Skip to main content

Archiv 2026

Diamantenfieber

Freitag, 2. Januar 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Eoin Ducrot – Violine
Elisa Siber – Violoncello
Dominic Chamot – Klavier

Schuberts Trio Nr. 1 in B-Dur sowie Ravels Trio in a-Moll zählen zu den Diamanten unter den Klaviertrios.
Lassen Sie sich von diesen Diamanten bezaubern und fiebern Sie mit!



Begegnungen

Sonntag, 11. Januar 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Hyazintha Andrej – Violoncello
Marta Patrocínio – Klavier

Mit Werken von Gabriel Fauré, Nadia Boulanger und César Franck reisen wir durch die Zeit und lernen die französische Musik von der Romantik bis zur Moderne kennen. Zum Schluss eine Überraschung: «Le Grand Tango» von Astor Piazzolla.

weitere Angaben

Hyazintha Andrej und Marta Patrocínio kehren nach Sent zurück, nachdem sie 2025 ihr erstes gemeinsames Album «HONEGGER – BOULANGER – POULENC» auf Spotify veröffentlicht haben.

 

PROGRAMM:

Gabriel Fauré   (1845–1924)

Élégie op. 24

Nadia Boulanger   (1887–1979)

Drei Stücke für Violoncello und Klavier

César Franck   (1822–1890)

Sonata in A-Dur für Violine und Klavier (Arr. für Violincello und Klavier von Jules Delsart)

Astor Piazzolla   (1921–1992)

Le Grand Tango



Verspieltes Balett – feuriger Tango

Sonntag, 25. Januar 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Trio Battida:
Claudia Dischl – Klavier
Matthias Roth – Klavier
Luca Staffelbach – Perkussion

Matthias Roth und Luca Staffelbach haben virtuose Orchesterwerke aus dem Osten und drei Tangos von Astor Piazzolla für ihr Trio arrangiert. Die Stücke sind geprägt von Leidenschaft, Virtuosität, klanglicher Vielfalt und Witz.

weitere Angaben

 

PROGRAMM:

 

 

 

Igor Strawinsky

1882–1971

Danse infernale (1910) aus dem Ballett Der Feuervogel

 

Béla Bartók

1881–1945

 

 

 

 

 

 

Rumänische Volkstänze (1915)

1Jocul cu bâta (Stabtanz). Allegro moderato

2. Brâul (Rundtanz). Allegro

3. Pe Loc (Stampftanz). Moderato

4. Buciumeana (Kettentanz). Moderato

5. «Poarga» româneasca (Rumänische «Polka»)

6. Manuntelul (Zwei Schnelltänze). Allegro – Allegro vivace

 

Sergei Prokofjew

1891–1953

 

 

 

 

Montagues & Capulets

Masken

Julia, das junge Mädchen

Tybalts Tod

aus dem Ballett Romeo und Julia op. 64 (1935)

 

Sergei Rachmaninoff

1873–1943

Vocalise op. 15 (1934)

 

Dmitri Schostakowitsch

1906–1975

 

 

 

Marsch

Walzer Nr. 2

Tanz Nr. 1

aus der Suite für Varieté-Orchester (ca. 1956)

 

Astor Piazzolla

1921–1992

 

Invierno porteño (1970)

Oblivion (1982)

 

Aram Khachaturian

1903–1978

 

Säbeltanz

aus dem Ballett Gayaneh (1942)

 

Astor Piazzolla

 

Libertango (1974)

 

 

 

Trio Battida

Alles begann mit der Idee, den Flügel mit Perkussion zu kombinieren, um den Klang des Klaviers um eine spannende rhythmische und klangliche Komponente zu erweitern. Vor bald drei Jahren gründeten die drei Musiker*innen das Trio Battida. Der Name kommt aus dem Rätoromanischen und bedeutet so viel wie «Schlag», in Anlehnung an die vielen Holzplatten des Marimbaphons und Tasten auf dem Flügel, die angeschlagen werden.

Zum Konzertprogramm

Alle aufgeführten Werke sind eigene Arrangements von Matthias Roth und Luca Staffelbach. Die Suche nach geeigneter Literatur für diese Besetzung führte das Trio immer wieder zur Ballettmusik aus dem Osten: Sie sind fasziniert von der Vielschichtigkeit dieser Orchesterwerke, von ihren klanglichen und rhythmischen Facetten. Somit bildet die Ballettmusik das Zentrum des Programms. Es erklingen jedoch auch Werke, die bezüglich Stil und Epoche aus der Reihe tanzen. Allen Arrangements ist jedoch eines gemeinsam: Sie sind geprägt von Leidenschaft, Virtuosität, klanglicher Vielfalt und Witz.

Nach der virtuosen Eröffnung mit Danse infernale von Igor Stravinsky und den poetischen Ungarischen Tänzen von Bartók erklingen als Zentrum des Programms 4 Nummern aus Prokofievs Ballett Romeo und Julia. Mit drei Sätzen aus der Suite für Variété-Orchester von Dmitri Schostakowitsch wird das Publikum ins bunte Varietétheater entführt. Als Ergänzung zu den virtuosen Orchesterwerken aus dem Osten spielt das Trio Battida drei Tangos von Astor Piazzolla. Die als Tango nuevoweltbekannten Stücke verbinden den traditionellen argentinischen Tango mit Elementen aus der Klassik und dem Jazz.

Über die Musiker*in

Die Konzertpianistin, Klavierpädagogin und Korrepetitorin Claudia Dischl studierte Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste und an der «Ecole Normale de Musique Alfred Cortot» in Paris. Sie erlangte Konzertdiplom und Lehrdiplom mit Auszeichnung. Claudia Dischl ist als Klavierpädagogin, Korrepetitorin und Projektleiterin an der Kantonsschule Wattwil tätig. Nebst ihrem pädagogischen Schaffen widmet sie sich leidenschaftlich der Kammermusik, ist gefragte Korrepetitorin und Solistin. Claudia Dischl lebt in Winterthur. Wenn sie nicht am Klavier sitzt, bewegt sich Claudia Dischl gerne in der Natur und auf dem Tanzparkett, kreiert ein neues Rezept oder schreibt Texte.

Luca Staffelbach schloss seinen Pädagogikmaster an der Zürcher Hochschule der Künste mit Auszeichnung ab. Er ist erfahrener Solist, Kammer-, Orchester- und Bandmusiker und spielte in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem KKL Luzern oder der Tonhalle Zürich. Er ist Gründungsmitglied des preisgekrönten TrioColores, das mit aussergewöhnlich konzipierten Programmen, eigenen Arrangements und packender Musikalität im In- und Ausland überzeugt. Im vergangenen Jahr folgten solistische Debuts mit dem Orchestra Wellington, dem Christchurch Symphony Orchestra, dem City Light Orchestra Lucerne und dem Kammerorchester Arpeggione Hohenems. Als Auftragskomposition für das Lugano Percussion Ensemble schrieb Luca Staffelbach das Sextett «Hexomino», welches das Ensemble in den USA, in Lateinamerika, Sizilien und Finnland aufführte.

Der Konzertpianist und Komponist Matthias Roth lebt mit seiner vierköpfigen Familie in Zürich. Inspirations- und Erholungsort sind ihm die Berge, seine zweite Leidenschaft neben der Musik. Matthias Roth studierte Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss Lehrdiplom und Konzertdiplom «mit Auszeichnung» ab. Während er für längere Zeit vor allem als Konzertpianist tätig war, wendet er sich in den letzten Jahren immer mehr seinem kompositorischen Schaffen zu. Als jüngstes Werk komponierte Matthias Roth das Klaviertrio «erinnert». Das Werk wurde vom Schweizer Klaviertrio im Rahmen der Swiss Chamber Concerts uraufgeführt und seither an verschiedenen Festivals in Europa und Kanada gespielt.

www.triobattida.com



Jazz vom Feinsten

Sonntag, 1. Februar 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Heiri Känzig – Kontrabass
Hans Feigenwinter – Klavier

Die beiden Musiker entführen uns in eine lyrische, rhythmische und farbenreiche Klangwelt.



Orchestrina Chur & Perkussion

Sonntag, 8. Februar 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25

Maurin Fritz – Perkussion
ORCHESTRINACHUR

Zur Aufführung gelangen der Kompositionsauftrag «Wasser» der ORCHESTRINACHUR an den Bündner Komponisten Eckart Fritz sowie Werke von Carl Stamitz und Anton Bruckner. Den Abschluss bildet die fröhlich-beschwingte Serenade von Dag Wirén.

weitere Angaben

Nach der Uraufführung des Werks «Urdensee» 2017 kam es zu einem weiteren Kompositionsauftrag der ORCHESTRINACHUR an den Bündner Komponisten ECKART FRITZ. Dieses Mal schreibt er das Werk «Wasser» für ORCHESTRINA und seinen Sohn MAURIN FRITZ, der als Solist mit Marimbaphon auftritt. Das Konzert wird mit einem Orchesterquartett von CARL STAMITZeröffnet. Aus dem einzigen Kammermusikwerk von ANTON BRUCKNER spielt die ORCHESTRINA den langsamen Satz. Fröhlich, beschwingt und manchmal humorvoll beendet die Serenade von DAG WIRÉN das Programm.



Frielinghaus Ensemble

Sonntag, 15. Februar 2026
17:00 Uhr
Eintritt: CHF 25

Gustav Frielinghaus & Anton Tkacz – Violinen
Sào Soulez Larivière & Pietro Montemagni – Violen
Oliver Léonard & Mathis Merkle – Violoncelli

Streichsextette von Richard Strauss, Arnold Schönberg und Johannes Brahms: Ein aufblühender Blumenstrauss kompositorischer und künstlerischer Möglichkeiten.

weitere Angaben

 

PROGRAMM:

Richard Strauss   (1864–1949)

Streichsextett aus der Oper Capriccio (komp. 1941)

Arnold Schönberg   (1874–1951)

«Verklärte Nacht» op. 4 (komp. 1899)

Streichsextett nach dem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel

Johannes Brahms   (1833–1897)

Streichsextett G-Dur op. 36 (1864/65)

 

Das Neujahrskonzert mit dem Ensemble um den Hamburger Geiger und ECHO Klassik Preisträger Gustav Frielinghaus hat inzwischen einen festen Platz im Kalender der Elbphilharmonie bekommen. Aber auch in Sent sind die Konzerte mit Frielinghaus Ensemble zu einer Tradition geworden.

Der Sextett Besetzung attestierte Radio Bremen «romantisches Feuer und ganz viel Temperament im Spiel» und die Süddeutsche Zeitung schrieb: «Schwung und Pathos also vereint diese Musiker».

Grosse klangliche ‹Opulenz› und ein Reichtum an harmonischer Vielfalt lassen sich in den Werken dieses Konzerts erleben. Besonders deutlich wird dies im – von einem gleichnamigen Gedicht Richard Dehmels ausgehenden – Sextett Verklärte Nacht von Arnold Schönberg, in dem sich dieser auf dem Wege einer «entwickelnden Variation» an die Grenzen der Tonalität begibt und die Geschichte von Geständnis, Vergebung und Verklärung musikalisch erzählt. Johannes Brahms wiederum verbindet in seinem Streichsextett eine klassische Form mit romantischer Ausdruckskraft, wobei lyrische Momente und dramatische Steigerungen einander abwechseln. Beide Tonsprachen werden bei Richard Strauss (Cappriccio) miteinander verbunden und rückblickend integriert, sodass das Programm des Konzerts wie ein aufblühender Blumenstrauss kompositorischer und künstlerischer Möglichkeiten erscheint.

www.frielinghaus-ensemble.de



QuARTett

Sonntag, 22. Februar 2026
17:00 Uhr
Eintritt: CHF 25

Flurina Sarott, Teodora Dimitrova – Violinen
Paul Scharf – Viola
Joël Marosi – Violoncello

Auf dem Programm stehen zwei Werke von großer Ausdruckskraft: Bedřich Smetanas Erstes Streichquartett und Edvard Griegs Streichquartett g-Moll op. 27.

weitere Angaben

Bedřich Smetanas Erstes Streichquartett ist eine zutiefst persönliche, autobiografische Bekenntnismusik. In vier Sätzen schildert der Komponist seinen künstlerischen Aufstieg, die Leidenschaft für Musik und schliesslich den tragischen Schicksalsschlag seiner plötzlichen Ertaubung. Das Werk beginnt mit leidenschaftlicher Dramatik, entfaltet in der Mittelpartie volkstümliche Tanzfreude und schliesst mit einem erschütternden Finale, in dem das hohe «pfeifende» E die herannahende Taubheit symbolisiert.

Edvard Griegs Streichquartett g-Moll op. 27 verbindet nordische Klangfarben mit grosser emotionaler Intensität. Kraftvolle Rhythmen, weit gespannte Melodien und Anklänge an norwegische Volksmusik verleihen dem Werk eine frische, naturhafte Stimmung. Zwischen dramatischer Energie und lyrischen Passagen entsteht so ein Quartett voller Leidenschaft, Poesie und landschaftlicher Weite.

QuARTett: Vier befreundete Musikerinnen und Musiker aus der Schweizer Szene haben sich im QuARTett zusammengefunden: die in Scuol beheimatete Geigerin Flurina Sarott, ihr Mann Paul Scharf (Violine/Viola), der Cellist Joël Marosi sowie seine Partnerin, die Violinistin Teodora Dimitrova. Sie sind sowohl in der Kammermusik, an Konservatorien oder Hochschulen sowie auch in führenden Schweizer Orchestern aktiv.

 



Ensemble Amüset: «Voilà»

Samstag, 7. März 2026
17:00 Uhr
Eintritt: CHF 25

Amüset:
Jennifer Ribeiro Rudin, Andi Schnoz, Andrea Thöni, Fredy Manser, Guido Decurtins

Das Ensemble Amüset dringt mit seinem zweiten Programm tief in die französische Chanson-Szene ein und reist weiter über Italien und Portugal nach Südamerika: Edith Piaf, Georges Brassens, Zaz, Claudio Capéo, Paolo Conte …

weitere Angaben

… Madleine Peyroux, Barbara, Dafina Zeqiri, Maria Tanase, Cande y Paolo …
Ruhige, fein gesponnene Arrangements wechseln mit tänzerischen, jazzigen Rhythmen – stimmungsvoll und virtuos interpretiert.



Dem Raum lauschen

Sonntag, 22. März 2026
17:00 Uhr
Kollekte

Auftakt: Leon Burian (Sedlacek) aus Uster/Sent – Klavier

Nicole Johänntgen – Saxophon

Mit einem Atemzug füllt sie den Raum – und das Herz. Nicole Johänntgen fusioniert Jazz und Klassik. Sie lässt Töne schweben und übereinanderliegende Melodien strahlen. Sie singt mit ihrem Instrument – ideal in der Kirche Sent!

weitere Angaben

Nicole Johänntgen verwandelt Kirchen, hallige und intime Räume, in lebendige Resonanzkörper. Jeder Ton wird zum Suchscheinwerfer im Dunkeln, jedes Echo spiegelt die Seele wider. Sie lauscht dem Raum – und antwortet. Sie spielt nicht nur Musik – sie öffnet Räume für Stille, Nachklang und staunende Aufmerksamkeit. Nicole Johänntgens Musik ist zutiefst menschlich.



Ludwig*s DNA – Beethoven ganz anders

Karfreitag, 3. April 2026
17:00 Uhr
Eintritt: CHF 25

Jan-Filip Ťupa – Violoncello
Coco Schwarz – Tasteninstrumente und Elektronik

Die unfassbar schönen und tiefgründigen Adagio-Sätze aus Beethovens Cellosonaten bilden den Ausganspunkt für fantastische Klangexpeditionen von Cello, Klavier und Elektronik, die – teils live komponiert – ins Heute führen.

weitere Angaben

Cellist Jan-Filip Ťupa steht für experimentelle Tiefe und Virtuosität, Coco Schwarz für genreübergreifende Klangkunst zwischen Tasteninstrumenten und Elektronik. Gemeinsam sprengen sie Hörgewohnheiten.



klingzeug Innsbruck

«Nutzlose Pracht»

Sonntag, 12. April 2026
17:00 Uhr
Eintritt: CHF 25

klingzeug:
Paola Cialdella – Sopran
Claudia Delago-Norz und Lukas Praxmarer – Violinen
Anna Müller – Violoncello
Domenico Cerasani – Theorbe
Flora Fabri – Cembalo

Werke von Antonio Caldara (1670–1736): Triosonaten aus Opus 1 und 2, Kammerkantaten und Arien, darunter Maria Magdalenas ergreifende Arie «Pompe inutili – Nutzlose Pracht».

weitere Angaben

Antonio Caldara (1670–1736), venezianischer Komponist und Cellist, erlangte schon zu Lebzeiten grosse Bekanntheit als Vizekapellmeister der Wiener Hofkapelle. klingzeug widmet sich in diesem Programm hingegen Kompositionen des jungen Caldara, geschrieben in der Zeit, als er noch in Italien lebte. Zu hören sind raffinierte und innovative Triosonaten aus Opus 1 und 2 sowie Kammerkantaten und Arien aus derselben Schaffenszeit. Dazu gesellt sich Musik von Alessandro Scarlatti, Marieta Morosina Priuli und Maria Margherita Grimani, was ein Bild von Caldaras venezianischem Umfeld zeichnet.

In den Arien des Programms geht es um grosse Gesten und die unterschiedlichsten Formen der Liebe. Maria Magdalena beteuert in der Arie «Pompe inutili – Nutzlose Pracht», welche dem Programm seinen Namen gibt, alles Irdische und jedes menschliche Begehren gehen zu lassen, um die von Gott geforderte Reinheit zu erlangen. Die Kantaten drehen sich um den Stoff, aus dem gute Seifenopern sind: Unerfüllte Liebe, schmachtender Schmerz und lodernde Eifersucht.

klingzeug wurde 2011 in Innsbruck gegründet, um ein Experimentierfeld für Alte Musik zu schaffen. Seither entstanden Programme für die unterschiedlichsten Besetzungen. Mit Offenheit und Neugierde für die Kunst der Vergangenheit, aber stets mit einem Ohr für die Gegenwart, widmet sich das Ensemble den verschiedensten Aspekten der Barockmusik. Eine schlüssige Dramaturgie nimmt in den Aufführungen, die mitunter in ungewöhnliche Bahnen gelenkt werden, einen ebenso wichtigen Stellenwert ein wie das zum Klingen bringen von selten gespielter Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Interdisziplinäre Projekte, das Bespielen ungewöhnlicher Orte und das Gewinnen eines neuen Publikums sind eine Herzensangelegenheit des Ensembles.

Bisher war klingzeug unter anderem regelmässig bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, im Rahmen der Konzertreihe musik+, bei Jeunesse Österreich und den Tiroler Barocktagen zu Gast. Konzerte im Austrian Cultural Forum in London, bei den Liechtensteiner Gitarrentagen LIGITA und beim Kalterer Orgelherbst haben klingzeug auch im Ausland bekannt gemacht.

Die Musikerinnen von klingzeug studierten Historische Aufführungspraxis an der Royal Academy of Music in London, der Universität der Künste in Berlin, der Hochschule für Musik und Theater in München und der Schola Cantorum Basiliensis. Sie spielen in Ensembles wie dem Orchestra of The Age of Enlightenment, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem European Union Baroque Orchestra, der Accademia Montis Regalis, der Vokalakademie Berlin, Concerto Stella Matutina u.a. und musizierten unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, René Jacobs und Attilio Cremonesi.

« … Das junge Tiroler Ensemble klingzeug pflegt einen erfrischend unkonventionellen, kreativen Zugang zu Alter Musik … »