Konzerte in der Kirche Sent
Die Konzerttickets können direkt an der Abendkasse gekauft werden. Diese ist 45 Minuten vor Konzertbeginn geöffnet. Es findet kein Vorverkauf statt.
Der KulturBus fährt Sie nach dem Konzert gratis nach Scuol, falls kein ÖV-Anschluss in Scuol Bahnhof, auch nach Ftan, Tarasp, Ardez. Anmeldung an der Abendkasse.
Die Bezahlung der Tickets ist mit Bargeld, Twint oder Bank App möglich.

I chatscha di – Der Morgen dämmert
Samstag, 26. September 2026
17:00 Uhr
Kollekte
Bündner Jugendchor
Leitung: Martin Zimmermann
Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich der Bündner Jugendchor das Ziel gesetzt, in seinen Konzerten die grosse Vielfalt der «a capella Chorliteratur» aufzuzeigen. In Sent präsentiert er ein Programm vom Romanischen Volkslied über geistliche Chorsätze bis hin zu komplexen Chorwerken.
Im ersten Teil unseres Programms singen wir Lieder von Schweizer Komponisten in unseren drei Kantonssprachen. Flavio Bundi und Ivo Antognini gehören zu den renommiertesten aktuellen einheimischen Komponisten für Chormusik. Nach einem Abstecher ins Nachbarland Österreich präsentieren wir vier sehr komplexe geistliche Chorwerke, die alle in den letzten 10 Jahren geschrieben wurden. Die Stücke «Ritual» und «Father Thunder» sind ebenfalls ganz neue Kompositionen, die vom Chor neben dem Singen auch andere Ausdrucksmöglichkeiten verlangen.
PROGRAMM:
I chatscha di Helena Reisp (*1980)
Ei pluschigna Flavio Bundi (*1987)
D Heimat Flavio Bundi
Come to me Ivo Antognini (*1963)
Quasi un incanto Ivo Antognini
Trag mi Wind Christian Dreo (*1958)
Heast es net Arr.: Franz M. Herzog (*1962)
Jubilate Deo Tine Bec (*1993)
Veni, Sancte Spiritus Marques L. A. Garrett (*1984)
Salve Regina Franco Prinsloo (*1987)
Domine Deus David Caldarella (*2002)
Ritual Jake Runestad (*1986)
Larissa Walser, Sopran
Baldur Schmid, Klavier
Mischa Weiss und Sebastian Ludwig, Toms
Autumn Ola Gjeilo (*1978)
Father Thunder Laura Jekabsone (*1985)
Bündner Jugendchor
Mit seiner Gründung im Jahr 2004 setzte der Bündner Jugendchor die Idee um, singbegeisterte junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren aus dem ganzen Kanton in einem Chor zu vereinen. Das Repertoire erstreckt sich von einheimischem Liedgut (Rätoromanisch!) über internationale Folklore, klassische und aktuelle Literatur bis hin zu Arrangements aus Jazz und Pop.
Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Aktivitäten auch ausserhalb des Kantons ergeben. Tolle Erlebnisse bildeten die Teilnahme am Europäischen Jugendchorfestival Basel in den Jahren 2010 & 2023. Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Schweizer Chorpreises der Lamprecht-Steiger-Stiftung, den der bjc im Jahr 2012 als erst dritter Chor aus der Schweiz entgegennehmen durfte. Das nächste grosse Ereignis war die Teilnahme an den internationalen Festivals in Pocatello (Idaho) und Missoula (Montana). Die Begegnungen mit Chören aus aller Welt waren grossartig und bleiben unvergessen.
Die Teilnahme bei Internationalen Chorfestivals und Chorwettbewerben gehört seitdem zu den wichtigsten Zielen des Bündner Jugendchors. U.a. in Kalamata, Neerpelt, auf der Insel Bali, Bad Ischl, Göteborg und Baden bei Wien, Calella errang der bjc überall goldene Auszeichnungen. Im Jahr 2023 erhielten sowohl der Chorleiter Martin Zimmermann als auch der Bündner Jugendchor den Prättigauer Kulturpreis der Anny Casty-Sprecher Stiftung.

The Musical ColorBOX
Samstag, 3. Oktober 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
TrioColores:
Matthias Kessler
Luca Staffelbach
Fabian Ziegler
&
Janic Sarott
Gemeinsam mit dem Engadiner Perkussionisten Janic Sarott erschafft das TrioColores auf Marimba, Vibra und Percussioninstrumenten ein schillerndes Klangpanorama, das die vielfältigen Facetten des Schlagwerks lebendig werden lässt. Ein rhythmischer Konzertabend voller Überraschungen!
PROGRAMM:
Ben and Snarys – Benny Greb (*1980)
Petite Suite: IV. Ballet – Claude Debussy (1862–1918) / arr. Luca Staffelbach
Golliwogg’s Cakewalk – Claude Debussy / arr. Matthias Kessler
Three Preludes – George Gershwin (1898–1937) / arr. Luca Staffelbach
Sleep – Eric Whitacre (*1970)
Catching Shadows – Ivan Trevino (*1983)
Millenium Bug – Giovanni Sollima (*1962)
Losa – Emmanuel Séjourné (*1961)
Macedonia – Nebojša Jovan Živković (*1962)
Libertango – Astor Piazzolla (1921–1992) / arr. Eric Sammut
Die «Musikalische Farbkiste» spannt einen Bogen von lyrischen Bearbeitungen von Eric Whitacre und George Gershwin bis hin zu energiegeladenen Werken von Benny Greb und Giovanni Sollima.
Den Auftakt bildet ein energetisches Trio für drei Snare Drums. In Ben and Snarys zeigt Benny Greb, dass eine Trommel weit mehr kann als nur BUM. Inspiriert vom New-Orleans-Second-Line-Drumming ist ein Stück voller Trommelenergie entstanden, in dem durch unterschiedliche Spieltechniken mit Sticks und Brushes sogar Melodien zum Vorschein kommen, die man vielleicht noch auf dem Heimweg nachpfeifen kann.
Mit Arrangements von Claude Debussy und George Gershwin erweitern wir das Schlagzeugrepertoire mit Musik von Komponisten, die selbst nie für Schlagzeugensemble komponiert haben. Und doch scheint es beim Hören ganz selbstverständlich, dass die tänzerischen Klänge von Debussy und Gershwin auf Marimba und Vibraphon erklingen. Die unterschiedlichen Klangfarben unserer Instrumente verleihen den ursprünglich für Klavier komponierten Werken neue Nuancen und lassen sie in einem ungewohnten Gewand erscheinen.
Dass Schlagzeug nicht immer laut und energetisch sein muss, zeigt die Bearbeitung von Eric Whitacres Chorwerk Sleep für zwei Marimbas. Die Musik ist das pure Gegenteil davon, sie ist getragen, langsam und flächig. Die Marimbas beginnen zu singen und lassen das Schlagwerk von seiner ganz anderen, beinahe schwebenden Seite erleben.
Mit Catching Shadows, Millenium Bug, Losa und Macedonia erklingen Originalstücke für Schlagzeug, die vom Ende des letzten und aus dem 21. Jahrhundert stammen. Mal groovig, mal getragen und inspiriert von traditionellen Musiken, zeigen sie die rhythmische und klangliche Vielfalt des Schlagwerks.
Den Abschluss bildet Libertango in einer Bearbeitung von Eric Sammut. Er überträgt Piazzollas berühmtes Stück auf die Marimba und schafft damit den Eindruck, als wäre diese Musik von Anfang an für dieses Instrument gedacht gewesen.

Duo Krebs: Favourites
Sonntag, 11. Oktober 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Duo Krebs:
Jonas Krebs – Violine
Tobias Krebs – Gitarre
Das Duo Krebs spielt die beliebtesten Stücke aus 10 Jahren Bühnenerfahrung: Klassische Opernmusik, Tango, spanische Romantik, Bartók und Volksmusik, die in die Ferne und wieder zurück in die Heimat zieht. Ein vielseitiger Konzertabend, der begeistert!
PROGRAMM:
Fantaisie avec variations sur des airs de ‚La gazza ladra’ de Rossini
Ferdinando Carulli (1770–1841)
Histoire du Tango
Astor Piazzolla (1921–1992)
II. Café 1930
III. Nightclub 1960
Schweiz
- Valzer nel Bosco (Trad. Kanton Tessin)
- Bürgenstock-Polka (Trad. Schweiz)
- Im undere Stübli (Walter Grob, 1928–2014)
- La sera sper il lag (Gion Balzer Casanova, *1938)
Irland
- Wind from the South (Turlough O’Carolan, 1670–1738)
- Meitheamh (Lunasa)
Rumänische Volkstänze
Béla Bartók (1881–1945)
I. Jocul cu bâtă II. Brâul III. Pe Loc IV. Bubiumeana V. Poarga românească
VI. Mărunțel
Griechenland
- Sto perigiali to kryfo (Mikis Theodorakis 1925–2021)
- Are mou rindineddha (Trad. Griko)
Caprice Basque
Pablo de Sarasate (1844–1908)
Jonas Krebs ist ein vielseitiger Geiger und Bratscher, der sich neben dem modernen Repertoire besonders auf die historische Aufführungspraxis spezialisiert hat. Seine stilistische Bandbreite auf historischen und modernen Instrumenten reicht vom 17. Jahrhundert auf Darmsaiten bis hin zu zeitgenössischer Musik. Besonders das Repertoire des 19. Jahrhunderts und die Kammermusik liegen ihm am Herzen.
Seine rege internationale Konzerttätigkeit führt Jonas Krebs zu zahlreichen renommierten europäischen Barockensembles, Kammerorchestern und Sinfonieorchestern. Neben der Konzertbühne verbindet er seine musikalische Praxis mit musikwissenschaftlicher Forschung und gibt sein Wissen regelmässig als Dozent in Meisterkursen weiter.
Seine akademische Ausbildung schloss Jonas Krebs cum laude ab: Er erwarb den Bachelor of Arts sowie den Master of Arts in Musikpädagogik an der Hochschule der Künste Bern bei Monika Urbaniak, Corina Belcea und Meret Lüthi und absolvierte anschliessend den Master of Arts in Music Performance am Conservatorium van Amsterdam bei Shunske Sato und Antoinette Lohmann.
Je nach Repertoire wechselt er flexibel zwischen einer Barockgeige von Pieter Rombouts (Amsterdam, um 1715) und einer modernen Geige von Martin Haupt (Zürich, 2021).
Tobias Krebs ist ein Schweizer Komponist, Gitarrist, Arrangeur und Kurator. Er widmet sich gleichermassen dem klassischen Repertoire und der zeitgenössischen Musik. Seine künstlerische Arbeit verbindet die Entwicklung einer eigenständigen kompositorischen Sprache mit der Erweiterung und Neuinterpretation bestehenden Repertoires.
Seine Kompositionen wurden von renommierten Ensembles und Solistinnen und Solisten im In- und Ausland aufgeführt, darunter das Collegium Novum Zürich, das Zürcher Kammerorchester, ensemble recherche, ensemble proton bern, Ensemble Phoenix Basel, Ensemble TaG, soyuz21 new music ensemble und das Trio Greifer sowie von Interpreten wie Pablo Márquez, Marcus Weiss und Michael Büttler.
Als Gitarrist ist Tobias Krebs in verschiedenen Kammermusikformationen aktiv. Neben dem Duo Krebs spielt er im HOAX Quartet mit Schwerpunkt auf Neuer Musik sowie im Gitarrensextett Guitarra a seis. Sein musikalisches Interesse gilt neben der zeitgenössischen Musik auch der Kammermusik und der Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher stilistischer Hintergründe.
Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik Basel sowie am Det Jyske Musikkonservatorium in Aarhus (Dänemark), mit einem Schwerpunkt auf Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik. Bachelor und Master schloss er jeweils mit Auszeichnung (cum laude) ab.
Seit 2021 unterrichtet Tobias Krebs klassische Gitarre an der Musikschule Konservatorium Zürich. Er spielt auf einer Gitarre des deutschen Gitarrenbauers Andreas Kirschner (2021).
jonaskrebs.ch
tobiaskrebs.ch

The Lutz Brothers in Concert – Carte Blanche
Sonntag, 8. November 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Rudolf Lutz – Klavier
Matthias Lutz – Saxophon
Seit Kindheitstagen musizierend, führen die Lutz Brothers ihre gemeinsame musikalische Geschichte in einem ebenso vielseitigen wie lebendigen Programm fort. Klassik, Jazz und populäre Musik verschmelzen dabei zu einem unmittelbaren, von Spielfreude getragenen Konzerterlebnis.
Lutz-O-Grafie
Schon von Kindsbeinen auf haben Rudolf (*1951) und Matthias (*1953) Lutz zusammen musiziert. Waren es in jungen Jahren die Schallplatten des «Golden-Gate-Quartet’s», die sie zum Musizieren von Gospels inspirierten (Gesangsduett mit Matthias an der Ukulele und Rudolf am Klavier), gründeten sie als junge Erwachsene zusammen mit Kollegen eine Band, die sich «Plebs» nannten. Da wurden an Hochzeiten und Geburtstagsfeiern Jazz, Pop, Eigenkompositionen und auch Volkstümliches zur Aufführung gebracht. Bald darauf trennten sich ihre musikalischen Wege: Matthias Lutz studierte Saxophon und arbeitete, nebst seiner ausgedehnten Bandtätigkeit, als Musiklehrer an der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen. Auch war er eine kurze Zeit Kapellmeister im Orchester des Zirkus Knie. Sein Bruder Rudolf Lutz wurde Kirchenmusiker, Chor- und Orchesterleiter und arbeitete als Dozent an mehreren Hochschulen. Erst in späteren Jahren begann eine erneute Zusammenarbeit, zumeist im kirchlichen Rahmen für Gottesdienste und Konzerte, wobei sich das nun «Lutz-Brothers» nennende Duo ein breites Repertoire in verschiedenen Stilen aufgebaut hat. So spielen sie nebst Klassik und Old Time Jazz (mit Schwerpunkt auf die Stücke des legendären Sopransaxophonisten Sidney Bechet) auch Pop, Rock und Latingroove. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von starker Spontaneität, Spiellust und Emotion. Sie tun’s noch immer mit grosser Begeisterung. Ihre Devise: «Keep Swinging»!

Urs Wittwer spielt Bach
Samstag, 12. Dezember 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Auftakt: Sandra Hauser – Euphonium
Urs Wittwer – Orgel
Zwei grosse Dur-Werke, fröhlich und beschwingt; zwei grosse moll-Werke, tragisch und dramatisch! Zur Entspannung: Advents-Choräle aus dem Coral.
PROGRAMM:
Präludium und Fuge C-Dur
Präludium und Fuge c-moll
Präludium und Fuge h-moll
Präludium und Fuge D-Dur
