Konzerte in der Kirche Sent
Die Konzerttickets können direkt an der Abendkasse gekauft werden. Diese ist 45 Minuten vor Konzertbeginn geöffnet. Es findet kein Vorverkauf statt.
Der KulturBus fährt Sie nach dem Konzert gratis nach Scuol, falls kein ÖV-Anschluss in Scuol Bahnhof, auch nach Ftan, Tarasp, Ardez. Anmeldung an der Abendkasse.
Die Bezahlung der Tickets ist mit Bargeld, Twint oder Bank App möglich.

Musik aus den Anden – Musik aus den Alpen
Sonntag, 24. Mai 2026
17:00 Uhr
Eintritt: CHF 25
Vera Schocher und Riet Buchli – Gitarren
Eine musikalische Reise, die die Klänge der Bündner Alpen mit den Rhythmen der Anden verbindet; durch die zahlreichen Auswanderer von Europa nach Lateinamerika kam es zu musikalischen Berührungen und Austausch, es entwickelten sich neue Stilvarianten, wie z.B. Vals und Tango.
Lieder aus der Heimat von Vera Schocher und Riet Buchli, dem Safiental, dem Unter- und dem Oberengadin wechseln sich mit Musik aus den Anden ab – mit den typischen Rhythmen von Milonga über Zamba bis zu Vals und Tango.
Vera Schocher absolvierte das Studium bei Jury Clormann (Musikhochschule Zürich-Winterthur) mit dem Abschluss des Gitarren-Lehrdiploms. Es folgten weitere Studien und Meisterkurse sowie Flamencogitarre bei Mariano Martin. Nebst der Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Chur und an der Pädagogischen Hochschule Chur konzertiert sie regelmässig in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, u.a. mit ihrem Ehemann Eckart Fritz und seit über 30 Jahren im Gitarrenduo mit Riet Buchli.
Riet Buchli erwarb das Lehrdiplom für Gitarre bei Jury Clormann (Musikhochschule Zürich-Winterthur). An der Hochschule für Musik und Theater in Zürich setzte er das Studium bei Anders Miolin fort und schloss 2003 mit dem Konzertdiplom ab.
Er unterrichtet an der Musikschule Chur und Landquart und Umgebung.
Riet Buchli konzertiert mit seiner Frau Tina Engewald (Sopran), Agnes Byland (Violine) und seit über 30 Jahren im Gitarrenduo mit Vera Schocher.
PROGRAMM:
aus Venezuela: El San Pedro
aus Chile: A cantar a una Niña
Domenic Janett Unterengadin: I han denkt
(geb. 1949)
Vicente Emilio Sojo El Valsecito
(1887–1974)
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Von Planta Handschrift: Oberengadin: Rondo
(um 1800)
Ariel Ramirez Alfonsina Y el Mar (Zamba)
(1921–2010)
Leonhard Bandtli (Handschrift): Safiental: Lebensgruss – Alpsegen – Ode an Gott
(1901–2000)
Abel Fleury Milonga
(1903–1958)
Von Planta Handschrift: Oberengadin: 3 Contradanzas
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Astor Piazzolla Tango Verano Porteño
(1921-1992)
Domenic Janett: Unterengadin: La Tschaiaindra (Mazurka)
Vito Nicolo Paradiso: Zamba - Milonga - Tango
(geb. 1964)
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The Nearness of Dreams
Sonntag, 28. Juni 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Adrian Frey Jazz Trio:
Adrian Frey – Klavier
Patrick Sommer – Bass, Gimbri
Tony Renold – Schlagzeug
Jazzpiano-Trio-Tradition – aber von heute und jetzt; im Zentrum steht die Interaktion!
Eigenkompositionen und ausgewählte Jazzstandards, dazu einmal ein brasilianischer Song, ein uraltes englisches Lied oder ein Klavierstück von Schumann oder Bartók.
«The Nearness of Dreams»: So heisst die zuletzt erschienene CD des Trios. Mit ihren Songs und Improvisationen wollen die Musiker die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine andere Welt führen.
Stücke nach Ansage.

Sommer-Klangfeuer
Sonntag, 5. Juli 2026
18:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Annika Starc – Violine
Eva-Maria Burkhard – Violoncello
Simon Nádasi – Orgel / Klavier
Pablo de Sarasate: Introduction & Tarantelle
Claude Debussy: Trio in G-Dur
Gabriel Fauré: Papillon op. 77
Felix Mendelssohn Bartholdy: Trio in d-Moll Nr. 1 op. 49
Annika Starc
Als leidenschaftliche Violinistin und Kammermusikerin arbeitete sie bereits mit namhaften Künstlern wie u.a. Sir Simon Rattle, Zsolt Nagy, Mischa Maisky oder Roby Lakatos zusammen. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie in grosse Konzerthallen wie die Berliner Philharmonie, die Tonhalle Zürich oder das KKL-Luzern. Ebenfalls hat sie verschiedene internationale Preise und Wettbewerbe vorzuweisen.
Eva-Maria Burkard
Eva-Maria Burkard ist in Zürich aufgewachsen und hat ihre musikalische und padagogische Ausbildung in Zürich, Schaffhausen und Basel erhalten. Sie ist Zuzügerin im Orchester der Oper Zurich, im Musikkollegium Winterthur und Cellistin im Streichquartett «le donne virtuose». Neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Dietikon unterrichtet sie auch an der Zürcher Kantonsschule Hohe Promenade.
Simon Nádasi
Simon Nádasi ist als Hauptorganist und Korrepetitor an der kath. Kirche St. Josef Schlieren (Zürich) tätig. Internationale Konzerttätigkeit als Organist und Pianist, als Solist und Kammermusiker. Kompositionen geistlicher und weltlicher Werke sowie Bearbeitung instrumentaler Musik für und mit Orgel / Klavier. Er unterrichtet Klavier und Orgel privat, beim SMPV-Verband, sowie bei Instrumentor, Zürich.
STICHWORTE ZUM PROGRAMM:
Pablo de Sarasate: Introduktion & Tatantelle
Pablo de Sarasate war einer der berühmtesten und gefeiertsten Violinvirtuosen der Romantik. Die Tarantella ist ein Volkstanz und stammt aus Süditalien und ging aus Tanzweisen hervor.
Claude Debussy: Trio in G-Dur
Der französische Hauptmeister des musikalischen Impressionismus. Stilistisch verrät das Trio den Einfluss der grossen Vorbilder des jungen Debussy: Schumann, Fauré, Tschaikowsky.
Gabriel Fauré: Papillon op. 77
Gabriel Fauré war ein französischer Komponist des Fin de Siècle, bekannt für seine subtile Genialität und Werke wie das Requiem und die Pavane, die bis heute einen grossen Einfluss haben und sich durch eine einzigartige, fast hypnotische Tiefe auszeichnen. Papillon ist ursprünglich ein Salonstück, das eine zarte Naturimpression des fliegenden Schmetterlings darstellt.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Trio in d-Moll Nr. 1 op. 49
Mendelssohn Bartholdy war ein bedeutender deutscher Komponist, Pianist und Organist der Romantik, der sich durch die Wiederentdeckung von Bach und Händel sowie durch die Gründung des ersten Konservatoriums in Deutschland auszeichnete und Werke wie das Violin- und das Klavierkonzert oder den Sommernachtstraum schuf. Werkzitat: «Zudem ist ein ganz bedeutender und mir sehr lieber Zweig der Claviermusik, Trios, Quartetten und andere Sachen mit Begleitung, so die rechte Kammermusik, jetzt ganz vergessen und das Bedürfnis, mal was Neues darin zu haben ist mir gar zu gross. Da möchte ich auch gern etwas dazu thun … und denke nächstens ein paar Trios zu schreiben.»

La Triada
Mittwoch, 15. Juli 2026
17:00 Uhr
Kollekte
Öffentliches Konzert im Rahmen des Cuors Rumantsch Scuol
La Triada:
Corin Curschellas
Ursina Giger
Astrid Alexandre
Das Vokaltrio singt rätoromanische Volkslieder, lässt sich dabei von anderen Kulturen inspirieren und erweitert tradiertes Volksgut mit zeitgenössischen Elementen.

Klavier – virtuos!
Sonntag, 19. Juli 2026
20:30 Uhr
Eintritt CHF 25
Pervez Mody – Klavier
Mit seinem virtuosen und gleichzeitig gefühlvollen Spiel begeisterte uns Pervez Mody schon mehrfach. Dieses Jahr hören wir ein spannendes Programm mit feurigen und tiefsinnigen, berühmten und selten gespielten Werken aus Süd- und Nordamerika sowie aus Europa.
Fachzeitschriften und Radiosender schätzen den «lustvollen Musiker» und Martha Argerich lobte nach seinem Konzert bei Martha Argerich & friends seinen kraftvollen Gefühlsausdruck: «Ein aussergewöhnlicher Musiker und ein einzigartiger Künstler …».
Seine CDs werden regelmässig im internationalen Rundfunk gespielt.
PROGRAMM:
Louis M. Gottschalk (1829–1869)
- The Union op. 49, Concertparaphrase on National Airs
- Ojos Criollos op. 37
- Le Bananier op. 5
Heitor Villa Lobos (1887–1959)
- Prelude und Aria, Nr. 4 aus Bachianas Brasileiras
Manuel de Falla (1876–1946)
- Fantasia Baetica «Andalusian Fantasie»
- Danza Ritual del Fuego «Feuertanz»
Franz Liszt (1811–1886)
- Sonate h-Moll
- «La Campanella», Nr. 3 aus Six Grandes Etudes de Paganini

singen, sang, gesungen
Sonntag, 26. Juli 2026
20:30 Uhr
Kollekte
Vokal-Oktett «SOL & CIEL»:
Dorothea Christ, Isabelle Kleisl – Sopran
Isabelle Tschanz, Magali Gumy – Alt
Eric Cogniat, Jean-Numa Grau – Tenor
Fabien Moulin, Jacques Gumy – Bass
Ein buntes Gesangs-Buffet mit Liedern, Folk-Songs und Swing-Melodien. Das vielsprachige Programm bringt Gesänge verschiedener Stile und Zeitepochen, vom 16. Jahrhundert bis heute.
Ensemble SOL & CIEL
Der Name ist Bestimmung: SOL&CIEL hat sich zusammengefunden im Wunsch, eine Woche lang im Bündnerland in verschiedenen Kirchen singen zu können und dabei die wunderbare Gegend zu erkunden. Das Ensemble besteht aus französisch sprechenden Sängerinnen und Sängern aus der Westschweiz (Fribourg, Vaud, Valais), einerseits ausgebildete Sänger und Musiker, andererseits langjährig erprobte Amateure mit vielfältigen Chor-und Solo-Erfahrungen.
Sie servieren uns eine abwechslungsreiche und zum Teil wenig bekannte Literatur mit saftigen, knackigen und süssen Harmonien für jeden Geschmack.

Jazz, bossa e colonne sonore
Sonntag, 2. August 2026
20:30 Uhr
Eintritt CHF 25
Tommaso Starace – Alt- und Sopransaxophon
Fausto Beccalossi – Akkordeon
Terence Collie – Klavier
Marco Gianotti – Bass
Ein Fünf-Sterne-Abend: Ausserordentlich, leidenschaftlich, temperamentvoll, aufregend, begeisternd!
PROGRAMM:
Il Postino (Luis Bacalov)
Nuovo Cinema Paradiso (Ennio Morricone)
Libertango (Astor Piazzolla)
Napule E' (Pino Daniele)
Brazilian Like (Michel Petrucciani)
I'm Calling You (Jevetta Steele)
Fungii Mama (Blue Mitchell)
If You Never Come to Me (Antonio Carlos Jobin)
The Way You Look Tonight (Jerome Kern)
Just Friends (John Klenner)
Zugabe:
My Little Suede Shoes (Charlie Parker)
Dieses besondere Konzert unter der Leitung des gefeierten Saxophonisten Tommaso Starace nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch einige der legendärsten Kompositionen von Musikern, die die Geschichte ihres Genres geprägt haben: von Astor Piazzolla und der Tangomusik über Ennio Morricone, den König der Melodie und herausragenden Soundtrack-Komponisten, bis hin zu Michel Petrucci, dem temperamentvollen und romantischen Jazzpianisten, und Charlie Parker, dem Meister des Altsaxophons. Tommaso wird begleitet von Fausto Beccalossi am Akkordeon, Terence Collie am Klavier und Marco Giannotti am Bass. Gemeinsam präsentiert die Gruppe ikonische Musikstücke – von berühmten Soundtracks bis hin zu etablierten Jazzkompositionen – und entführt Sie in die Welt des Tangos nach Buenos Aires.
«An evening of compelling, passionate and exciting jazz. It’s 5 stars from me». Ian Mann, Jazz Critic

Nordlichter – noch leuchten die Sterne ins Dunkel
Samstag, 8. August 2026
20:30 Uhr
Eintritt CHF 25
Gudrun Sidonie Otto – Sopran
Andreas Liebig – Orgel
Eine literarisch-musikalische Reise unter den nordischen Sternenhimmel: Von «Norske folketoner» und weiteren Werken von Dieterich Buxtehude über Edvard Grieg mit «Solveigs Lied» und den schwedischen Romantiker Oskar Lindberg bis hin zu Carl Nielsen und «Gabrielas Song» aus dem Film «I Himmelen».
Die international preisgekrönte Sopranisten Gudrun Sidonie Otto und der Basler Münsterorganist Andreas Liebig, deren neueste CDs aus dem Basler Münster hervorragende Kritiken erhielten («Sternstunden aus dem Münster»), entführen Sie in die magische Welt von Peer Gynt, Trollen und Nordlichtern.
PROGRAMM:
Andreas Liebig Stjernene lyser
*1962
Carl Nielsen 7 kleine Präludien aus 29 smaa præludier op. 51
1865–1931 X g-Moll, XVII C-Dur, XXVII fis-Moll, II e-Moll, XXIV e-Moll, VIII E-Dur, XXVIII C-Dur
Edvard Grieg Solveigs Sang
1843–1907 aus der Schauspielmusik zu Peer Gynt op. 23, Akt IV
Oskar Lindberg Gammal fäbodpsalm frå Dalarne
1887–1955
Norwegische I himmelen, i himmelen
geistliche Volksweise
Andreas Liebig Neun kleine Bearbeitungen norwegischer Choräle:
*1962
- Lukk kopp kirkens dører (Schließ auf der Kirche Türen)
- Høyr kor kyrkjeklokka lokkar (Hör’, wie die Glocken locken)
- Gud, sjå frå himmelen til oss (Ach Gott, vom Himmel sieh darein)
- Sorgen og gleden vandrer til hope (Trauer und Freude wandern zugleich)
- Krist er oppstanden (Christ ist erstanden)
- Lei milde ljos (Geleite, mildes Licht)
- Vi synger med Maria (Wir singen mit Maria)
- Midt i livet finnes vi stedt i dødens våde (Mitten wir im Leben sind)
- Reis deg, guds menighet (Erhebe dich, Gemeinde Gottes)
Norwegische Å, tenk eingong
geistliche Volksweise
Arild Sandvold Se, solens skjønne lys og prakt
1895–1984
Finn Ludt Vaarherres klinkekule (1973), Text: Erik Bye
1918–1992
Egil Hovland Interludium aus Den vakreste Rosen
1924–2013
Stefan Nilsson Gabriellas Sång (2004), Text: Py Bäckmann
1955–2023 aus dem Film Wie im Himmel
Gudrun Sidonie Otto gehört zu den vielseitigsten Sopranistinnen ihrer Generation und begeistert mit ihrem «hellfemininen Edeltimbre» (FonoForum) und «ihrem frischen und zugleich warmen Sopran» (Opernglas) an bedeutenden Opernhäusern und Festivals weltweit, u.a. Komische Oper Berlin, Staatsoper Hannover, Staatstheater Nürnberg, Theater Würzburg, Theatre de Picardie, Grand Opera Luxembourg und Opéra National du Rhin Strasbourg unter Dirigenten wie Neville Marriner, Robert Gritton, Helmuth Rilling, Theodor Guschlbauer, Thomas Hengelbrock, Enoch zu Guttenberg, Peter Gülke, Ludwig Güttler und Klaas Stok.
1. Preis Kammeropern-Wettbewerb Schloss Rheinsberg (2007). Bis 2006/07 Festengagement an den Landesbühnen Sachsen. Neben CDs mit Alter Musik vielbeachtete Solo-CDs mit Telemann und Mendelssohn. 2025 erschienen im Label Arcantus zwei von der Kritik hochgelobte «Sternstunden aus dem Münster» (Musik &Theater) CDs zusammen mit dem Basler Münsterorganisten Andreas Liebig: DE PROFUNDIS (arc 25050): Werke von Bach, Reubke, Reger, Gubaidulina, Manneke, Nono, sowie NOSTALGIA: Brahms, Elf Choralvorspiele op. post. 122 und Dvořák, Biblische Lieder op. 99 (arc 25051). DE PROFUNDIS steht auf der Longlist des Preises der Deutschen Schallplattenkritik. Nach dem Theologiestudium an der Universität Basel wirkt Gudrun Sidonie Otto gleichzeitig auch als Pfarrerin in Basel für die Verbindung von Kultus & Kultur. www.sidonie.one
Andreas Liebig ist seit 2014 Münsterorganist in Basel. Nach Lehrtätigkeiten in Lübeck und Oslo leitete er 2013–15 die Orgelklasse des Tiroler Landeskonservatoriums in Innsbruck. Seit 2018 an der Musikhochschule Freiburg. Kirchenmusikstudium in Herford, 1983–89 Hauptfach Orgel-, Klavier- und Musiktheorie in Stuttgart u. a. bei Ludger Lohmann, Adu Frederica Faiss und Helmut Lachenmann. Weiterbildung in Köln, Paris, Wien, Lübeck und Freiburg bei Michael Schneider, Daniel Roth, Hans und Martin Haselböck, Zsigmond Szathmáry sowie bei Sergiu Celibidache in Mainz. 1988 1. Preise der internationalen Orgelwettbewerbe in Dublin und Odense. Rege Konzerttätigkeit, CD-, Radio- und TV-Aufnahmen. Meisterkurse in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe. www.basler-muensterkonzerte.ch

Sommerkonzert der Kammerphilharmonie Graubünden
«Bilder einer Ausstellung»
!!! Konzert auf dem Dorfplatz Sent !!!
(bei schlechtem Wetter: Kirche Sent)
Samstag, 15. August 2026
20:30 Uhr
Kollekte
Karolina Öhman – Violoncello
Kammerphilharmonie Graubünden
Leitung: Philippe Bach
Sie sind das Paradebeispiel einer Tondichtung und gleichzeitig Modest Mussorgskis Meisterwerk: Die farbenmächtigen «Bilder einer Ausstellung», in denen er die Gemälde und Zeichnungen seines kurz zuvor verstorbenen Freundes Viktor Hartmann beschreibt.
Ursprünglich als äusserst anspruchsvoller Klavierzyklus konzipiert, regte der Reichtum der Klangfarben schon früh andere Komponisten an, das Werk für neue Besetzungen einzurichten. So auch Maurice Ravel – von dem die bekannte Bearbeitung für grosses Orchester stammt – oder Andreas N. Tarkmann, dessen Fassung für Bläser und Kontrabass zu hören sein wird. Der deutsche Komponist und Arrangeur, der auf eine langjährige Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie zurückblickt, hat auch die virtuosen Fünf Stücke von Jean Françaix für Solo-Cello und Bläserensemble bearbeitet. Ebenso tänzerisch leicht ist die Petite Suite Gauloise aus der Feder von Louis Théodore Gouvy, die als Anreihung von Tänzen der barocken Suite nachempfunden ist.

Best of & Beyond – 15 Jahre Arte Animi Pianoduo
Samstag, 22. August 2026
20:30 Uhr
Eintritt CHF 25
Arte Animi Pianoduo:
Yuka Munehisa-Demenga – Klavier
Coco Schwarz – Klavier & Synthesizer
Zum 15-jährigen Jubiläum präsentiert das international konzertierende Pianoduo ein vielseitiges Programm aus klassischem Repertoire, Jazz und lateinamerikanischen Klangwelten. Ein Konzertflügel und ein Synthesizer verbinden Virtuosität und klangliche Neugier zu einem farbenreichen Konzerterlebnis.
Werke von Johann Sebastian Bach, Maurice Ravel, Astor Piazzolla, Richard Rodney Bennett, Carlos Antonio Jobim, Ernesto Nazareth, Carlos Guastavino und Nikolai Kapustin sowie eigene Kompositionen und Arrangements des Arte Animi Pianoduos.

Un viaggio nella musica italiana per quartetto di flauti
Sonntag, 6. September 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Miriam Cipriani – Flöte
Giulio Bongiascia – Altflöte
Ivan Rondano – Bassflöte
Flaviano Rossi – Flöte und Piccoloflöte
Eine Reise durch die italienische Musik – vom Barock über die große Operntradition bis hin zu den Filmmusiken, die das italienische Kino weltberühmt gemacht haben. Die Arrangements für Flötenquartett bringen die Farben, die Leichtigkeit und die Kantabilität dieser Musik besonders zur Geltung.
Mitreissende Musik von Vivaldi bis Mascagni und von Rota bis Morricone …
Das Ensemble, Miriam Cipriani, Giulio Bongiascia, Ivan Rondano und Flaviano Rossi, entstand Anfang 2014 aus der erfolgreichen zehnjährigen internationalen Erfahrung des Flötenquartetts «Aulos», das 1994 von Professor Giuseppe Montrucchio mit drei der heutigen Mitglieder gegründet wurde.
Alle Musiker verfügen über solide Erfahrung mit Kammermusik und Orchester von klassisch bis Beatles – in den wichtigsten italienischen Musiktheater aufgeführt, unter anderem mit dem Orchester Teatro alla Scala, dem Orchester des italienischen Rundfunks RAI, dem Symphonie-Orchester der Mailänder Scala, dem Orchester der Italienischen Philharmonie, mit dem Mailänder Kammermusikensemble, dem Baroqu’Ensemble, dem Symphonie-Orchester Santa Cecilia in Rom, dem Mailänder Symphonie-Orchester Giuseppe Verdi, dem Mailänder Orchester «Pomeriggi Musicali» – und sammelten Erfahrung mit anerkannten Musikern wie Abbado, Sinopoli, Giulini, Muti, Chailly, Santi, Maazel, Vedernicov, Sado und Renzetti. Ergänzt wurde ihre Erfahrung mit Plattenaufnahmen für Amadeus, ARTS, BMG und DECCA.
Ihre Leidenschaft zum Erforschen neuer Farbklänge und Rhythmen führte zur Kooperation mit dem Pianisten und Komponisten Stefano Sposetti für die Arrangements der Pop-Musikstücke mit allen Flöten, von der Bass- bis zur Piccoloflöte.

Zum Hochzeitstag von Robert und Clara Schumann
Klavierrezital
Samstag, 12. September 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Jozef De Beenhouwer – Klavier
Am 12. September 1840 heirateten Robert und Clara Schumanns in der Gedächtniskirche Schönefeld bei Leipzig. Jozef De Beenhouwer spielt ihnen zu Ehren zwei Klavierstücke von Clara und Roberts beliebte «Kinderszenen» sowie seine genialen «Kreisleriana».
Kinderszenen, op. 15 (1838) Robert Schumann (1810–56)
Von fremden Ländern und Menschen
Kuriose Geschichte
Hasche-Mann
Bittendes Kind
Glückes genug
Wichtige Begebenheit
Träumerei
Am Kamin
Ritter vom Steckenpferd
Fast zu ernst
Fürchtenmachen
Kind im Einschlummern
Der Dichter spricht
Deuxième Scherzo, op. 14 in c-Moll (ca 1841) Clara Schumann (1819–96)
Con fuoco
Kreisleriana Robert Schumann
Fantasien für Pianoforte, op. 16 (1838), seinem Freunde Herrn F. Chopin zugeeignet
1. Äußerst bewegt
2. Sehr innig und nicht zu rasch
Intermezzo 1. Sehr lebhaft
Intermezzo 2. Etwas bewegter
3. Sehr aufgeregt
4. Sehr langsam
5. Sehr lebhaft
6. Sehr langsam
7. Sehr rasch
8. Schnell und spielend
Romanze opus 21 nr 1 in a-Moll (1853) Clara Schumann
Johannes Brahms gewidmet
Andante – Sehr innig bewegt – Tempo I

I chatscha di – Der Morgen dämmert
Samstag, 26. September 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Bündner Jugendchor
Leitung: Martin Zimmermann
Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich der Bündner Jugendchor das Ziel gesetzt, in seinen Konzerten die grosse Vielfalt der «a capella Chorliteratur» aufzuzeigen. In Sent präsentiert er ein Programm vom Romanischen Volkslied über geistliche Chorsätze bis hin zu komplexen Chorwerken.
Lieder von Bündner Komponisten begegnen spannenden Werken von Komponistinnen und Komponisten aus den USA, Südafrika und Osteuropa.

The Musical ColorBOX
Samstag, 3. Oktober 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
TrioColores:
Matthias Kessler
Luca Staffelbach
Fabian Ziegler
&
Janic Sarott
Gemeinsam mit dem Engadiner Perkussionisten Janic Sarott erschafft das TrioColores auf Marimba, Vibra und Percussioninstrumenten ein schillerndes Klangpanorama, das die vielfältigen Facetten des Schlagwerks lebendig werden lässt. Ein rhythmischer Konzertabend voller Überraschungen!
Die «Musikalische Farbkiste» spannt einen Bogen aus lyrischen Bearbeitungen von Eric Whitacre und George Gershwin bis hin zu energiegeladenen Werken von Benny Greb und Giovanni Sollima.
PROGRAMM:
Three Preludes – George Gershwin (1898–1937) / arr. Luca Staffelbach
Golliwogg’s Cakewalk – Claude Debussy (1862–1918) / arr. Matthias Kessler
Over Troubled Water – Margaret Bonds (1913–1976) / arr. Matthias Kessler
Ben and Snary’s – Benny Greb (*1980)
Millenium Bug – Giovanni Sollima (*1962)
Sleep – Eric Whitacre (*1970)
Losa – Emmanuel Séjourné (*1961)
Après un rêve – Gabriel Fauré (1845–1924) / arr. trio SR9
Nebojša Jovan Živković – Macedonia (*1962)
Catching Shadows – Ivan Trevino (*1983)
Zugabe:
Gankino Choro – Traditional

Duo Krebs: Favourites
Sonntag, 11. Oktober 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Duo Krebs:
Jonas Krebs – Violine
Tobias Krebs – Gitarre
Das Duo Krebs spielt die beliebtesten Stücke aus 10 Jahren Bühnenerfahrung: Klassische Opernmusik, Tango, spanische Romantik, Bartók und Volksmusik, die in die Ferne und wieder zurück in die Heimat zieht. Ein vielseitiger Konzertabend, der begeistert!

The Lutz Brothers in Concert – Carte Blanche
Sonntag, 8. November 2026
17:00 Uhr
Eintritt CHF 25
Rudolf Lutz – Klavier
Matthias Lutz – Saxophon
Seit Kindheitstagen musizierend, führen die Lutz Brothers ihre gemeinsame musikalische Geschichte in einem ebenso vielseitigen wie lebendigen Programm fort. Klassik, Jazz und populäre Musik verschmelzen dabei zu einem unmittelbaren, von Spielfreude getragenen Konzerterlebnis.
Lutz-O-Grafie
Schon von Kindsbeinen auf haben Rudolf (*1951) und Matthias (*1953) Lutz zusammen musiziert. Waren es in jungen Jahren die Schallplatten des «Golden-Gate-Quartet’s», die sie zum Musizieren von Gospels inspirierten (Gesangsduett mit Matthias an der Ukulele und Rudolf am Klavier), gründeten sie als junge Erwachsene zusammen mit Kollegen eine Band, die sich «Plebs» nannten. Da wurden an Hochzeiten und Geburtstagsfeiern Jazz, Pop, Eigenkompositionen und auch Volkstümliches zur Aufführung gebracht. Bald darauf trennten sich ihre musikalischen Wege: Matthias Lutz studierte Saxophon und arbeitete, nebst seiner ausgedehnten Bandtätigkeit, als Musiklehrer an der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen. Auch war er eine kurze Zeit Kapellmeister im Orchester des Zirkus Knie. Sein Bruder Rudolf Lutz wurde Kirchenmusiker, Chor- und Orchesterleiter und arbeitete als Dozent an mehreren Hochschulen. Erst in späteren Jahren begann eine erneute Zusammenarbeit, zumeist im kirchlichen Rahmen für Gottesdienste und Konzerte, wobei sich das nun «Lutz-Brothers» nennende Duo ein breites Repertoire in verschiedenen Stilen aufgebaut hat. So spielen sie nebst Klassik und Old Time Jazz (mit Schwerpunkt auf die Stücke des legendären Sopransaxophonisten Sidney Bechet) auch Pop, Rock und Latingroove. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von starker Spontaneität, Spiellust und Emotion. Sie tun’s noch immer mit grosser Begeisterung. Ihre Devise: «Keep Swinging»!
