationale Auftritte: Musikantenstadl, Starnacht Interlaken, Winteropenair Bad Kleinkirchheim, Donauinselfest Wien, Openair Heitere, Openair Flumserberg, Heirassa Festival Weggis, Aeschbacher, Benissimo, Samschtig Jass, Hopp dä Bäse, Zoge-n-am Bogä, Schlagersommer, Auftritte in Dubai, Kuwait, London, Tschechische Republik usw.  

Lisa Stoll tritt im Projekt «Kontraste» auf, zusammen mit dem Lautenspieler Jindřich Macek und Akkordeonspielerin Jitka Baštová.

Jitka Baštová (Akkordeon) hat von 2004 bis 2009 Akkordeonspiel am Konservatorium in Pardubice in der Klasse von Professorin Irena Holomková studiert. Während des Studiums ist sie vom Pianoakkordeon zum chromatischen Knopfakkordeon übergegangen. Dieses, ein als Auftragswerk hergestelltes italienisches Instrument, Marke Scandalli, ist durch feine Klangfarbe und zarte und volle Töne sehr außergewöhnlich. Nach dem Konservatoriumabschluss wurde Jitka Baštová an die Musikhochschule in Bratislava angenommen, wo sie 2014 das Studium – als Magister – bei Professor Boris Lenk abgeschlossen hat. Im Jahre 2013 hat sie im Rahmen eines internationalen Studentenaustauschs ein Studium an der Sibelius Akademie in Helsinki absolviert, wo sie das Akkordeonspiel unter Leitung von Prof. Matti Rantanen studierte. Schon als Studentin hat sie an einigen Wettbewerben teilgenommen. Zurzeit arbeitet Jitka Baštováals Pädagogin bei der Musikschule in Havlíčkův Brod, wo sie 2008 in der Zweigstelle in Přibyslav eine Klasse für Akkordeonspiel gegründet hat. Sie tritt als Akkordeonspielerin nicht nur solo auf, sondern auch in Kammerkonzerten. Ihr Repertoire bilden vor allem Originalkompositionen für Akkordeon. Sehr gerne interpretiert sie auch übernommene Kompositionen von älteren Autoren.

Jindřich Macek (Laute) gewann schon während des Studiums mehrere Preise in Gitarren-Wettbewerben, so z.B. den. 1. Preis in der ganzstaatlichen Runde des Gitarren-Wettbewerbes in Kutná Hora mit einer Sonderauszeichnung der Jury für die Interpretation von Barockmusik. Im Fach Gitarre absolvierte er 1993 am Konservatorium in Pardubice bei Prof. Stanislav Juřica und setzte in derselben Klasse seine Lautenstudien fort; diese schloss er mit seinem Absolventenkonzert in Hradec Králové im Juni 1999 ab. Zurzeit ist Jindřich Macek als Direktor der Musikschule in Havlíčkův Brod tätig. Er konzertiert als Solist, aber auch als Lautenspieler in verschiedenen Kammerensembles. Konzertant arbeitet er bei der Interpretierung von Renaissance- und Barockliedern mit Lautenbegleitung mit der Mezzosopranistin Pavla Fendrichová zusammen. Mit der Gitarrenspielerin Iveta Novotnà realisiert er das Projekt «Saiten im Laufe der Zeit» und mit der Flötistin Silvie Mechová «Wanderungen durch die Musiklandschaft». Mit der Akkordeonspielerin Jitka Baštová arbeitet er im Programm «Wenn Lautensaiten schwingen und das Akkordeon zaubert», «La Brise de France», «In Patches», «Kontraste», «Renaissance touches» und «Ein Engel wurde zum Herrn gesandt...» zusammen. Von grosser Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Schauspieler und Rezitator Alfred Strejček mit dem Titel «Alchemie der Liebe». Er veranstaltet Bildungskonzerte unter dem Titel «Die Laute stellt sich vor», die für die Schüler von Grund- und Mittelschulen bestimmt sind. Sein Spiel konnte wiederholt das deutsche, schweizerische, finnische, holländische, italienische, slowenische, ungarische, slowakische, kroatische und amerikanisches Publikum begeistern. Er ist aufgetreten bei Musikfestivals in der Tschechischen Republik und im Ausland. Aktiv nahm er an Meisterkursen bei den Gitarrenfestivals in Mikulov (z.B. in der Klasse von P. Steidl, L. Witoszynski, J. Wagner), sowie den Alte Musik-Kursen in Valtice (Klasse des englischen Lautenisten B. Wright) und Ljubljana (Slowenien; A. Kröper) teil. Wertvolle Erfahrungen hat er auch im Interpretationskurs der japanischen Lautespielerin S. Noiri erworben. Im Fach Laute absolvierte er 2005 die Akademie für Alte Musik an der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität in Brno in der Klasse von Miloslav Študent.



Klavierrezital

Sonntag, 9. Juli 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Jozef De Beenhouwer – Klavier

Der bekannte belgisch-flämische Pianist beeindruckt uns jedes Jahr mit seinem subtilen Spiel. Diesmal hören wir von Franz Schubert die vier Impromptus op. 142 und anschliessend Stücke von Brahms, Chopin und Schumann.

weitere Angaben

Nach Absolvierung eines vollständigen Studiums der Pharmazie (Löwen, 1970) wid­mete sich Jozef De Beenhouwer ausschließlich der Musik. Als Schüler von Lode Backx an der Chapelle Reine Elisabeth (Brüssel) und am Königlichen Flämischen Konservatorium Antwerpen bestand er 1975 das Abschlussexamen Klavier summa cum laude. In den neunziger Jahren vervollkommnete er sich im Fach Interpretation in Florenz bei David Kimball.

De Beenhouwer konzertierte in Recitals und als Solist mit Orchestern in den meisten europäischen Ländern, in den USA und in Süd-Korea. Er musiziert oft bei Liederabenden mit namhaften Sänger*innen wie Ria Bollen, Robert Holl, Nina Stemme, und Werner van Mechelen. Von 1986 bis 1996 war Jozef De Beenhouwer offizieller Begleiter beim Internationalen Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb für Violine und Gesang in Brüssel. Er ist auch regelmäßiger Gast des Brahms-Festivals in Mürzzuschlag.

Zusammen mit den Wiener Symphonikern spielte er 1986 die Uraufführung von Robert Schumanns Konzertsatz d-Moll (1839), 1992 folgte die Uraufführung von Clara Schumanns Konzertsatz f-Moll (1847). Beide Werke, nur als Fragmente hinterlassen, wurden vom Pianisten ergänzt und bei Breitkopf & Härtel/Wiesbaden veröffentlicht. Von Jozef De Beenhouwer sind zahlreiche Schallplatten und CDs erschienen, u. a. beim Label Phaedra mit Werken von Schumann, Brahms und von belgischen Komponisten. Für seine Einspielungen von Peter Benoits und Joseph Ryelandts Klavierwerken erhielt er zweimal den Prix Caecilia. 1991 realisierte er die erste komplette Einspielung von Clara Schumanns Klavierkompositionen auf 3 CDs. Für seine besonderen Verdienste um das Schaffen Robert und Clara Schumanns wurde er 1993 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau geehrt.
Bis 2020 lehrte er als Professor am Königlichen Konservatorium in Antwerpen.
Jozef De Beenhouwer ist auch oft als Juror bei internationalen Klavierwettbewerben gefragt.



8 octopi: New Jazz Songs

Samstag, 22. Juli 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Isabelle Ritter – Vocals
Ben Zahler – Flöte
Ilya Alabuzhev – Kontrabass
Iannis Obiols – Klavier

Starke Melodien, virtuose Soli und poetische Texte zeichnen die Songs von «8 octopi» aus. Die neuen Kompositionen von Flötist Ben Zahler kombinieren komplexe Elemente mit schlichten Motiven und bringen jeden Tentakel zum Swingen.

weitere Angaben

Die kammermusikalische Besetzung macht fragile Stimmungen möglich. Isabelle Ritter gehört zu den herausragenden Stimmen der aktuellen Schweizer Jazzszene, die neue Rhythm Section mit Iannis Obiols und Ilya Alabuzhev garantiert musikalisches Interplay auf höchstem Niveau. Es erklingen Eigenkompositionen aus dem Album «Errors in Disguise»:

  • Errors in Disguise
  • Quietly Cold
  • Less Less Than Perfect
  • Eight Octopi
  • Frail Boat
  • Warm Smiles


«In movimaint»

Solo-Konzert

Dienstag, 25. Juli 2023
17:00 Uhr
Kollekte

Öffentliches Konzert im Rahmen des Cuors Rumantsch

Cinzia Regensburger – Klavier und Gesang

«Musik ist das, wofür ich lebe. Musik ist alles, ich liebe Musik.
Musik lässt mich leben, erfüllt meine Träume und meine Sehnsucht.»

Das neue Album «In Movimaint» wird als Solo-Fassung vorgetragen und einzelne Songs des bevorstehenden Musical a Scuol «Cabaret auf Tournee» werden zu hören sein.
Lassen Sie sich das Solo-Konzert der jungen, aufstrebenden Musikerin aus Scuol nicht entgehen!

weitere Angaben

BIOGRAPHIE:
Cinzia Regensburger, geboren 1999 in Davos (CH), hat im Sommer 2022 den IGP-Bachelor am Vorarlberger Landeskonservatorium erfolgreich abgeschlossen. Sie studierte im Hauptfach Klavier bei Herrn Prof. Gerhard Vielhaber und Herrn Prof. Benjamin Engeli und im Schwerpunktfach klassischen Gesang bei Frau Prof. Judith Bechter. Schon im frühen Alter begann Cinzia Musik selbst zu komponieren und veröffentlichte im Zuge ihrer Maturitätsarbeit 2018 ihr erstes selbst komponiertes Album «Impissamaints». Seit dem 13 Lebensjahr tritt Cinzia regelmäßig bei «The Top of Switzerland» als Solistin in ganz Europa auf. Im Sommer 2020 hat Cinzia ihr Projekt «Musical a Scuol» mit dem Thema «Burlesque» selbst inszeniert, komponiert und organisiert. Im Sommer 2021 hat der Verein «Musical a Scuol» das zweite Musical «80s All Night Long» in Scuol aufgeführt. Von 2020–2022 hat sie als Barpianistin im Hotel Belvedere Scuol gearbeitet und war als Klavierlehrerin in der Musikschule Rankweil (AT) tätig. Sie ist nun als Pianistin, Arrangeurin, Sängerin und Assistentin im «Golden Gate Symphony Orchestra & Chorus (GGSOC)» in San Francisco, USA, tätig und wird gemeinsam mit Urs Leonhardt Steiner das Projekt «Holocaust awarness program»​​​​​ im Juni 2023 aufführen. Als erste Musikerin in der Residenz des GGSOC hat sie im November 2022 die «Rhapsody in Blue» von G. Gershwin in San Francisco aufgeführt.

Aktuelle Projekte:
«Songs of Truth​​​»​​​​​ Holocaust Awareness Programm: 
Uraufführung Juni 2023 SF. Das Projekt verfolgt das Ziel Lieder aus der Zeit des Holocausts als Orchesterfassung aufzuführen. Einige dieser Songs wurden noch nie aufgeführt und sollen die Leute an die Zeit rund um 1945 wieder erinnern. An die KünstlerInnen, die MusikerInnen und jüdischen Volkslieder. Weitere Informationen: www.goldengatesymphony.org

Viva la Musica: Seit Februar 2023 alle 3-4 Monate Musikalischer Abend mit verschiedenen MusikerInnen aus der Region. Nimm auch du deine Fidel unter dem Arm hervor und spiele mit uns mit wie in den 80er Jahren. Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Nächstes Konzert: 16. Juni 2023, Büvetta Sfondraz 7550 Scuol, ab 19.00 Uhr.

Kommende Projekte:
Musical a Scuol «Cabaret»: 
Sommer 2023 (25. August – 2. September). Der Verein «Musical a Scuol» wird im August 2023 auf Tournee gehen. Ein Musical Abend an verschiedenen Standorten: Scuol im Hotel Palace, Ramosch: Ruina Tschanüff, und Val Müstair: Chasa Jaura. Vier Frauen dominieren das Team und führen gemeinsam ein Musical auf. Flurina Danuser (Soprano), Cinzia Regensburger (Mezzosoprano, Klavier), Lucia Parolini (Alt) und Moana Rossi (Tanz Choreografin) als Frauenpower. Aufgeführt werden verschiedene Songs aus unterschiedlichen bekannten Musicals: Cabaret, Victor / Victoria, Chicago, My Fair Lady, 9 to 5, Cats und weitere. Die Geschichte des Musicals ist selbst von Cinzia geschrieben worden und im Cabaret Stil. Weitere Informationen und Tickets: https://eventfrog.ch/de/p/musicals-shows/musical/musical-a-scuolgeht-auf-tournee-7048588356595132587.html



If Jongo Meets Djembe

Sonntag, 30. Juli 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Elisabeth Trechslin – Gitarre
Risch Biert – Klavier

Da geschehen rhythmische Saitensprünge! Die seltene Kombination von Gitarre und Klavier findet sich zum Beispiel bei Ralph Towner der Gruppe Oregon, selbst Gitarrist und Pianist. Und der bekannte Brasilianer Paolo Bellinati hat unserem Duo die Autorisation gegeben, seinen «Jongo» entsprechend zu arrangieren.



Jazz vom Feinsten

Sonntag, 6. August 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Tommaso Starace – Saxophon
Wendy Kirkland – Gesang und Klavier
Pat Sprakes – Bass

Im Sommer sind die Randulins in Sent – so auch Tommaso Starace mit seinem Trio. Sie spielen Stücke aus dem Great American Songbook und Eigenkompositionen von Wendy Kirkland.

weitere Angaben

Die Pianistin und Sängerin Wendy Kirkland ist Stammgast im Ronnie Scott's Jazz Club in London und eine tragende Säule der britischen Jazzszene. Mit ihrem ersten Album Piano Divas begann ihr Aufstieg zu einer breiteren Anerkennung als «singende Pianistin», wie sie vom Jazz Journal bezeichnet wurde. Die Fähigkeit, gleichzeitig zu singen und Soli auf dem Klavier zu produzieren oder scatlines hinzulegen, ist ihre Stärke – dabei zeigt sie Einflüsse z.B. von Diana Krall, Eliane Elias und Blossom Dearie. Ihre Veröffentlichung The Music’s On Me aus dem Jahr 2019 mit Tommaso Starace als Special Guestwurde von Jazz Views als «ein großer Sprung nach vorne» bezeichnet. Die genannten Alben führten zu ACE-finanzierten Tourneen in ganz Großbritannien und sind regelmässig im Radio zu hören.

Während des Lockdowns ab März 2020 unterhielten sich Wendy Kirkland und ihr Ehemann, der Gitarrist/Bassist Pat Sprakes, mit einer täglichen Dosis lateinamerikanischer Musik auf Facebook – sie nanntendas Latin Lockdowns. Nach 86 Auftritten entschieden sie, dass es an der Zeit sei, etwas Neues zu beginnen, waren aber erstaunt und erfreut, täglich Nachrichten von Menschen zu erhalten, welche die Videos in ihrem Lockdown-Alltag als «Sonnenstrahl» bezeichneten. Dieses Unterfangen führte zu einer Nominierung für den Parliamentary Jazz Award for Lockdown Innovation im Jahr 2021.

Pat Sprakes ist ein Gitarrist und Kontrabassist, der für seine Fähigkeit bekannt ist, harmonische und rhythmische Raffinesse zu bieten, ohne auf soliden Swing und Groove zu verzichten. Bereits 1991 wurde er Profi und tourte ausgiebig mit Tony Kofi und Pat McCarthy. Mitte der 90er Jahre erhielt er ein Stipendium, das ihn mit Jazz Expressions auf eine UK-Tournee führte, die am Edinburgh International Jazz Festival gipfelte. 1999 wurde er von Darius Brubeck ausgewählt, um an mehreren Tourdaten in den Midlands aufzutreten. Pat Sprakes hat bei vielen Aufnahmen mitgewirkt und arbeitet seit 2003 mit Wendy Kirkland zusammen.



«Von Mazurek bis Polka»

Sommerkonzert der Kammerphilharmonie Graubünden

Sonntag, 13. August 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 20

Kammerphilharmonie Graubünden
Philippe Bach – Leitung
Yannick Frateur – Violine

Bedřich Smetana: Die verkaufte Braut, arrangiert als Harmoniemusik für Bläseroktett: Polka, Furiant und Tanz der Komödianten.
Antonín Dvořák: Mazurek e-Moll op. 49, arrangiert für Violine und Bläseroktett.
Bohuslav Martinů: Nonett Nr. 2.
Antonín Dvořák: Serenade für Blasinstrumente, Violoncello und Kontrabass op. 44.



Brahms-Fest

Sonntag, 20. August 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Martin Masan – Violine
Shahane Zurabova – Klavier

Zur Aufführung gelangen alle drei Violinsonaten von Johannes Brahms – wahrlich ein Fest! Der Musikwissenschaftler Otto Schumann schrieb: «Still, innig leuchtend stehen diese Werke vor uns, reife Schöpfungen des gereiften Mannes. (...) Hausmusik auf höchster künstlerischer Ebene.»

weitere Angaben

Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 78
            Vivace, ma non troppo
            Adagio
            Allegro molto moderato

Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 100
            Allegro amabile
            Andante tranquillo
            Allegretto grazioso

Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 108
            Allegro
            Adagio
            Un poco presto e con sentimento
            Presto agitato


Johannes Brahms: Die drei Sonaten für Violine und Klavier, op. 78, op. 100 und op. 108.

Johannes Brahms hat insgesamt drei Sonaten für die Besetzung Violine und Klavier geschrieben und jede von ihnen ist ganz einzigartig in ihrem Charakter. Trotz der unterschiedlichen Eigenheit und Vollkommenheit der einzelnen Kompositionen kann man übergeordnet von einem Zyklus sprechen. Die erste Sonate, entstanden in Pörtschach am Wörthersee 1878 und 1879 kurz nach dem Violinkonzert kann man als Ouvertüre mit besonderer Gewichtung der Geige verstehen. Die zweite Sonate op. 100, entstanden in den Sommermonaten 1886 am Thunersee, als wonniges Intermezzo mit zunehmendem pianistischem Anspruch, die dritte op. 108, als Finale Grande.

Während sich bei der ersten Sonate op. 78 im zweiten Satz unüberhörbar ein Trauermarsch befindet, ist es Brahms’ musikalische Verarbeitung des nahenden krankheitsbedingten Todes von Clara Schumanns Sohn Felix, der selbst gut Geige spielte und mit Brahms befreundet war. Daher auch die besondere Behandlung der Geige in der ersten Sonate. Der letzte Satz der Sonate zitiert Brahms eigenes Lied op. 58 Nr. 3 «Regenlied» das Clara Schumann, wie sie ihm im Briefe schrieb «so schwärmerisch geliebt und empfunden» hat.

Wer in der zweiten Sonate op. 100 nach Zitaten sucht, kann sich auch an Brahms’ eigene Aussagen halten. Er selbst hat auf das zweite Thema des 1. Satzes hingewiesen: Es ist mit einem Lied verwandt, welches er ungefähr zur gleichen Zeit komponiert hat, mit dem Titel «Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn». Geschrieben hatte er es für die junge Sängerin Hermine Spies, für die Brahms damals schwärmte. Er selbst sagte, die Sonate habe er «in Erwartung der Ankunft einer lieben Freundin» geschrieben – und muss wohl die Sängerin damit gemeint haben.

Dreimal hat Johannes Brahms seine Sommerferien am Thuner See verbracht, inmitten der Seenlandschaft, mit Wiesen und malerischen Bergen. Jedes Mal kehrte er mit frisch komponierten Meisterwerken wieder nach Hause zurück. Im Jahr 1886 komponierte er da den ersten Satz seiner dritten Violinsonate in d-Moll. Zwei Jahre später schrieb er die übrigen drei Sätze. Die letzte Sonate ist viersätzig, beginnt suchend, hat einen wunderbaren arienartigen 2. Satz mit ungarischem Kolorit, gefolgt von einem kurzen Intermezzo und einem aufgewühlten bis stürmischen konzertanten Finale.



Anspruchsvoll und hochvirtuos

Sonntag, 27. August 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Hristo Kazakov – Klavier

Die Klaviersonate h-Moll von Franz Liszt, ein glanzvoller Höhepunkt seines Werkes, gilt als bedeutende und technisch anspruchsvolle Musik der Romantik. Hristo Kazakov spielt zusätzlich Frédéric Chopins Barcarolle op. 60 und Claude Debussys Images.

weitere Angaben

Hristo Kazakov wurde in Sofia geboren. 1992 schloss er das Musikgymnasium, mit Auszeichnung ab. Er gewann den Preis im Nationalen Bulgarischen Kammermusikwettbewerb «Johannes Brahms».
Zwischen 1992 und 1996 studierte er an der Staatlichen Musikhochschule «Pancho Vladigerov» bei Professor Dimo Dimov. Es folgten Konzerttätigkeiten, Kurse und Lehraufträge in zeitgenössischer klassischer Musik. Den Masterabschluss mit einer Diplomarbeit über Alexander Skrjabin absolvierte er mit der Note «Herausragend» und gewann ein Stipendium für das Konservatorium in Fontainebleau.

Hristo Kazakov bildete sich in Meisterkursen bei Musikern in Frankreich, wie Philippe Entremont und Philippe Bianconi, mit besonderem Schwergewicht auf der Musik des französischen Impressionismus weiter. Er lebt und arbeitet in der Schweiz. Als Solist und auch als Ensemblemusiker nimmt er an Konzert Tourneen in der Schweiz, Bulgarien, Japan, Neuseeland, Thailand, England, Dänemark, Deutschland, Holland, Armenien, Hongkong und Australien teil.

Seine Konzerte mit Werken von J. S. Bach, besonders seine Interpretationen von «Die Kunst der Fuge» sowie der «Goldberg Variationen» erhielten enthusiastischen Beifall, ebenso seine künstlerische Darbietung der 24 Préludes von Claude Debussy. Als einen weiteren Höhepunkt seiner Darbietungen konnte man seine Interpretationen von Werken von A. Skrjabin, M. Ravel, C. Debussy, F. Busoni, R. Schumann und S. Rachmaninov sowie von W. A. Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 KV 488 und F. Chopins Klavierkonzert Nr. 1 hören.

Im Mai 2013 bezeichnete die amerikanische Zeitschrift «Fanfare» Kazakovs CD «Goldberg Variationen» als eine der besten Interpretationen.
Zu seinem Repertoire gehören alle Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, 24 Präludien und Fugen von Dmitri Shostakovich, Das Wohltemperierte Klavier und Die Kunst der Fuge von J. S. Bach.



Chorkonzert – giubileum 30 ons Cor Proget

Samstag, 2. September
20:00 Uhr
Kollekte

Im Mittelpunkt des Programms steht die G-Dur Messe von Franz Schubert für gemischten Chor, Streichorchester und Soli. Dieses Werk wird umrahmt mit festlichem Gesang von Wolfgang Amadeus Mozart und Giovanni Battista Pergolesi. 
Aint il center dal program sta la messa in G-dur per cor masdà, ensemble d’archets e solists da Franz Schubert. Quista stupend’ouvra vain inramida dad oter chant da lod e da recugnuschentscha da Wolfgang Amadeus Mozart e da Giovanni Battista Pergolesi
Leitung Curdin Lansel und Marcel Heis

weitere Angaben

Il Cor Proget cumplischa quist on seis 30avel anniversari e quai festagiana, eir cun musica. Aint il center da nos nouv program sta la messa in G-dur per cor masdà, ensemble d’archets e solists da Franz Schubert. Quista stupend’ouvra vain inramida dad oter chant da lod e da recugnuschentscha da Wolfgang Amadeus Mozart e da Giovanni Battista Pergolesi. Ils concerts han lö ils 27 avuost 2023 a Valchava, ils 2 settember a Sent e’ls 3 settember a Zuoz. Quist program da giubileum vain manà dals dirigents Curdin Lansel e Marcel Heis.

Der Cor Proget begeht in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen, dies wird u.a. auch mit schönster Musik gefeiert. Im Mittelpunkt des Programms steht die G-Dur Messe von Franz Schubert für gemischten Chor, Streichorchester und Soli. Dieses Werk wird umrahmt mit festlichem Gesang von Wolfgang Amadeus Mozart und Giovanni Battista Pergolesi. Die Konzerte finden am 27. August 2023 in Valchava statt, am 2. September in Sent und am 3. September in Zuoz. Dieses Jubiläumsprogramm wird von den beiden Dirigenten Curdin Lansel und Marcel Heis geleitet.


PROGRAMM

Venite populi KV 260

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

S, A, T, B, cor, ensemble d’archets

Ave verum KV 618

Wolfgang Amadeus Mozart 

cor, ensemble d’archets

Laudate Dominum KV 339

Wolfgang Amadeus Mozart 

S, cor, ensemble d’archets

Stabat Mater (alch parts)

Giovanni Battista Pergolesi (1710–1736)

S, A, ensemble d’archets

P O S A

Messa G-Dur

Franz Schubert (1797–1828)

S, T, B, cor, ensemble d’archets



«Aphrodisaxum»

Saxophonquartett

Samstag, 9. September 2023
20:15 Uhr
Eintritt CHF 25

Franz Günter Kari – Sopran & Alto
Thomas Rechsteiner – Alto
Christoph Wittmer – Tenor
Martin Brändle – Bariton

Seit über 20 Jahren unterhalten die vier Musiker ihr Publikum mit swingenden Melodien und einem gepflegten Saxophonsound. 
Neben Klassikern aus der Swing-Ära enthält das Programm aktuelle Jazz- und Latinkompositionen.

Weitere Informtionen:  http://www.aphrodisaxum.ch



Romantik? Romantik!

«Der Hirt auf dem Felsen»

Samstag, 16. September 2023
20:15 Uhr 
Eintritt CHF 25

Manuela Tuena – Sopran
Franco Mettler – Klarinette
Kristina Rohn Madzarac – Klavier

Neben unzähligen Liedern für Singstimme und Klavierbegleitung wurden während der ganzen ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch vereinzelt Lieder mit obligatem Soloinstrument komponiert. Eines der bekanntentesten Lieder dieses Genre ist wohl «Der Hirt auf dem Felsen» von Franz Schubert.



StradivariFEST

Montag, 25. September 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 42 inkl. Apéro 

CHF 10 Kinder und Studierende

StradivariQuartett 

Streichquartette von Mozart.

StradivariTISCH in der Pensiun Aldier Sent, 081 860 30 00

Weitere Informationen: https://stradivarifest.com/scuol/

Es fährt kein KulturBus



Georg Friedrich Händels Auferstehung

Sonntag, 1. Oktober 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Andrea Zogg – Schauspiel
Marco Schädler – Musik

Ein Musiker, ein Spieler, ein paar wenige Requisiten und Instrumente. Händels «Messias», eines der bekanntesten Werke der Musikliteratur, trifft auf Stefan Zweigs Novelle «Georg Friedrich Händels Auferstehung». Eine Sternstunde!

weitere Angaben

Die Geschichte 

In einer fiktiven Welt treffen sich Stefan Zweig und Georg Friedrich Händel. Zweig erzählt Händels Geschichte seiner doppelten Auferstehung und Händel gerät noch einmal in den Rausch der 23 Tage, in welchen er den «Messias» komponiert hat.

Am 13. April 1737 findet der Diener Händels seinen Herrn regungslos am Boden liegen. Dieser holt sofort seinen Leibarzt, der einen Schlaganfall diagnostiziert. Vier Monate lebt Georg Friedrich Händel ohne Kraft. Die rechte Hälfte seines Körpers ist gelähmt. Er kann weder eine Taste am Klavier mit seiner rechten Hand bewegen, noch kann er sprechen.

Die Ärzte schicken ihn nach Aachen, denn dort sollen heiße Quellen ihm helfen, schneller zu genesen. Händel bleibt neun Stunden am Tag im heißen Wasser, zum Schrecken der Ärzte, denn mehr als drei Stunden würde sein Herz nicht verkraften. Händel, der vollständig gesundet, muss, zurück in London, mit einigen Schicksalsschlägen fertig werden.

Am 21. August 1741 kommt Händel nach Hause und findet einen Brief auf seinem Schreibtisch. Es ist ein Auftrag für ein Oratorium. Er schlägt das Titelblatt auf: – «Der Messias». Er liest die ersten Zeilen, und schon kann Händel die Musik in seinem Kopf hören. Wie in einem Rausch komponiert er – nach 23 Tagen ist das Werk vollendet. Händel fühlt sich wieder voll Energie, er ist auferstanden.

Einige Monate später klopfen zwei Männer an seiner Tür. Sie bitten Händel, seinen «Messias» in Dublin das erste Mal zu spielen und bieten ihm viel Geld. Händel lehnt ab, er will kein Geld, denn dieses Stück soll den Kranken und Gefangenen gewidmet sein, ist er doch selber von Krankheit und aus dem Gefängnis seiner Depression auferstanden.

«Der Messias», eines der bekanntesten Werke der Musikliteratur, trifft auf die Novelle «Die Auferstehung Georg Friedrich Händels», Wort und Ton gehen eine fruchtbare Verbindung ein.

Die Inszenierung 

Ein Schauspieler und ein Musiker, Anmerkungen von Andrea Zogg

«Schon in jungen Jahren, als Seminarist habe ich den Messias zum ersten Mal im Chor gesungen. Als das Orchester drei Tage vor der Aufführung das Hallelujah begleitete, habe ich die Wucht dieses Werkes am eigenen Leib erfahren. Ich betrachte es als glückliche Fügung, das Stefan Zweig mit seinem Text gelungen ist, sowohl die Kraft, die in Händels Messias liegt, anklingen zu lassen, als auch das Ringen des Schöpfungsaktes an sich aufzuzeigen. Es geht mir an diesem Abend auch um zwei Hörerlebnisse auf verschiedenen Ebenen, das eine im Wort und ein zweites in der Musik. Als Schauspieler solo auf der Bühne bleibt mein Metier das Wort. Das zweite: Zusammen mit dem Musiker soll das Metier Musik/Gesang erfahrbar gemacht werden.

Text und musikalisches Werk werden für die Bühne bearbeitet. Als Schauspieler begreife ich mich als drittes Element, das in Beziehung zu beiden Werken eine eigne Gestaltungsform anstrebt.

Inhaltlich und inszenatorisch fokussiert wird in diesem Zusammenhang auch der Aspekt eines künstlerischen Neuanfangs. Händel findet seine Inspiration im Durchschreiten der Erfahrung tiefster Depression wieder. Phönix aus der Asche. Zweig als Wortkomponist, und somit in eigner Kenntnis schöpferischer Prozesse hilft dem Zuschauer durch seinen Text den Akt des Klang-Komponierens nach zu erleben.

Für diesen Abend gehen deshalb Zweigs Wort- und Händels Tonschöpfungen durch das Schauspiel Hand in Hand, bzw. Seite an Seite. Diese Ebenen befruchten sich gegenseitig.»

Stefan Zweigs einzigartiger Erzählstil

Mit seiner außergewöhnlichen Fähigkeit sich ganz und gar in eine Epoche, Situation, oder einen Charakter hineinzuversetzen, gelingt es Stefan Zweig den Leser mitten in das Geschehen hineinzuversetzen. Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Zweig Händel euphorisch als einen Vollblutkomponisten, der letztlich selbst Zeuge wird vom Wunder dieser außer-gewöhnlichen Schaffensperiode. Händel gesundet in dieser Novelle am «Messias» und empfindet das Oratorium als seine Auferstehung. Von der ersten Aufführung an spendete er den Erlös Bedürftigen im Gefängnis, an Krankenhäuser oder an Waisenkinder, da er den «Messias» für sich als Gottes Geschenk empfand.

Die Aufführungen 

Keine Lesung, kein Konzert.
 Was wir realisieren wollen, ist keine simple Reproduktion. Was wir hier entwickelt haben, ist eine eigene Schöpfung aus den Materialien Text und Musik. Sie lebt vom subjektiven Ausdruck sowohl des Schauspielers als auch des Musikers, der immer parallel ins Bühnengeschehen einbezogen wird. Ein Musiker, ein Spieler, ein paar wenige Requisiten und Instrumente. Wir spielen auf jeder Bühne vom Zimmertheater bis zur gossen Stadttheater-Bühne.

Vorstellungen seit 2018, eine Auswahl


Theater Ticino Wädenswil, Kellerbühne St.Gallen, Kantonsbibliothek Chur, 
Sogar Theater Zürich, 
Klibühni – Das Theater Chur, Fabriggli Buchs
, Chesa Planta Samedan
, Trin Ringel, Hegenheim Theatre de la Fabrique, Braunwald Bsinti, 
Stock Zürich
, Langenthal Stadttheater
, Flims Flimsfestival

Die Mitwirkenden 

Andrea Zogg *1957 in Tamins GR geboren. Nach Theater Engagements in Basel, Bern, Berlin, Bremen, Chur, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Wien und Zürich wurde Andrea Zogg den 90er Jahren bekannt mit seiner Rolle Kommissar Carlucci in der Serie «Tatort». 2011 wurde er mit der Hauptrolle im Film «Sennentuntschi» für den Schweizer Filmpreis nominiert. Über seine Film- und Fernsehrollen hinaus war er an den international prämierten Kinoproduktion «Reise der Hoffnung» Oscar bester ausländischer Film, «Der Nebelläufer» Max Ophüls Preis, und «Das Fräulein» Goldener Leopard von Locarno beteiligt. Im selben Jahr erhielt er den Kulturpreis der Stadt Chur. Im Sommer 2014 war Andrea Zogg auf dem Ballenberg in «Via Mala» als Jonas Lauretz zu sehen und seit Januar 2015 spielt er an der Seite von Beat Schlatter in der Komödie «Polizeiruf 117» auf Tournee in der ganzen Schweiz. Im 2016 spielte er im Theater St. Gallen den Vater Knie in «Katharina Knie» und am Schauspielhaus Zürich ist er in «Dogville» zu sehen. 2016 inszenierte er bei der Opera Viva «Guglielmo Tell» seine erste Oper und im selben Jahr erhielt Andrea Zogg den Prix Walo als bester Schauspieler. Im Film «Schellenursli» ist er als Pfarrer zu sehen. Er ist mit der Filmemacherin und Autorin Eva Roselt verheiratet, zusammen haben sie mit dem Stück «Spirit Us», dem Migrationstheater «Global Players» im Frühjahr 2017 Premiere gefeiert. Zur Zeit inszeniert Andrea Zogg den «Wildschütz» bei der Gartenoper Langenthal und „Carmen» bei der Opera Viva in Obersaxen.

Marco Schädler *1964 lebt in Triesenberg. Er studierte Musik (Hauptfächer: Komposition, Klavier, Theorie) am Landeskonservatorium Feldkirch und an der Musikhochschule Basel. Weitere Studien an der Jazzschule St. Gallen, Markus Jans in Basel und bei Tom McDermott in New Orleans. Seit 1988 ist Marco Schädler als Freier Komponist tätig. Im Laufe dieser Tätigkeit gab es immer wieder Begegnungen mit hochkarätigen Künstlern. Uraufführungen beispielsweise durch das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin an der Deutschen Oper, durch die «Virtuosi di Praga» in Prag, durch das „Amati-Quartett“ und durch das «Ripieno-Orchester» durch Kejia Xiong in China etc. Komponist verschiedener Theatermusiken, beispielsweise «Sommernachtsträumer» für das Theater des Kindes in Linz (2015), A und «Schneewittchen» für das Theater Mumpitz in Nürnberg (2015), D.
Zusammenarbeit mit der Italienischen Regisseurin Firenza Guidi, mit der Wiener Autorin Barbara Frischmuth etc. Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Henry Mason, A, Ingo Ospelt, FL,CH, Eveline Ratering, CH; Nikolaus Büchel, D; Sabine Wöllgens, D; Johannes Rausch, A; Brigitte Walk, A, Manfred Ferrari, CH, René Schnoz, CH.
In letzter Zeit vermehrt als darstellender Theatermusiker tätig, z.B. «Novecento» «Souvenir», «Settembrini», «Seiltänzerin», Zusammenarbeit mit Andrea Zogg, Jaap Achterberg, Jürg Kienberger, Nikolaus Schmid.

Die Kurz-Informationen 

Konzept/Idee: Andrea Zogg

Buch:
 Stefan Zweig

Mit: Andrea Zogg, Schauspiel; Marco Schädler, Musik

Künstlerische Mitarbeit: Eva Roselt


Dauer:
 70 Minuten ohne Pause

Technik:
 nach Absprache

Kontakt & Booking: VERON Management GmbH, Pascale Véron,
pascale(at)veron-management.ch
www.veron-management.ch 

Mobile +41 78 805 42 27



Still Storm

Sonntag, 8. Oktober 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Matthias Loibner – Drehleier/Electronics 

Lucas Niggli – Drums/Percussion 


Eigenkompositionen und Improvisationen. Herzvoll und hemmungslos malen Lucas Niggli und Matthias Loibner Klänge ins Jetzt – berührend und berauschend, gespeist aus einem riesigen Repertoire zwischen Klassik, Elektronik, Tradition und Imagination.

weitere Angaben

Ein Glück, dass sich die beiden gefunden haben – aber kein Zufall. Ihre Tourpläne lassen sie vornehmlich abseits ausgetretener Routen reisen, entdecken, und ihre Geschichten in den vielfältigen Klängen ihrer Instrumente wiederfinden. In jeder Farbe, jedem Ton ihres farbenfrohen Spiels lauert ein stiller Sturm darauf, in rhythmische Kaskaden und Klanglawinen loszubrechen.


PROGRAMM:

Gelbe Socken                                              10’

Weinende Gletscher
                                    15’

Bakossi Bird
                                                 15’

High Moon
                                                   10’

Critical Mass
                                                  7’

Saltwatermelon                                            10’

Matthias Loibner ist ein Vordenker seines Instruments, der Drehleier. Das mit Klischees beladene Spielmannswerkzeug führt er entlang von französischem Barock, Haydn, Schubert und Jazz mit elektronischer Erweiterung stilsicher in die Neuzeit.

Lucas Niggli ist einer der eigenständigsten und gefragtesten Schlagzeuger Europas, spielte und spielt in unzähligen, zum Teil wegweisenden Formationen im Grenzbereich von Jazz, Neuer Musik, Rock und Improvisation.



Memento mori

Barockensemble klingzeug, Innsbruck

Sonntag, 15. Oktober 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

klingzeug:
Zwei Violinen, Viola, Violoncello, Orgel, Theorbe

Das Innsbrucker Ensemble klingzeug spürt der musikalischen Umsetzung des Spruches «bedenke, dass Du sterben musst» nach. 500 Jahre unsterbliche Musik!

weitere Angaben

Der Spruch «memento mori» – «bedenke, dass du sterben musst» hat seinen Ursprung in der Antike, aber seine Botschaft findet sich durch die Jahrhunderte in vielen Kulturen und Religionen. Das österreichische Ensemble Klingzeug liefert Beispiele für die musikalische Umsetzung dieses Spruches in Lamenti aus fünf Jahrhunderten, beginnend mit einer Melodie des Troubadours Raimbaut de Vaqueiras aus dem 13. Jahrhundert und endend mit der «Sinfonia funebre» von Pietro Locatelli. Darunter auch zwei berühmt gewordene Werke in allerdings ungewohnter Interpretation: «Dido's Lament» von Purcell als Instrumentalstück und Dowlands «Lachrimae Pavan» in einer Bearbeitung durch Johann Schop.

Zwischen der Gegenwart und der Entstehungszeit der Musikstücke liegen Jahrhunderte und doch sind die Themen, die in den Lamenti in Töne gefasst wurden, jedem vertraut: Zerbrechlichkeit und Hoffen auf ein Danach. Vergänglichkeit in unterschiedlichen Schattierungen und Intensitäten. Tröstende Erinnerung. Vertrauen. Hörbar gemachter Abschied. Wenig verlangt so sehr nach Kunst wie Zeiten des Übergangs. 

Klagelieder, Begräbnismusik und musikalisch hoffnungsvolle Wendungen instrumental musiziert. Schmelzer, Locatelli, Purcell&Co. in zeitloser Besetzung: 2 Violinen, 1 Viola, Violoncello, Orgel, Theorbe.

ENSEMBLE-BIOGRAPHIE

klingzeug wurde 2011 in Innsbruck gegründet, um ein Experimentierfeld für Alte Musik zu schaffen. Seither entstanden Programme für die unterschiedlichsten Besetzungen. Mit Offenheit und Neugierde für die Kunst der Vergangenheit, aber stets mit einem Ohr für die Gegenwart, widmet sich das Ensemble den verschiedensten Aspekten der Barockmusik. Eine schlüssige Dramaturgie nimmt in den Aufführungen, die mitunter in ungewöhnliche Bahnen gelenkt werden, einen ebenso wichtigen Stellenwert ein wie das zum Klingen bringen von selten gespielter Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Interdisziplinäre Projekte, das Bespielen ungewöhnlicher Orte und das Gewinnen eines neuen Publikums sind eine Herzensangelegenheit des Ensembles. 

Bisher war klingzeug unter anderem regelmäßig bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, im Rahmen der Konzertreihe musik+, bei Jeunesse Österreich und den Tiroler Barocktagen zu Gast. Konzerte im Austrian Cultural Forum in London, bei den Liechtensteiner Gitarrentagen LIGITA und beim Kalterer Orgelherbst haben klingzeug auch im Ausland bekannt gemacht.

Die Musikerinnen von klingzeug studierten Historische Aufführungspraxis an der Royal Academy of Music in London, der Universität der Künste in Berlin, der Hochschule für Musik und Theater in München und der Schola Cantorum Basiliensis. Sie spielen in Ensembles wie dem Orchestra of The Age of Enlightenment, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem European Union Baroque Orchestra, der Accademia Montis Regalis, der Vokalakademie Berlin, Concerto Stella Matutina u.a. und musizierten unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, René Jacobs und Attilio Cremonesi.

Das Projekt 4/HALBIERT, eine Kooperation zwischen klingzeug und dem zeitgenössischen Duo VI:TO, wurde für 2018 / 2019 in das Förderprogramm «New Austrian Sound Of Music» des Österreichischen Bundes aufgenommen. 

Im Herbst 2021 erschien die Debut-CD MEMENTO MORI beim renommierten schwedischen Label BIS.

«…Das junge Tiroler Ensemble «klingzeug» pflegt einen erfrischend unkonventionellen, kreativen Zugang zu Alter Musik…»



«The Lark Ascending» – Die aufsteigende Lerche

Natur und Landschaft in der englischen Musik

Samstag, 21. Oktober 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Helma Leenhouts – Violine
Jan Hoijtink – Klavier

Goethe inspirierte mit seiner Farbenlehre William Turners Malerei – und dieser wiederum inspirierte zahlreiche Komponisten in England. Musikalische Pinselstriche von G. F. Haendel, E. Elgar, F. Bridge und R. Vaughn Williams.



La Missa Rotna reviva

Missa Rotna (Bent Peder Holbech) & otras chanzuns

Sonda, 4 november 2023
17:00 h
collecta

Cor ad hoc – Missa Rotna; Sara-Bigna Janett – sopran; Georg Fluor – tenor; 
Domenic Janett – sax; Curdin Janett – piano; Klaus Telfser – ebass; 
Maurizio Trové – percussiun; Jachen Janett – dirigent

Nus anteriuras chantaduras ed anteriurs chantadurs dal cor da la scoula media a Samedan lain laschar clingir amo üna jada quella grondiusa messa da roc suot la direcziun da Jachen, nus lain laschar reviver il bel temp da scoula e lain onurar uschè al dirigent per seis instancabel ingaschamaint pel chant e per la musica a favur da no tuots.



Volksmusik – musica populara

Trio «Rond om de Säntis»

Sonntag, 26. November 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Werner Alder – Hackbrett
Maya Stieger – Geige
Peter Looser – Bassgeige

Wir hören Appenzeller Streichmusik aus dem 19. Jahrhundert bis heute. Viele Melodien sind traditionell und wurden übers Gehör weitergegeben, so zum Beispiel die «Berewegge Polka» oder auch die «Zäuerli» (Naturjodel), die gerne mit Talerschwingen untermalt werden.

Zum Auftakt spielt die

«RÜMLI GANG» Ftan/Ardez
Anna Carpanetti, Severin Tönet und Simon Koller – Schwyzerörgeli

weitere Angaben

Wie der Name verrät, widmet sich das Streichtrio «Rond om de Säntis» hauptsächlich der Volksmusik und dem Gesang aus dem Toggenburg und dem Appenzellerland.

Die Appenzeller Musik gilt als eigenständige und einzigartige Volksmusik. Östliche Einflüsse sind unüberhörbar. Dies zeigt sich in den oft überraschenden Tonartwechseln von Dur zu Moll und verleiht der Musik den unverkennbaren Charakter. Einzigartig ist auch die Besetzung mit Streich-/Saiteninstrumenten und dem Hackbrett.

Die Streichmusik hat im Säntisgebiet eine lange Tradition. Aber nicht nur die Musik, auch der Naturjodel prägt die Region. Musik und Gesang wiederspiegeln die Originalität und Mentalität von Land und Leuten: Mal voller Lebensfreude und «Löpfigkeit», dann wieder lieblich, andächtig und wie ein Gebet. Die Musik kommt aus dem Herzen, der Seele und dem Gemüt. Sie ist ungekünstelt, ehrlich und bodenständig.

Das Repertoire reicht von Appenzeller Streichmusik aus dem 19. Jahrhundert bis zu heutigen Werken.

Maya Stiegers Leidenschaft für die Volksmusik führte sie zu Werner Alder und der Hackbrett- und Kulturwerkstatt in Herisau, welche sie heute mitbetreibt. Sie spielt Geige und Hackbrett. Ausserdem jodelt sie mit ihrem Partner Peter Looser im Duett und tanzt mit ihm den Appenzeller Pantomime-Paartanz «Hierig».

Werner Alder, gelernter Antik- und Möbelschreiner, ist heute passionierter Hackbrettbauer und stammt in vierter Generation aus der bekannten Streichmusik-Dynastie Alder aus Urnäsch AR. Er schafft mit der Kulturwerkstatt einen Ort der Begegnung und des Brauchtums, wo spannende Vorträge zum Hackbrettbau und Brauchtum angeboten werden. 

Peter Looser, unser Toggenburger aus Wildhaus, macht das Trio «Rond om de Säntis» komplett. Er ergänzt die Formation mit der Bassgeige und seiner schönen Stimme. Auch er ist mit dem Brauchtum seit der Kindheit vertraut. Er ging mit dem Vater z’Alp, wo er den Betruf erlernte. 

www.kulturwerkstatt-appenzellerland.ch
www.alder-hackbrett.ch
http://www.maya-stieger.ch/



Weihnachtskonzert

Festlich erklingende Melodien

Dienstag, 26. Dezember 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Roswitha Killian – Viola
Angela Killian – Klavier

Das Killian Duo spielt die Gambensonate von J.S. Bach, eine Romanze von Max Bruch und die Es-Dur Sonate von Johannes Brahms.

weitere Angaben

Seit vielen Jahren musizieren die beiden Schwestern Roswitha Killian und Angela Killian zusammen in der Besetzung Viola/Klavier und haben in ganz Europa viel beachtete Konzerte gegeben. Für das Konzert in Sent am 2. Weihnachtstag sind die «Festlich erklingenden Melodien» von Bach, Bruch und Brahms zu hören. Zur Barockzeit von Bach innig empfunden, in der Romanze von Bruch stark herausgebildet, und schliesslich in Brahms’ Sonate über allem schwingend: Die Melodie tritt die Vorherrschaft an und wird mit Harmonie und Rhythmus zu einem Ganzen.    

PROGRAMM:

Johann Sebastian Bach   (1685–1750)
Gambensonate D-Dur BWV 1028

  • Adagio 
  • Allegro 
  • Andante
  • Allegro

Max Bruch   (1838–1920)                  
Romanze F-Dur op. 85
                                     
*  *  *  *  *  *                                   

Johannes Brahms   (1833–1897)       
Sonate Es-Dur op. 120/2

  • Allegro amabile
  • Allegro appassionato
  • Andante con moto

Kontakt Killian Duo:
Roswitha Killian, Holtkamp 16, D 22589 Hamburg  mail: r-killian(at)posteo.de
Angela Killian, Grellingerstr. 4, CH 4142 Münchenstein  mail: info(at)pavelboyarinov.com



Jahresausklang und Neubeginn

Freitag, 29. Dezember 2023
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Julia Schröder – Violine
Elisa Siber – Violoncello

Die beiden vielseitigen Basler Musikerinnen entführen uns in eine andere Welt – mit Werken vom Barock bis hin zu Zoltán Kodály, Béla Bartók und einigen volksmusikalischen Überraschungen aus dem Gypsy-Genre. Und statt des nicht mehr erlaubten Silvesterfeuerwerks bereitet der energiegeladene Czardas von Monti ideal auf den Jahreswechsel vor.